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Absolute Wirkung obligatorischer Rechte

Das schuldvertragliche Recht zur Sachnutzung als allseitig geschütztes Herrschaftsrecht

Bibliographic Data

ID24055247
AuthorsJohannes Richter (0000-0002-6006-7624, corresponding author)
Year2025
Volume285
Pages493
Publication date2025-01-01
Open AccessNo
TypeBOOK
VenueAbsolute Wirkung obligatorischer Rechte (SOURCE_BOOK)
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/978-3-16-164676-8
OpenAlexW4411665417
ISBN9783161646751, 9783161646768
LanguageDE

Die Nutzung fremder Sachen auf schuldvertraglicher Grundlage ist zentraler Bestandteil des Rechts- und Wirtschaftslebens. Kernelement dieser Gebrauchsüberlassung ist das obligatorische Nutzungsrecht, das gemeinhin als eine rein relative Befugnis im Verhältnis zum Vertragspartner verstanden wird. Gleichwohl ist ein absoluter Schutz gegenüber Dritten anerkannt, dies allerdings nur, wenn und weil neben das obligatorische Recht zusätzlich der Sachbesitz tritt. Für diese Sichtweise fehlt es jedoch an einer überzeugenden Begründung: Die faktische Sachherrschaft kann den »dogmatischen Quantensprung« von Relativität zu Absolutheit nicht erklären. Überzeugender ist es, die allgemein akzeptierte These, obligatorische Rechte seien stets relative Rechte, zu hinterfragen und einen Gegenentwurf zu entwickeln: Das obligatorische Nutzungsrecht ist hiernach ein aus dem Eigentum abgeleitetes, absolut wirkendes Herrschaftsrecht.

Absolute (philosophy) · Besitz · Gebrauchsüberlassung · Rechtszuweisung · Theology · Verdinglichung · Verfügung · Civil Law · Law and Political Science · Philosophy

Highly citedNo

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Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae