Heike Diefenbach
Datos Biográficos
| ID | 824445 |
|---|---|
| NOMBRE | Heike Diefenbach |
| NOMBRES | Heike |
| APELLIDO | Diefenbach |
| FIRMA | DIEFENBACH H |
| AFILIACIONES | Leipzig University |
| VERIFICADO | No |
| TOTAL DE OBRAS | 19 |
| TOTAL DE CITAS | 85 |
| TOTAL COMO AUTOR | 19 |
| TOTAL COMO EDITOR | 0 |
| PRIMER AÑO DE PUBLICACIÓN | 2000 |
| AÑO MÁS RECIENTE DE PUBLICACIÓN | 2018 |
| ÍNDICE H | 4 |
The OECD between political and scientific agendas – a critique of the 2015 Pisa gender report
The OECD’s Programme of International Student Assessment known as PISA, including the Gender Report published in 2015, is a well-received project and its findings keep being transferred into educational policy development. Its quantitative methodology and the sheer volume of data gathered from around 5,100,000 students from 65 countries seem to guarantee scientific rigour and hence, credibility. In this article, we critically examine six topics: …
Einleitung zum Plenum
Erklärungen für die Nachteile der Kinder und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen System schulischer Bildung
Kapitel 4 stellt Argumentationen zusammen, die als Erklärungen für die Nachteile der Kinder und Jugendlichen aus Migrantenfamilien in Deutschland entweder bereits vorgebracht wurden oder in Deutschland in diesem Zusammenhang zwar noch nicht rezipiert wurden, aber als Erklärungen dienen könnten (diese Erklärungen werden in den Kapiteln 4.4 und 4.5 vorgestellt). Es handelt sich bei diesen Erklärungen nur teilweise um konkurrierende Erklärungen bzw.…
Implikationen für die pädagogische Praxis und die Bildungspolitik
Angesichts des insgesamt unbefriedigenden Forschungsstandes zu schulischen Nachteilen von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien ist zu fragen, ob sich aus der diesbezüglichen empirischen Forschung überhaupt Implikationen für die bildungspolitische und pädagogische Praxis ableiten lassen. Eine erste Implikation, die m.E. abgeleitet werden kann, ist – keineswegs selbstverständlich – die, dass für die Bildungspolitik und die Pädagogik tatsä…
Bildungsbeteiligung, schulische Leistungen und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen Schulsystem
Ziel dieses Kapitels ist es, einen möglichst systematischen und umfassenden Überblick über die Bildungsbeteiligung, die Schulleistungen und den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem zu geben. Bevor die inhaltliche Darstellung geleistet werden kann, muss geklärt werden, anhand welcher Kriterien die Situation im deutschen Schulsystem beschrieben werden kann und soll, wer genau als Migrantenki…
Warum sind Bildungsnachteile von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien problematisch?
Kapitel 2.2 hat belegt, dass erhebliche Nachteile für Schüler aus Migrantenfamilien oder viel mehr: ausländische Schüler gegenüber deutschen Schülern im System schulischer Bildung bestehen. Die Frage, die nunmehr behandelt werden soll, ist jedoch – politisch unkorrekt und daher möglicherweise für einige Leser provokant –, ob diese Nachteile problematisch oder beklagenswert sind. Um die Antwort vorwegzunehmen: Es wird gezeigt werden, dass die besc…
Einleitung
Die Situation von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen Schulsystem ist im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Studie aus dem Jahr 2000 (OECD 2001) und – weniger pointiert – der PISA-Studie von 2003 in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Bildungspolitiker gerückt. Für die schlechten Ergebnisse, die die Schüler an Deutschlands Schulen im Rahmen dieser Studie erzielten, wurden von einigen die S…
Jungen – die „neuen“ Bildungsverlierer
Es ist erst wenige Jahre her, dass es als völlig normal galt, wenn in einem Buch über Bildungsbeteiligung oder -erfolg verschiedener sozialer Gruppen wie dem vorliegenden kein Beitrag über die Situation von Jungen im deutschen Bildungssystem, geschweige denn über Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen im deutschen Bildungssystem enthalten war. In der Öffentlichkeit wie in der Bildungsforschung galt es als Binsenweisheit und politisch korrekt, das…
Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem
Die Nachteile von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien gegenÃ1⁄4ber deutschen Kindern bzw. Kindern ohne Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem haben während der letzten Jahre sowohl im wissenschaftlichen als auch im bildungspolitischen und im öffentlichen Diskurs viel Aufmerksamkeit gefunden. Der Diskurs ist jedoch ein eklektizistischer, bei dem Einzelbefunde und einzelne Erklärungsvorschläge mehr oder weniger assoziativ miteina…
Der Bildungserfolg von Schülern mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Schülern ohne Migrationshintergrund
Der vergleichsweise geringe schulische Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist derzeit ein in der Öffentlichkeit vieldiskutiertes Thema. Für die einen ist er Ausdruck einer allgemeinen Integrationsproblematik, für die anderen ein Nachweis der Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, Minderheiten zu integrieren. Unabhängig davon, was die Ursachen des mangelnden Bildungserfolgs von Kindern und Jugendlichen mit Mi…
Soziologische Paradigmen nach Talcott Parsons
Dieses Lehrbuch stellt sechs ausgewählte soziologische Theorierichtungen aus der Zeit nach Talcott Parsons vor: Konflikttheorie, Gesellschaftskritik, das Interpretative Paradigma, die Systemtheorie, die Theorie der Rationalen Wahl und schließlich den Strukturalismus. Dabei werden jeweils die wichtigsten Argumente, Begriffe und Überlegungen dargestellt, die diese Paradigmen charakterisieren. Der Band ergänzt die im ersten Band (Brock/Junge/Krähnke…
Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem
Kinder und Jugendliche Aus Migrantenfamilien Im Deutschen Bildungssystem
Soziale Arbeit mit Jungen und Männern
When and Why Do People Think There Should Be a Divorce
This article focuses on the conditions under which people think that spouses should or should not divorce. In order to explain acceptance of a more or less permissive divorce norm we draw on a theory of norm emergence, arguing that negative externalities of divorces and marriages and integration in divorce-supporting social networks are important determinants for the emergence of norms. We extend this theory by introducing interdependencies betwe…
Gender Ideologies, Relative Resources, and the Division of Housework in Intimate Relationships
Based on data from the International Social Survey Programme (ISSP), the theory of resources in cultural context proposed by Hyman Rodman (1967, 1970) is tested by analyzing the impact of spouses' relative resources on the division of housework in egalitarian, transitional, and traditional cultural contexts. It is found that the relative resources of the spouses are effective not only in transitional cultural contexts, but that they actually have…
Der Beitrag der Migrations- und Integrationsforschung zur Entwicklung der Sozialwissenschaften
Migrations- und Integrationsforschung wird in Deutschland erst seit relativ kurzer Zeit systematisch betrieben, nämlich seit den 80er Jahren. Zu dieser Zeit verbreitete sich in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass die Anwesenheit der sog. Gastarbeiter aus Italien, Griechenland, Spanien und der Türkei in Deutschland nicht vorübergehender Natur sei, sondern dass es sich hierbei um eine Zuwanderung in größerem Maßstab handl…
Bildungsverhalten als strategische Praxis
While official statistics as well as studies based on individual data consistently describe the disavantages of foreign chlidren compared to German chlidren in the German educational system, they do not contribute much to the explanation of this finding. Interpretations of the data mainly refer to institutional or differential discrimination against foreign children, or they ascribe to them « deficits » resulting from a lower-class specific socia…
"Bringing boys back in". Soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im Bildungssystem zuungunsten von Jungen am Beispiel der Sekundarschulabschlüsse
Im vorliegenden Beitrag wird anhand einer Analyse der amtlichen Schulstatistik nachgewiesen, dass Jungen im deutschen Bildungssystem gegenüber Mädchen Nachteile haben: Sie beenden ihre Sekundarschulausbildung häufiger ohne oder mit Hauptschulabschluss und seltener mit einem Realschulabschluss oder der Hochschulreife. Zudem wird gezeigt, dass die Nachteile von Jungen konsistent in allen Bundesländern vorhanden sind; allerdings variiert das Ausmaß …
"Bringing boys back in". Soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im Bildungssystem zuungunsten von Jungen am Beispiel der Sekundarschulabschlüsse
Im vorliegenden Beitrag wird anhand einer Analyse der amtlichen Schulstatistik nachgewiesen, dass Jungen im deutschen Bildungssystem gegenüber Mädchen Nachteile haben: Sie beenden ihre Sekundarschulausbildung häufiger ohne oder mit Hauptschulabschluss und seltener mit einem Realschulabschluss oder der Hochschulreife. Zudem wird gezeigt, dass die Nachteile von Jungen konsistent in allen Bundesländern vorhanden sind; allerdings variiert das Ausmaß …
Gender Ideologies, Relative Resources, and the Division of Housework in Intimate Relationships
Based on data from the International Social Survey Programme (ISSP), the theory of resources in cultural context proposed by Hyman Rodman (1967, 1970) is tested by analyzing the impact of spouses' relative resources on the division of housework in egalitarian, transitional, and traditional cultural contexts. It is found that the relative resources of the spouses are effective not only in transitional cultural contexts, but that they actually have…
Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem
Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem
Die Nachteile von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien gegenÃ1⁄4ber deutschen Kindern bzw. Kindern ohne Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem haben während der letzten Jahre sowohl im wissenschaftlichen als auch im bildungspolitischen und im öffentlichen Diskurs viel Aufmerksamkeit gefunden. Der Diskurs ist jedoch ein eklektizistischer, bei dem Einzelbefunde und einzelne Erklärungsvorschläge mehr oder weniger assoziativ miteina…
When and Why Do People Think There Should Be a Divorce
This article focuses on the conditions under which people think that spouses should or should not divorce. In order to explain acceptance of a more or less permissive divorce norm we draw on a theory of norm emergence, arguing that negative externalities of divorces and marriages and integration in divorce-supporting social networks are important determinants for the emergence of norms. We extend this theory by introducing interdependencies betwe…
The OECD between political and scientific agendas – a critique of the 2015 Pisa gender report
The OECD’s Programme of International Student Assessment known as PISA, including the Gender Report published in 2015, is a well-received project and its findings keep being transferred into educational policy development. Its quantitative methodology and the sheer volume of data gathered from around 5,100,000 students from 65 countries seem to guarantee scientific rigour and hence, credibility. In this article, we critically examine six topics: …
Der Beitrag der Migrations- und Integrationsforschung zur Entwicklung der Sozialwissenschaften
Migrations- und Integrationsforschung wird in Deutschland erst seit relativ kurzer Zeit systematisch betrieben, nämlich seit den 80er Jahren. Zu dieser Zeit verbreitete sich in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit die Erkenntnis, dass die Anwesenheit der sog. Gastarbeiter aus Italien, Griechenland, Spanien und der Türkei in Deutschland nicht vorübergehender Natur sei, sondern dass es sich hierbei um eine Zuwanderung in größerem Maßstab handl…
Gender Ideologies, Relative Resources, and the Division of Housework in Intimate Relationships
Based on data from the International Social Survey Programme (ISSP), the theory of resources in cultural context proposed by Hyman Rodman (1967, 1970) is tested by analyzing the impact of spouses' relative resources on the division of housework in egalitarian, transitional, and traditional cultural contexts. It is found that the relative resources of the spouses are effective not only in transitional cultural contexts, but that they actually have…
Soziale Arbeit mit Jungen und Männern
When and Why Do People Think There Should Be a Divorce
This article focuses on the conditions under which people think that spouses should or should not divorce. In order to explain acceptance of a more or less permissive divorce norm we draw on a theory of norm emergence, arguing that negative externalities of divorces and marriages and integration in divorce-supporting social networks are important determinants for the emergence of norms. We extend this theory by introducing interdependencies betwe…
Kinder und Jugendliche Aus Migrantenfamilien Im Deutschen Bildungssystem
Der Bildungserfolg von Schülern mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Schülern ohne Migrationshintergrund
Der vergleichsweise geringe schulische Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist derzeit ein in der Öffentlichkeit vieldiskutiertes Thema. Für die einen ist er Ausdruck einer allgemeinen Integrationsproblematik, für die anderen ein Nachweis der Unfähigkeit des deutschen Bildungssystems, Minderheiten zu integrieren. Unabhängig davon, was die Ursachen des mangelnden Bildungserfolgs von Kindern und Jugendlichen mit Mi…
Soziologische Paradigmen nach Talcott Parsons
Dieses Lehrbuch stellt sechs ausgewählte soziologische Theorierichtungen aus der Zeit nach Talcott Parsons vor: Konflikttheorie, Gesellschaftskritik, das Interpretative Paradigma, die Systemtheorie, die Theorie der Rationalen Wahl und schließlich den Strukturalismus. Dabei werden jeweils die wichtigsten Argumente, Begriffe und Überlegungen dargestellt, die diese Paradigmen charakterisieren. Der Band ergänzt die im ersten Band (Brock/Junge/Krähnke…
Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem
Erklärungen für die Nachteile der Kinder und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen System schulischer Bildung
Kapitel 4 stellt Argumentationen zusammen, die als Erklärungen für die Nachteile der Kinder und Jugendlichen aus Migrantenfamilien in Deutschland entweder bereits vorgebracht wurden oder in Deutschland in diesem Zusammenhang zwar noch nicht rezipiert wurden, aber als Erklärungen dienen könnten (diese Erklärungen werden in den Kapiteln 4.4 und 4.5 vorgestellt). Es handelt sich bei diesen Erklärungen nur teilweise um konkurrierende Erklärungen bzw.…
Implikationen für die pädagogische Praxis und die Bildungspolitik
Angesichts des insgesamt unbefriedigenden Forschungsstandes zu schulischen Nachteilen von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien ist zu fragen, ob sich aus der diesbezüglichen empirischen Forschung überhaupt Implikationen für die bildungspolitische und pädagogische Praxis ableiten lassen. Eine erste Implikation, die m.E. abgeleitet werden kann, ist – keineswegs selbstverständlich – die, dass für die Bildungspolitik und die Pädagogik tatsä…
Bildungsbeteiligung, schulische Leistungen und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen Schulsystem
Ziel dieses Kapitels ist es, einen möglichst systematischen und umfassenden Überblick über die Bildungsbeteiligung, die Schulleistungen und den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem zu geben. Bevor die inhaltliche Darstellung geleistet werden kann, muss geklärt werden, anhand welcher Kriterien die Situation im deutschen Schulsystem beschrieben werden kann und soll, wer genau als Migrantenki…
Warum sind Bildungsnachteile von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien problematisch?
Kapitel 2.2 hat belegt, dass erhebliche Nachteile für Schüler aus Migrantenfamilien oder viel mehr: ausländische Schüler gegenüber deutschen Schülern im System schulischer Bildung bestehen. Die Frage, die nunmehr behandelt werden soll, ist jedoch – politisch unkorrekt und daher möglicherweise für einige Leser provokant –, ob diese Nachteile problematisch oder beklagenswert sind. Um die Antwort vorwegzunehmen: Es wird gezeigt werden, dass die besc…
Einleitung
Die Situation von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien im deutschen Schulsystem ist im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Studie aus dem Jahr 2000 (OECD 2001) und – weniger pointiert – der PISA-Studie von 2003 in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Bildungspolitiker gerückt. Für die schlechten Ergebnisse, die die Schüler an Deutschlands Schulen im Rahmen dieser Studie erzielten, wurden von einigen die S…
Jungen – die „neuen“ Bildungsverlierer
Es ist erst wenige Jahre her, dass es als völlig normal galt, wenn in einem Buch über Bildungsbeteiligung oder -erfolg verschiedener sozialer Gruppen wie dem vorliegenden kein Beitrag über die Situation von Jungen im deutschen Bildungssystem, geschweige denn über Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen im deutschen Bildungssystem enthalten war. In der Öffentlichkeit wie in der Bildungsforschung galt es als Binsenweisheit und politisch korrekt, das…
Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem
Die Nachteile von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien gegenÃ1⁄4ber deutschen Kindern bzw. Kindern ohne Migrationshintergrund im deutschen Schulsystem haben während der letzten Jahre sowohl im wissenschaftlichen als auch im bildungspolitischen und im öffentlichen Diskurs viel Aufmerksamkeit gefunden. Der Diskurs ist jedoch ein eklektizistischer, bei dem Einzelbefunde und einzelne Erklärungsvorschläge mehr oder weniger assoziativ miteina…
Einleitung zum Plenum
The OECD between political and scientific agendas – a critique of the 2015 Pisa gender report
The OECD’s Programme of International Student Assessment known as PISA, including the Gender Report published in 2015, is a well-received project and its findings keep being transferred into educational policy development. Its quantitative methodology and the sheer volume of data gathered from around 5,100,000 students from 65 countries seem to guarantee scientific rigour and hence, credibility. In this article, we critically examine six topics: …
Bildungsverhalten als strategische Praxis
While official statistics as well as studies based on individual data consistently describe the disavantages of foreign chlidren compared to German chlidren in the German educational system, they do not contribute much to the explanation of this finding. Interpretations of the data mainly refer to institutional or differential discrimination against foreign children, or they ascribe to them « deficits » resulting from a lower-class specific socia…
"Bringing boys back in". Soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im Bildungssystem zuungunsten von Jungen am Beispiel der Sekundarschulabschlüsse
Im vorliegenden Beitrag wird anhand einer Analyse der amtlichen Schulstatistik nachgewiesen, dass Jungen im deutschen Bildungssystem gegenüber Mädchen Nachteile haben: Sie beenden ihre Sekundarschulausbildung häufiger ohne oder mit Hauptschulabschluss und seltener mit einem Realschulabschluss oder der Hochschulreife. Zudem wird gezeigt, dass die Nachteile von Jungen konsistent in allen Bundesländern vorhanden sind; allerdings variiert das Ausmaß …
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