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Neuer Konservatismus und Neue Rechte – Konvergenz oder Divergenz

Bibliographic Data

ID6441590
AuthorsMarkus Linden (corresponding author)
Year2025
Volume53
Issue3
Pages275-294
Publication date2025-01-01
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueLeviathan (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 1525-6995 • E-ISSN: 1750-1849
PublisherNomos (PUBLISHER • DE)
DOI10.5771/0340-0425-2025-3-275
OpenAlexW4415170569
LanguageDE

Der Beitrag fragt nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der Neuen Rechten und dem Neuen Konservatismus, wobei im Hauptteil vor allem das Werk von Patrick J. Deneen thematisiert wird. Aus ideengeschichtlicher Perspektive werden zunächst Edmund Burke und Alexis de Tocqueville als Beispiele für klassisches konservatives Denken herangezogen. Anschließend wird das Programm der Neuen Rechten dargestellt. Im Zentrum der Betrachtung steht dabei Alain de Benoist. Das Denken von Patrick J. Deneen, welches im Anschluss analysiert wird, hat sich im Zeitverlauf radikalisiert. Deneens Ausführungen zum „Aristopopulismus“ sind sogar als eine Art Kopie von de Benoist anzusehen. Zwischen der Neuen Rechten und dem Neuen Konservatismus überwiegt mithin die Konvergenz. Deshalb ist die positive Rezeption des Werkes von Deneen durch deutsche Rechtsradikale und Rechtsextremisten folgerichtig. Die aufgezeigte Entwicklung steht paradigmatisch für den demokratiegefährdenden Niedergang des demokratiekompatiblen Konservatismus. Stattdessen dominiert ein explizit revolutionäres Paradigma

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