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Autonomie im Familienrecht der Gegenwart

Bibliographic Data

ID24049799
AuthorsAnne Röthel (corresponding author)
Year2017
Volume72
Issue3
Pages116-123
Publication date2017-01-01
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueJuristenZeitung (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0022-6882 • E-ISSN: 1868-7067
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/002268817x14810150235637
OpenAlexW2598347032
LanguageDE

Für die Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts lagen Autonomie und Familienrecht weit auseinander. Dagegen erzählen wir uns die Geschichte des Familienrechts im 20. Jahrhundert als eine Geschichte großer Autonomiegewinne. Doch gibt Autonomie dem Familienrecht weder eine eindeutige Entwicklungsrichtung noch einen unanfechtbaren Bestand an Argumenten mit. Vielmehr unterliegt Autonomie im Familienrecht immer wieder schwierigen und grundsätzlichen Aushandlungsprozessen. Der folgende Beitrag nimmt die jüngeren Debatten über die Rechtsstellung intersexueller Personen (BGH, Beschluss v. 22. 6. 2016 = JZ 2016, 1067) und über die Beschneidung aus nicht-medizinischen Gründen (§ 1631d BGB) zum Anlass, die in diesen Fragen jeweils gegen eine Orientierung des Familienrechts auf Autonomie angeführten Bedenken zu überprüfen.

Political science · European Law and Migration · Philosophy

Highly citedNo

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