Quantitative Studien zur Archäologie der Awaren I
Bibliographic Data
| ID | 7532195 |
|---|---|
| Authors | Peter Stadler (0000-0003-4000-3778, corresponding author) |
| Year | 2005 |
| Pages | 238 |
| Publication date | 2005-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | BOOK |
| Venue | Quantitative Studien zur Archäologie der Awaren I (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1553/0x000a2f66 |
| OpenAlex | W3096034782 |
| Open Library | OL20794885M |
| ISBN | 9783700135081 |
| Language | DE |
| Citations received | 8 |
Dank der unvorhergesehenen Entwicklung von Hard- und Software in den letzten 20 Jahren ist es tatsächlich erstmals nicht nur möglich, mit Hilfe unserer Bilddatenbank â Monteliusâ zur archäologischen Typologie das komplette Fundmaterial einer Kultur, eben der awarischen, zu erfassen, sondern es auch mit dem mit â Monteliusâ Hand in Hand arbeitenden Programmpaket WinSerion auf einfache Weise auszuwerten. Die Suche von Parallelen zu einem FundstÃ1⁄4ck, eine der zeitaufwändigsten Tätigkeiten des Archäologen, dauert dank â Monteliusâ nur mehr dreià ig Sekunden. Auch die Typologieerstellung kann nun viel schneller und kompletter durchgefÃ1⁄4hrt werden. FÃ1⁄4r die Relativchronologie sowohl von Männer- als auch Frauengräbern werden Ergebnisse mittels verschiedener Seriationsmethoden präsentiert. Mit der naturwissenschaftlich basierten Absolutdatierung kann man aus der Relativchronologie eine Absolutchronologie erhalten. Dabei scheint bemerkenswert zu sein, dass der Beginn der Spätawarenzeit um 680 (statt bisher um 700 bis 720) aufgrund umfangreicher 14C-Datierungsserien angesetzt werden kann. Neben der Chronologie wird in vorliegender Arbeit vor allem Wert auf die Chorologie gelegt, alle funktionellen Typen, aber auch die Feintypen, wurden kartiert. Von den vielen tausend Kartierungen werden hier einige wenige präsentiert und diskutiert, alle anderen sind nach Installation der beiliegenden CD-ROMs ebenfalls zugänglich, zusammen mit â thumb nailsâ , die einen der Typenvertreter darstellen und somit die Typologie transparent machen. Diese vielen Kartierungen können kaum mehr Ã1⁄4berblickt werden. Mit der Methodik â Analyse der Nächsten Nachbarnâ ist es möglich, unter anderem tausende awarenzeitliche Töpfe in einer Art horizontalstratigraphischer Untersuchung gemeinsam auszuwerten. Dabei erhalten wir eine Abgrenzung von wenigstens 14 Siedlungsbereichen, innerhalb derer der Handel offensichtlich intensiver war als zwischen benachbarten Gruppen. Ethnische Differenzierungen scheinen â mit allen Vorbehalten â im Awarenreich aufgrund des Fundgutes möglich zu sein. Die â wirklichenâ Awaren lassen sich gut von Germanen und Romanen, eventuell auch Slawen abgrenzen. Im Nordwesten der Avaria kann ab 630 n. Chr. aufgrund von Keramikverzierungen eine slawische Gruppe abgegrenzt werden, die möglicherweise als Teil des Reiches von Samo interpretiert werden kann
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| Unique citing works | 8 |
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| Citations per year | 0.73 |
| Citation span | 2015 - 2025 (11) |
| Citation velocity | recent |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 8 |