Le cadavre dans les hospices bordelais au XIXe siècle
Bibliographic Data
| ID | 8881154 |
|---|---|
| Authors | Pierre Guillaume (corresponding author) |
| Year | 2001 |
| Volume | 113 |
| Issue | 235 |
| Pages | 327-337 |
| Publication date | 2001-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Annales du Midi revue archéologique historique et philologique de la France méridionale (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0003-4398 • E-ISSN: 2496-7068 |
| Publisher | Privat Editions (PUBLISHER • FR) |
| DOI | 10.3406/anami.2001.2731 |
| OpenAlex | W2001607891 |
| Language | FR |
Der Leichnam in den Krankenhäusern von Bordeaux im 19. Jahrhundert.. Die künftige Zweckbestimmung seines Körpers vollendet die menschliche Entwürdigung, die den Armen im 19. Jahrhundert bei seiner Aufnahme in ein Krankenhaus erwartet. Bei seiner Einweisung nimmt man ihm ailes ab, was er bei sich trägt, und beraubt ihn so seiner persönlichen Identität. Aus ihm wird ein mehr oder weniger interessanter Krankheitsfall für die frzte, und die Barmherzigen Schwestern sehen in ihm nur noch die auf den Tod vorzubereitende und zu errettende Seele. Nach seinem Ableben wird sein Leichnam zum Zankapfel zwischen den Professoren der Medizinischen Hochschule und den Direktoren der Krankenhäuser, die ihn aile für ihren jeweiligen Unterricht beanspruchen, und die Medizinstudenten, die nicht zögern, sich anatomische Teile anzueignen, behandeln ihn nicht weniger rücksichtslos. Schliefllich werden seine berreste ohne Aufhebens in ein Massengrab geworfen, wobei selbst die Kirche eine dauerhafte Gleichgütigkeit an den Tag legt. Schwestern sehen in ihm nur noch die auf den Tod vorzubereitende und zu errettende Seele. Nach seinem Ableben wird sein Leichnam zum Zankapfel zwischen den Professoren der Medizinischen Hochschule und den Direktoren der Krankenhäuser, die ihn aile für ihren jeweiligen Unterricht beanspruchen, und die Medizinstudenten, die nicht zögern, sich anatomische Teile anzueignen, behandeln ihn nicht weniger rücksichtslos. Schliefllich werden seine berreste ohne Aufhebens in ein Massengrab geworfen, wobei selbst die Kirche eine dauerhafte Gleichgütigkeit an den Tag legt
Art · Humanities · Death, Funerary Practices, and Mourning · Health, Medicine and Society · Historical and Scientific Studies · Philosophy
| Highly cited | No |
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