Entworfen und Verworfen
Wie weiblicher Aufruhr an konservativen Gesellschaftsordnungen scheiterte
Bibliographic Data
| ID | 6444455 |
|---|---|
| Authors | Inga Wiedemann (corresponding author) |
| Year | 2025 |
| Volume | 34 |
| Issue | 1 |
| Pages | 78-95 |
| Publication date | 2025-06-01 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Paragrana (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0938-0116 • E-ISSN: 2196-6885 |
| Publisher | R. Oldenbourg Verlag (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/para-2025-0007 |
| OpenAlex | W4412922875 |
| Language | EN |
| References cited | 9 |
Die Hoffnungen auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die durch die amerikanische Menschenrechtserklärung und die Französische Revolution geweckt wurden, sind immer wieder enttäuscht worden. Liberté, Egalité und Fraternité waren nicht durchzusetzen. Dann aber wurden die Forderungen wiederbelebt, als Frauen durch Sozialphilosophen wie Saint-Simon und Fourier Unterstützung fanden. Von deren Schulen gingen wichtige Impulse aus, die heute noch bedenkenswert sind. 1848 veröffentlichten Karl Marx und Friedrich Engels ihr Kommunistisches Manifest, das wesentlich radikaler als die sozialphilosophischen Zukunftsvisionen für eine „Diktatur des Proletariats“ warb, die Allen gleiche Rechte zugestehen würde. Aber immer noch warten Frauen überall in der Welt auf Möglichkeiten für ihre freie Entfaltung. Das von Bourdieu beschriebene „Feld der Macht“ scheint stärker zu sein als sozialkritische Argumente
| Highly cited | No |
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