Skip to main content

ETHNOS_APP

Home • Search • Journals • List 0

Friedrich H Tenbruck

Biographic Data

ID274053
NAMEFriedrich H Tenbruck
GIVEN NAMESFriedrich H
FAMILY NAMETenbruck
SIGNATURETENBRUCK F H
AFFILIATIONSBernstein Center for Computational Neuroscience Tübingen
VERIFIEDNo
TOTAL WORKS56
TOTAL CITATIONS143
AUTHOR COUNT56
EDITOR COUNT0
FIRST PUBLICATION YEAR1960
LATEST PUBLICATION YEAR2020
H-INDEX4
  • Max Weber’s Main Work

    Open Access•Friedrich H Tenbruck, Friedrich Tenbruck et al.•ARTICLE•Sotsiologicheskoe Obozrenie /…•2020•References: 5

    The article of a well-known German social theorist Friedrich Tenbruck, which once provoked a heated debate among Weberian scholars, analyzes the works of Max Weber in terms of their thematic structure and general heuristics. The first section reconstructs the genesis and content of the idea that Economy and Society was the main work of the classic German scholar of sociology, an idea that was initially made popular among scholars by Marianne Webe…

  • I. Einleitung Zum Neubeginn der Kultursoziologie

    Wolfgang Lipp, Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Kultur-Soziologie•2014

  • Die Aufgaben der Kultursoziologie

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Kultur-Soziologie•2014

  • Representative Culture

    Open Access•Friedrich H Tenbruck, Friedrich Tenbruck et al.•ARTICLE•Sotsiologicheskoe Obozrenie /…•2013•References: 2

    This paper uncovers the problem of the sociological understanding of culture and the concept of representative culture by German sociologist Frederick Tenbruck. The paper focuses on the conceptual underdevelopment of the concept of “culture” in sociology as compared with the concept of “structure", or “society”, which is the central concept of structural functionalism. Turning to intellectual history, Tenbruck traces the trajectory of these conce…

  • Les tâches de la sociologie de la culture

    Open Access•Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Trivium•2012•References: 3

    Les tâches d’une sociologie de la culture ne peuvent être définies sans prendre en considération la situation générale de la discipline. La conception dominante veut que la société puisse être définie par son organisation extérieure, par les divisions qui sont partout manifestes dans la vie sociale et qui sont aujourd’hui désignées sommairement comme sa structure. Ce concept de société, nous aurons à le montrer, est davantage le produit de différ…

  • Das Werk Max Webers: Gesammelte Aufsätze zu Max Weber

    Friedrich H Tenbruck, H Homann•BOOK•Das Werk Max Webers•1999

    Das Werk Max Webers. Gesammelte Aufsätze zu Max Weber

  • Das Werk Max Webers: Methodologie und Sozialwissenschaften

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Soziologische Theorie und Empirie•1997

    In früheren Jahrzehnten entstanden, wurde das Werk Max Webers erst öffentlich sichtbar, als postum „Wirtschaft und Gesellschaft“neben den verschiedenen Aufsatzsammlungen im Druck erschien. Seither gibt es eine Weber-Interpretation, die inzwischen ihre eigene Geschichte hat. Die Beschäftigung mit seinem Werk begann sogleich in Deutschland, fand dann im Ausland (mit Benedetto Croce, Raymond Aron, Hisako Otsuka, Theodore Abel, Frank H. Knight u. a.)…

  • Soziologie und Planung: Grenzen der Planung

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Von A. Comte, der der Soziologie ihren Namen gegeben hat, stammt das berühmte Wort savoir pour prévoir, prévoir pour pouvoir. Der Satz legt nicht sosehr eine der historischen Wurzeln der Soziologie frei als er vielmehr eine Auffassung ausdrückt, die in der ganzen Geschichte dieses Faches wirksam geblieben ist. Denn diese Geschichte steckt voller Forderungen, die gesellschaftlichen Verhältnisse mittels soziologischer Erkenntnisse zu steuern, und v…

  • Die Bedeutung der Medien für die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Die Massenmedien haben sich im Gleichschritt mit den übrigen charakteristischen Institutionen des modernen Lebens entwickelt und sind mit diesen durchgängig verflochten. Trotz eigener Einrichtungen bilden sie jedoch weniger einen besonderen Sektor der Gesellschaft als vielmehr ihr allgegenwärtiges Medium für die öffentliche Mitteilung und Darstellung beliebiger Inhalte, weil sie jederzeit alle über alles zu unterrichten vermögen. Ihre Macht und B…

  • Zur Soziologie der Sophistik

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Wer versucht, die Sophistik soziologisch zu durchleuchten, sieht sich schnell außergewöhnlichen Schwierigkeiten gegenüber, die zumindest vorweg nicht geklärt werden können, aber doch erwähnt werden müssen. Mißlich ist es schon, daß die Lehren der Sophisten spärlich, dazu dunkel und uneinheitlich sind, die berufene Auslegung somit in wichtigen Punkten schwankend und kontrovers bleibt, so daß sich der Soziologe oft nach bestem Urteil seine Meinung …

  • Fortschritt der Wissenschaft?

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    In der heutigen Welt ist die Universität eine der ältesten Institutionen, die ihren Ursprung stolz auf jene Hohen Schulen zurückführt, die im Mittelalter, zuerst in Italien und Frankreich, entstanden1. Ihr Alter wird nur von ihren Erfolgen in den Schatten gestellt, die sich schon äußerlich an der Geschichte ihrer Verbreitung ablesen lassen. Als sich anstelle der Fachschule, für die Salerno mit der Medizin, Bologna mit dem Recht, Paris und Oxford …

  • Die Sophistik als Aufklärung

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Mit neuem Eifer und Erfolg haben sich die Philosophen und Philologen jüngst der Sophistik angenommen. So erfreulich das ist, so dringend muß doch nachgerade gefragt werden, ob man über den Sophisten nicht die Sophistik aus den Augen verloren hat.

  • Arbeit — Existenzsicherung und Lebenswert: Schlußfolgerungen

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    So vielfältig sich die Einstellungen zur Arbeit in den letzten Jahrzehnten verändert haben, so deutlich läßt sich darin ein Muster erkennen: eine Abwertung der Arbeit. Zwar fallen nicht alle Befunde unter diese Formel, und es gibt anscheinend sogar gegenläufige Vorgänge — so Frauen und Jugendliche, die ohne Not in Berufe drängen, oder Führungskräfte, die willig Lasten auf sich nehmen, welche der Frühkapitalismus kaum seinen Arbeitern zuzumuten wa…

  • Die Musik zwischen europäischer Kultur und globaler Zivilisation

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Der (unveränderte) Text soll an den bedeutenden Einfluß erinnern, den die Musik auf Gesellschaft, Kultur und Geschichte auszuüben vermag. Er führt deshalb einen Kreis von Tatsachen und Problemen vor, die der heutigen Musiksoziologie fremd geworden sind.

  • Über Kultur im Zeitalter der Sozialwissenschaften

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Die Soziologie hat sich im vergangenen Jahrzehnt in Deutschland etabliert — oder auch reetabliert, und dieser Vorgang hat, zumindest für die Öffentlichkeit, im Zeichen der sogenannten empirischen Untersuchungen gestanden. Nun ist es keine Frage, daß unsere Gegenwart solcher konkreter Studien an allen Ecken und Enden bedarf, und es ist auch keine Frage, daß die saubere Beherrschung nicht etwa nur der Techniken und Methoden, sondern gerade auch der…

  • Die Aufgaben der Kultursoziologie

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Der folgende Artikel eröffnete 1979 das der „Kultursoziologie“ gewidmete Heft 3 (Jahrgang XXXI) der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Er wollte keine neue Spezialsoziologie gründen, sondern vor der durchgängigen Verengung des Faches auf die „Strukturen“ der Gesellschaft warnen. Sein Wiederabdruck verlangt um so mehr eine Vorbemerkung, als er nun italienischen Kollegen in Übersetzung zugänglich wird und so der gemeinsamen Be…

  • Jugend und Gesellschaft. Soziologische Perspektiven

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ — das ist der Satz, mit dem die modernen Diktatoren und Möchtegern-Diktatoren naiv einen Zynismus bekunden, für den die menschlichen und gesellschaftlichen Angelegenheiten zu Fragen des Machtkampfes und der Schulung eingefroren sind. Ein erschreckender Satz also, und doch eine bittere Wahrheit, der man nicht ausweichen kann! Denn so sicher wie nach dreißig Jahren eine neue Generation bestimmt, was eine Gesell…

  • Gesellschaftsgeschichte oder Weltgeschichte

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    1972 veröffentlichte ich im Sonderheft 16 dieser Zeitschrift, das dem Thema „Soziologie und Sozialgeschichte“ gewidmet war, meinen Beitrag „Die Soziologie vor der Geschichte“. Damit ging es mir wie mit manchen anderen Arbeiten. Ich wollte ein grundsätzliches Problem anmahnen, das vom Fach seit jeher verdrängt worden war, nämlich die Geschichte oder besser: ihren ständigen Einschlag in die gesellschaftliche Wirklichkeit, die einzig in Gestalt einm…

  • Repräsentative Kultur

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Der Begriff der sozialen Struktur darf hier als bekannt vorausgesetzt werden, nachdem die Soziologie ihn seit langem benutzt, erläutert und verbreitet hat. Dabei kommt es weniger auf das Wort als auf die Annahme an, jede Gesellschaft sei durch ihre soziale Gliederung bestimmt, die in äußeren Verhältnissen objektiv gegeben sei. In diesem Sinne befaßte sich die Soziologie in Ost und West trotz sonstiger Gegensätze mit der Struktur und setzte sie pr…

  • Einleitung der Herausgeber

    Friedrich H Tenbruck, Clemens Albrecht et al.•CHAPTER•Perspektiven der Kultursoziologie•1996

    Die Sozialwissenschaften des 20. Jahrhunderts kennen mancherlei Umbrüche, insbesondere in Deutschland. Nicht der geringste besteht im Aufkommen einer disziplinären Kultursoziologie seit den späten 70er Jahren, das für alle, die es aktiv erlebt und mitgestaltet haben, aber auch in der beobachtenden Rückschau, in erster Linie mit dem Namen Friedrich H. Tenbrucks verbunden ist

  • Perspektiven der Kultursoziologie: Gesammelte Aufsätze

    Open Access•Friedrich H Tenbruck, Kora Tenbruck et al.•BOOK•Perspektiven der Kultursoziologie•1996•Cited by: 19•References: 2

    1972 veröffentlichte ich im Sonderheft 16 dieser Zeitschrift, das dem Thema .,Soziologie und Sozialgeschichte" gewidmet war, meinen Beitrag .,Die Soziologie vor der Ge schichte". Damit ging es mir wie

  • Internal History of Society or Universal History

    Open Access•Friedrich H Tenbruck, Friedrich Tenbruck•ARTICLE•Theory Culture & Society•1994•Cited by: 25•References: 2

  • Die kulturellen Grundlagen der Gesellschaft: Der Fall der Moderne

    Open Access•Friedrich H Tenbruck•BOOK•Die Kulturellen Grundlagen der…•1990

  • The Dream of a Secular Ecumene: The Meaning and Limits of Policies of Development

    Open Access•Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Theory Culture & Society•1990•Cited by: 8

  • Einleitung

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Zu den drei großen Mächten, die die menschliche Daseinswirklichkeit und den Gang der Geschichte bestimmen, zählte Jacob Burckhardt neben Religion und Staat auch die Kultur und durfte damit auf Zustimmung rechnen. Eines solchen Ranges der Kultur versieht sich die Gegenwart nicht mehr und scheint dabei die guten Gründe auf ihrer Seite zu haben. Denn auf uns lastet der Druck von Überlebensproblemen, die technische, wirtschaftliche, politische, sozia…

Next
  • The Problem of Thematic Unity in the Works of Max Weber

    Friedrich H Tenbruck, Max Weber•ARTICLE•British Journal of Sociology•1980•Cited by: 87

    Friedrich H. Tenbruck, Max Weber, The Problem of Thematic Unity in the Works of Max Weber, The British Journal of Sociology, Vol. 31, No. 3, Special Issue. Aspects of Weberian Scholarship (Sep., 1980), pp. 316-351

  • Internal History of Society or Universal History

    Open Access•Friedrich H Tenbruck, Friedrich Tenbruck•ARTICLE•Theory Culture & Society•1994•Cited by: 25•References: 2

  • Perspektiven der Kultursoziologie: Gesammelte Aufsätze

    Open Access•Friedrich H Tenbruck, Kora Tenbruck et al.•BOOK•Perspektiven der Kultursoziologie•1996•Cited by: 19•References: 2

    1972 veröffentlichte ich im Sonderheft 16 dieser Zeitschrift, das dem Thema .,Soziologie und Sozialgeschichte" gewidmet war, meinen Beitrag .,Die Soziologie vor der Ge schichte". Damit ging es mir wie

  • The Dream of a Secular Ecumene: The Meaning and Limits of Policies of Development

