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Sprayen im Zeichen niedriger Selbstkontrolle. Eine Anwendung der General Theory of Crime auf das Sprühen von Graffitis

Bibliographic Data

ID3940644
AuthorsHelmut Hirtenlehner (0000-0003-3416-0355, corresponding author), Heinz Leitgöb (0000-0003-1534-3834)
Year2022
Volume73
Issue2
Pages239-265
Publication date2022-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueSoziale Welt (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0038-6073
PublisherNomos Verlag (PUBLISHER)
DOI10.5771/0038-6073-2022-2-239
OpenAlexW4312551379
LanguageDE

Gottfredson und Hirschis „General Theory of Crime" postuliert, dass niedrige Selbstkontrolle die Hauptursache kriminellen Handelns darstellt. Selbstkontrolle bezeichnet dabei die einigermaßen stabile Fähigkeit eines Individuums, zeitlich verzögerte Konsequenzen des eigenen Handelns vorhersehen und bei der Entscheidungsfindung miteinbeziehen zu können. Ob dieses Personenmerkmal auch das Sprayen von Graffitis erklären kann, bedarf noch einer empirischen Überprüfung mit Längsschnittdaten. Gestützt auf eine 2-Wellen-Panelbefragung in Linz (Österreich) untersucht der vorliegende Beitrag den Einfluss niedriger Selbstkontrolle auf das unerwünschte Bemalen oder Beschriften von Wandflächen mit Farbsprühdosen oder Stiften. Die Befunde einer eng an den methodologischen Vorstellungen von Gottfredson und Hirschi ausgerichteten Analyse weisen einen Mangel an Selbstkontrolle als signifikanten Prädiktor graffitibezogener Aktivität aus

Political science · Law in Society and Culture · Philosophy · Public Spaces through Art

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae