Kontingenz
Methodisch verhindert oder beobachtet? / Contingency: Methodically Eliminated or Observed
Datos Bibliográficos
| ID | 8093211 |
|---|---|
| Autores | Armin Nassehi (0000-0002-3651-0278, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Konradstr. 6, D-80801 München), Irmhild Saake (Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Konradstr. 6, D-80801 München) |
| Año | 2002 |
| Volumen | 31 |
| Número | 1 |
| Páginas | 66-86 |
| Fecha de publicación | 2002-02-01 |
| Peer Reviewed | Sí |
| Open Access | No |
| Tipo | ARTICLE |
| Revista | Zeitschrift für Soziologie (JOURNAL) |
| Identificadores de la revista | ISSN: 0340-1804 • E-ISSN: 2366-0325 |
| Editorial | De Gruyter (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/zfsoz-2002-0104 |
| OpenAlex | W39909973 |
| Idioma | EN |
| Citas recibidas | 47 |
| Referencias citadas | 13 |
Als zentrales Problem der qualitativen Sozialforschung erscheint die Frage nach der Konstitution von Bedeutungen. Sowohl Biographieforschung als auch Ethnomethodologie bieten methodische Antworten an, denen zufolge Bedeutungen über immer schon vorhandene Ordnungsstrukturen entschlüsselt werden. In diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, eine qualitative Methodologie zu entwickeln, die sich für die Entstehung von Ordnung interessiert. Mit dieser systemtheoretischen Reformulierung einer Methodologie der qualitativen Sozialforschung können dann bekannte Argumentationsfiguren (Narration bzw. kommunikative Kompetenz, Authentizität bzw. recipient design, Prozessstrukturen bzw. Indexikalität) neu gelesen werden, und zwar als Versuch zur Ausschaltung von Kontingenz über die Installation von Gültigkeitskriterien, von zuverlässig interpretierenden Adressaten und von zeitbindenden Speichermedien. Als Resultat dieser Argumentation ergibt sich die Forderung danach, in qualitativen Forschungen Kontingenz selbst zum Thema zu machen, anstatt mit Hilfe von Methoden eine immer schon vorausgesetzte Ordnung zu entdecken. Diese Methodologie wird am Beispiel der Untersuchung von Todesbildern illustriert
Humanities · Data Analysis and Archiving · Philosophy · Qualitative Research Methods and Applications · Sociology and Education Studies
Configuring the coupling and deparadoxization of law and politics
(Non-)learning to police
Spürender Leib und objektivierter Körper in geschlechtlichen Identifizierungen bei zugerichteten inter* Personen
Lernkonflikte im Verstehen der Sache. Zur Unterscheidung fragend-entwickelnder und diskursiver Unterrichtsmuster
Contextures of hate
Keeping Systems at Work
Depression im Spitzensport als gesellschaftliche Konstruktion
Erklärungsmodelle und Erklärungskonzepte in der sportsoziologischen Forschung
Integration in und durch den organisierten Sport
Perspektivität durch Verfahren. Zur Funktion des Deutschen Ethikrats
Selektiver Zugriff mit Spielräumen. Über die Inklusion von Geflüchteten in der ‚Andockstelle‘ Verwaltung
Kontrolle der KontrolleSystemtheoretische Überlegungen zur Gewalt im System der Polizei
Die Herstellung von Adressabilität. Medialität und Praxis der Kommunikationsanbahnung am Beispiel der neurologischen Intensivstation
Die Entscheidungsvergessenheit der Organisationsforschung. Plädoyer für eine operative Entscheidungsforschung
Die Einheit der Differenz
Werke und Werkgruppen
Radikaler Konstruktivismus — ein Potenzial für die Biographieforschung
Normalität und Biographie. Anmerkungen aus migrationswissenschaftlicher Sicht
Zum Ordnungsproblem in Diskursen
Methodologie und Verfahrensweise der dokumentarischen Methode und ihre Kompatibilität zur Systemtheorie
Über einige Bedingungen von biographischer Forschung als widerständiger Praktik
Subjekt-Positionen. Michel Foucault und die Biographieforschung
Die Herstellung von Biografie(n). Lebensgeschichtliche Selbstpräsentationen und ihre produktive Wirkung
The phenomenon exhibits its staff as a population“ – Die reflexive Akteurskonzeption der Ethnomethodologie
Phänomenologie und Systemtheorie
Die Biographie im Kontext der Familien- und Gesellschaftsgeschichte
Biographie und Lebenslauf. über ein biographietheoretisches Projekt zum lebenslangen Lernen auf der Grundlage wiederholter Erhebungen
Mut zur Marginalisierung – Triangulation als inhärentes Prinzip qualitativer Forschung
Komplexe Erziehungswissenschaft jenseits von empirieloser Theorie und theorieloser Empirie
Toward a paradox-oriented paradigm of knowing
Die übersehene Verletzbarkeit? Erfahrungen geflüchteter Männer zwischen Verletzung, Solidarität und Gewalt
Claim vs. Reality”—A German Case Study on Modes and Functions of Sports-Pedagogical Communication
The pedagogy of evangelicalism
Types of gambling
We do bad things to bad people' – Krav Maga's German career in the light of social systems theory
Doing it with couples
Subjektive Umgangsformen mit prekärer Erwerbsarbeit – Zwischen Orientierung an und Ablösung von der Normalarbeitsgesellschaft
Beratung zum Tode. Eine neuears moriendi
Gesellschaftskritik und soziologische Aufklärung
Die Stärke schwacher Verfahren Zur verfahrensförmigen Entdramatisierung von Perspektivendifferenzen im Kontext der Organspende
Von Kommunikation über Ethik zu „ethischer Sensibilisierung“
Das Islamische in den Studien zu Muslimen in Deutschland / Islamic Issues in Studies on Muslims in Germany
Gegenwarten von Sterbenden
Sterben braucht Latenz. Organisierte Sterbebegleitung im Spannungsfeld von Handeln und Erleben
Unequal Inclusion
Empirie oder Theorie? Systemtheoretische Forschung jenseits einer vermeintlichen Alternative
Die Theorie funktionaler Differenzierung im Horizont ihrer Kritik / The Theory of Functional Differentiation in the Horizon of Its Criticisms
Die Gesellschaft der Gesellschaft
Semi-Structured Interviewing and Qualitative Analysis
Studies in ethnomethodology
Ethnomethodologische Konversationsanalyse
Objektive Hermeneutik
Einleitung
Interpretationsregeln zur Auswertung qualitativer Interviews und sozialwissenschaftlich relevanter „Texte“
Biographieforschung und narratives Interview
Das ethnomethodologische Programm einer „radikalen“ Soziologie
Soziologie - Sociology in the German-Speaking World
Symbolic Interactionism
Die Wissenschaft der Gesellschaft
Works and lives
| Obras citantes distintas | 47 |
|---|---|
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| Intervalo de citas | 2002 - 2026 (25) |
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| Altamente citado | No |
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