Perception et vécu des comportements intolérants - Une analyse du module «Relations avec les autres» de l'enquête Histoire de Vie
Bibliographic Data
| ID | 8123158 |
|---|---|
| Authors | Elisabeth Algava (corresponding author), Marilyne Bèque |
| Year | 2006 |
| Volume | 393 |
| Issue | 1 |
| Pages | 115-150 |
| Publication date | 2006-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2006.7145 |
| OpenAlex | W2070493777 |
| Language | FR |
| Citations received | 10 |
| References cited | 2 |
Wahrnehmung und Erleben von Intoleranz Eine Analyse des Moduls zwischenmenschliche Beziehungen der Erhebung Lebensgeschichte Das Modul zwischenmenschliche Beziehungen der Erhebung Lebensgeschichte basiert auf einer Frage, bei der -mit geringfügigen Ânderungen -die Begriffe der Rechtsvorschriften zur Bekampfung von Diskriminierungen übernommen wurden, ohne allerdings das Wort Diskriminierung ausdrücklich zu erwahnen. So konnten die Befragten über die negativen Verhaltensweisen ihnen gegenüber sowie über recht unterschiedliche Vorkommnisse -von Spott bis hin zur Rechtsverweigerung -berichten. Ein Drittel der Befragten gab mindestens einen Grund an, weshalb sie ihresErachtens negativ behandelt wurden, wobei dieser Anteil bei den Jugendlichen deutlich hoher ist. Spott wurde am haufigsten angegeben, wahrend ungerechte Behandlungen, Ausgrenzung oder Verweigerung eines Rechts seltener beanstandet wurden. Nach Ansicht von 39 % der Befragten, die mindestens über eine negative Verhaltensweise berichteten, hatte dies mitunter sogar gravierende Konsequenzen für ihr Leben, für ihre materielle und berufliche Situation, ihre zwischenmenschlichen Beziehungen oder ihr psychologisches Befinden; vielen gaben aber auch an, sie hatten daraus zusatzlich Kraft geschopft. Viele intolerante Verhaltensweisen, die oftmals pragten, aber ohne schwere Foigen waren, ereigneten sich wahrend der Kindheit oder in der Jugendzeit, im AlIgemeinen in der Schule. Andere fanden in der Offentlichkeit statt. Sie basierten dann auf auBeren Merkmalen und waren oftmals rassistischer Art. Berichtet wurde auch über negative Verhaltensweisen in der Arbeitswelt. Die Konsequenzen für die Berufskarriere sind zwar zuweilen erheblich (Ablehnung einer Beforderung, Entlassung), wurden aber seltenerer ais im Rahmen der Einstellung angegeben. Denn haufig hat dies -so die Erklarungen -die Nichteinstellung zur Foige. Unberücksichtigt blieben negative Verhaltensweisen bei Familienkonflikten, da sie nur wenig mit dem zu tun haben, was gewohnlich; 3. ls «Diskriminierung» bezeichnet wird
Art · Gynecology · Humanities · Political science · Aging, Elder Care, and Social Issues · Education, sociology, and vocational training · Medicine · Social Policies and Family · Philosophy
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| Citations per year | 0.56 |
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| Citation span | 2008 - 2022 (15) |
| Highly cited | No |