Das zweite Geschlecht
Männlichkeit«, interdisziplinär. Ein Forschungsbericht
Bibliographic Data
| ID | 6073638 |
|---|---|
| Authors | Walter Erhart (corresponding author) |
| Year | 2006 |
| Volume | 30 |
| Issue | 2 |
| Pages | 156-232 |
| Publication date | 2006-05-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0340-4528 • E-ISSN: 1865-9128 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/iasl.2005.2.156 |
| OpenAlex | W2039371984 |
| Language | EN |
| Citations received | 2 |
| References cited | 7 |
1. Men's studies – eine Wissenschaftsgeschichte Forschungs- und Fortschrittsberichte der sogenannten ›Frauen- und Geschlechterforschung‹ erzählen mittlerweile eine Erfolgsgeschichte, in der die traditionell hierarchische Rangfolge der Geschlechter eigentümlich vertauscht ist. ›Frauen-und Geschlechterforschung‹: Das vormals von Simone de Beauvoir demarkierte »deuxième sexe« erhält unter dem Signum gender – zumindest der Wortstellung nach – unbestrittenen Vorrang, zudem eine akademische Präsenz, die sich in Publikationen ebenso messen läßt wie an der Behauptung, Frauenforschung und gender studies seien ›längst‹ institutionalisiert und stünden ›schon lange nicht mehr‹ am Rande der Disziplinen. Ähnliche Formulierungen – »nicht mehr«, »schon lange nicht mehr« – bilden in einem unlängst im Internationalen Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur publizierten Forschungsbericht über »Weibliche Autorschaft und Literaturgeschichte« ein leitmotivisches, auf den ersten Seiten vier Mal wiederholtes Anfangszeichen für den erreichten Stand des Wissens. Es fehle nicht mehr an »Lexika, Nachschlagewerken und Bibliographien«. Gender studies bezögen sich »schon lange nicht mehr exklusiv auf Texte von Frauen«; die Geschlechterdifferenz habe sich vielmehr von einem Feld der ›Inhalte‹ und der ›Frauenforschungsthemen‹ in einen »nicht mehr« meßbaren und selbstverständlichen Bestandteil aller kulturwissenschaftlichen Perspektiven verwandelt. Zuletzt kann der Forschungsbericht sogar mit der Hoffnung schließen, »in dieser Form« künftig gänzlich »unmöglich« und »unnötig« geworden zu sein: »weil gender als ein struktureller Aspekt in die Analyse einfließt, ohne sich deshalb notwendig thematisch oder über die Signatur von Autornamen zu äußern
Art · Humanities · Political science · European history and politics · German Social Sciences and History · Historical Gender and Feminism Studies
| Unique citing works | 2 |
|---|---|
| Citations per year | 0.14 |
| Citation span | 2012 - 2019 (8) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 2 |