Journalismus in Deutschland 2023. Befunde zur Situation und Selbsteinschätzung einer Profession unter Druck
Bibliographic Data
| ID | 6442136 |
|---|---|
| Authors | Anna Von Garmissen, Corinna Lauerer (0000-0002-3199-1041), Thomas Hanitzsch (0000-0002-7104-6300), Wiebke Loosen (0000-0002-2211-2260) |
| Year | 2025 |
| Volume | 73 |
| Issue | 1 |
| Pages | 3-34 |
| Publication date | 2025-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Medien & Kommunikationswissenschaft (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 1615-634X |
| Publisher | Nomos (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.5771/1615-634x-2025-1-3 |
| OpenAlex | W4411667364 |
| Language | DE |
| Citations received | 4 |
In diesem Aufsatz stellen wir zentrale Ergebnisse der dritten Erhebungswelle der Worlds of Journalism Study in Deutschland vor und diskutieren anhand der aktuellen Befunde sowie im Zeitvergleich mit Vorgängerstudien den Zustand und Wandel sowie die wachsenden Risiken des journalistischen Berufsfelds. Die Studie basiert auf Interviews mit einer für den deutschen Journalismus repräsentativen Stichprobe von 1.221 hauptberuflichen Medienschaffenden. Die berechnete Grundgesamtheit von knapp 40.000 Journalist:innen ist mehrheitlich für Zeitungs- oder Zeitschriftenverlage tätig, etwas über ein Drittel arbeitet im Rundfunk. Online-Only-Me dien sind als Arbeitgeber kaum relevant, jedoch bespielen fast alle Befragten (auch) Kanäle im Onlinebereich. Die Befunde offenbaren zunehmende Unsicherheiten in den Beschäftigungsverhältnissen: So ist der Anteil befristeter Stellen (moderat) gestiegen, das Modell der Freiberuflichkeit gerät zunehmend unter Druck und die inflationsbereinigte Einkommensentwicklung stagniert. Hinzu kommt eine gestiegene Spannweite an Aufgaben – beispielsweise nimmt der Kampf gegen Desinformation einen relevanten Stellenwert ein. Belastungen sind einerseits arbeitsprozessbezogen festzustellen: So fühlt sich mehr als die Hälfte der Befragten oft oder sehr oft gestresst, und Zeitdruck sowie Ressourcenverfügbarkeit werden als wichtigste Einflüsse empfunden. Andererseits rücken auch Teile der Öffentlichkeit als Quellen negativer Erfahrungen in den Fokus: Jeweils mehr als die Hälfte der Journalist:innen sind bereits Ziel von Hate Speech und öffentlicher Diskreditierung gewesen
Political science · European Socioeconomic and Political Studies · Linguistic research and analysis · Sociology and Education Studies
From Cultivating Fans to Coping With Troublemakers
The Media as Defenders or Disruptors of Democracy? Comparing Citizens’, Politicians’, and Journalists’ Perspectives on Pro-Democracy Journalism
Activist and/or Neutral Disseminator? Citizens’ and Journalists’ Views on Climate Reporting
Impulsgeber in der Medienkrise? Konstruktiver Journalismus als Mittel zur Stärkung demokratierelevanter Medienstrukturen
| Unique citing works | 4 |
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| Citations per year | 4 |
| Citation span | 2025 - 2026 (2) |
| Citation velocity | current |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 4 |