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Anthropozänische Schuld. Zur Dezentrierung des Menschen in der Gegenwart

Bibliographic Data

ID9856917
AuthorsLuca Di Blasi (0000-0001-6755-6570, Theologische Fakultät, Universität Bern, Bern, Schweiz, corresponding author)
Year2021
Volume96
Issue2
Pages159-176
Publication date2021-04-03
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueThe Germanic Review Literature Culture Theory (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0016-8890 • E-ISSN: 1930-6962
PublisherInforma UK Limited (PUBLISHER • GB)
DOI10.1080/00168890.2021.1897504
OpenAlexW3167073325
LanguageDE

Der folgende Beitrag sucht nach einem dem Anthropozän entsprechenden Schuldbegriff. Er diskutiert zunächst Probleme eines moralischen und eines radikal entmoralisierten Schuldbegriffs sowie Kombinationen beider, die für den zwischen Natur- und Kulturwissenschaften changierenden und diese Unterscheidung problematisierenden Anthropozän-Diskurs typisch sind. In einem zweiten Schritt wird mit der Frage, wer eigentlich schuldig ist, eine politische Schuld untersucht. Hier zeigt sich, wie der Anthropozän-Diskurs dazu beiträgt, tief in der westlichen Kultur eingeschriebene schuldpolitische Routinen und damit eine westliche Identität zu reproduzieren. Abschließend soll tentativ ein Schuldbegriff skizziert werden, der aus dem wachsenden Bewusstsein um die anthropogenetischen Einflüsse auf Lebensbedingungen erwächst, die zugleich das Überleben der Mitlebewesen und der Gattung Mensch betreffen und daher in zunehmendem Maße das menschliche Selbstverhältnis prägen

Physics · Ecology, Conservation, and Geographical Studies · Philosophy

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae