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Kodifikation, Wandel und Familienrecht

Überlegungen aus Anlass von 125 Jahren BGB

Bibliographic Data

ID24055196
AuthorsAnne Röthel (corresponding author)
Year2026
Volume81
Issue5
Pages157-165
Publication date2026-01-01
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueJuristenZeitung (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0022-6882 • E-ISSN: 1868-7067
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/jz-2026-0059
OpenAlexW7134051011
LanguageDE

Man hat es schon häufig gelesen: Kein Gebiet des Bürgerlichen Rechts hat sich seit 1900 so sehr verändert wie das Familienrecht. Aber hat der fortwährende Wandel des Vierten Buchs deshalb zu einer Schwächung oder gar Entwertung der Kodifikation geführt? Erstaunlicherweise nein. Die Geschichte des Familienrechts seit 1900 ist keine Geschichte einer Dekodifikation. Eher hat sich das Vierte Buch als substantielle Grenzmarkierung etabliert. Was als Regelungsstandort begann, ist zum Synonym für Familienrecht geworden. Das Familienrecht führt daher vor Augen: In der privatrechtlichen Moderne müssen Kodifikation und Wandel kein Widerspruch sein.

Western europe · Wish · Conflict of Laws and Jurisdiction · Family and Matrimonial Law · Historical Legal Studies and Society

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