La population chinoise face à la règle de l'enfant unique
Bibliographic Data
| ID | 2985169 |
|---|---|
| Authors | Lucien Bianco, Hua Chang-Ming |
| Year | 1989 |
| Volume | 78 |
| Issue | 1 |
| Pages | 31-40 |
| Publication date | 1989-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Actes de la recherche en sciences sociales (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0335-5322 • E-ISSN: 1955-2564 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/arss.1989.2890 |
| OpenAlex | W2055114538 |
| Language | FR |
| Citations received | 1 |
| References cited | 1 |
Die chinesische Gesellschaft angesichts der Ein-Kind-Regel. Die chinesische Ein-Kind-Politik besteht seit 10 Jahren, doch sind die Führenden durch ihre große Unpopularität gezwungen worden, sie vor allem auf dem Land weniger rigide durchzusetzen. Die mit ihrer Durchfuhrüng beauftragten Kader sind selbst wenig geneigt, durch Begrenzung ihrer Nachkommenschaft als gutes Beispiel aufzutreten. Was sie aber nicht hindert, zu ZwangsmaBnahmen, gegebenenfalls auch zu Gewalt zu greifen, sind sie doch gehalten, die ihrer Lokalität, ihrem Viertel oder ihrer Fabrik vorgeschriebene Geburtenziffer nicht zu überschreiten. Offen widersetzen sich die Paare selten der von ihnen verabscheuten Regel, versuchen aber alles mögliche, um sich ihr zu entziehen : schwangere Bäuerinnen iliehen aus ihrem Dorf, um die Kindschaft auszutragen, Ehegatten verstoßen ihre Frau, um sich die Möglichkeit eines Sohnes offenzuhalten, wenn das einzige Kind eine Tochter war (Söhne sind die hauptsächliche, oft die einzige Altersversicherung auf dem Lande), Kindstötung, die fast ganz verschwunden war, nimmt beängstigende Ausmaße an. China ist gleichwohl gezwungen, künstlich den Rhythmus des demographischen Ubergangs zu beschleunigen (was es seit etwa 15 Jahren erfolgreicher bewältigt als die meisten Länder in vergleichbarer Situation) : die Kontinuitat mit der maoistischen Epoche besteht in den aufgewendeten Mitteln, nicht in den verfolgten Zielen
Art · Humanities · Political science · Demographic Trends and Gender Preferences
| Unique citing works | 1 |
|---|---|
| Citations per year | 0,05 |
| Citation span | 2005 - 2005 (1) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 1 |