    Open Access•Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Theory Culture & Society•1990•Cited by: 8

  • Jugend und Gesellschaft: Soziologische Perspektiven

    J E Ellemers, Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•American Sociological Review•1964•Cited by: 3

  • Max Weber and the Sociology of Science: A Case Reopened / Max Weber und die Wissenschaftssoziologie: Zur Wiederaufnahme der Diskussion

    Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Zeitschrift für Soziologie•1974•Cited by: 1

    Für die Entwicklung der Soziologie der Wissenschaft sind die Arbeiten R.K. MERTONS grundlegend gewesen. Das gilt auch für seine frühe Untersuchung über Science, Technology and Society in Seventeeth-Century England, die er als die Ausführung eines Programms vorlegte, welches MAX WEBER am Ende der Protestantischen Ethik entwickelt hatte. Obschon MERTONS Untersuchung eine bleibende Leistung darstellt, entspricht sie nicht den Absichten MAX WEBERS. D…

  • Probleme der Deutschen Universität: Bericht über eine Erhebung unter Professoren und Dozenten

    Allen S Davis, Friedrich H Tenbruck et al.•BOOK•Probleme der Deutschen Universität•1960

    Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik; 1943 Promotion; 1963 Habilitation; 1963 Ordinarius für Soziologie an der Universität Frankfurt; ab 1967 o. Professor für Soziologie an der Universität Tübingen.

  • Contemporary Adolescence

    Open Access•Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Diogenes•1961

    This essay is intended to deepen our understanding of the fundamental causes of the characteristic features of contemporary adolescence, and of their significance. Since the reader will not be unfamiliar with the phenomena, his personal experience may be relied on to supplement a description which would otherwise be too concise. The description is based on data, research and summary accounts drawn from the literature of various countries, which i…

  • Über Kultur im Zeitalter der Sozialwissenschaften

    Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Saeculum•1963

  • Jugend und Gesellschaft: Soziologische Perspektiven

    J E Ellemers, Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•American Sociological Review•1964•Cited by: 3

  • Die Soziologie Vor Der Geschichte

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Soziologie und Sozialgeschichte•1972

    Der Komplex von Geschichte und Gesellschaft befindet sich seit rund 200 Jahren in der Diskussion. Anfangs von Historikern, Philosophen und anderen Geisteswissenschaftlern in lockerer Form — d. h. ohne scharfe Abgrenzung der Gegenstände und Zuständigkeiten — geführt, nahm das Gespräch strengere Züge an, als es vor rund 100 Jahren an die Vertreter der nunmehr zuständigen Fächer Historie und Soziologie als die eigentlichen Protagonisten überging: di…

  • Max Weber and the Sociology of Science: A Case Reopened / Max Weber und die Wissenschaftssoziologie: Zur Wiederaufnahme der Diskussion

    Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Zeitschrift für Soziologie•1974•Cited by: 1

    Für die Entwicklung der Soziologie der Wissenschaft sind die Arbeiten R.K. MERTONS grundlegend gewesen. Das gilt auch für seine frühe Untersuchung über Science, Technology and Society in Seventeeth-Century England, die er als die Ausführung eines Programms vorlegte, welches MAX WEBER am Ende der Protestantischen Ethik entwickelt hatte. Obschon MERTONS Untersuchung eine bleibende Leistung darstellt, entspricht sie nicht den Absichten MAX WEBERS. D…

  • Der Fortschritt der Wissenschaft als Trivialisierungsprozeß

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Wissenschaftssoziologie•1975

    Seit sich die Soziologie ihre Selbständigkeit mittels des Nachweises der Allgegenwart sozialer Strukturen erkämpft hat, pflegen ihre Analysen an eben diesen institutionellen Tatsachen anzusetzen. Aus dem charakteristischen Zugang wird leicht eine déformation professionelle, wenn die Strukturen als die wesentliche Wirklichkeit gelten, auf deren Analyse die Soziologie beschränkt wird. In eine solche Verengung hat sich auch die Soziologie der Wissen…

  • Deutsche Soziologie im Internationalen Kontext. Ihre Ideengeschichte und ihr Gesellschaftsbezug

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Deutsche Soziologie Seit 1945•1979

    Nicht von ungefähr hatte man im In- und Ausland vom Wiederbeginn der deutschen Soziologie eine Rückbesinnung auf ihr eigenes Erbe erhofft. Welche anderen Ressourcen hätten ihr denn auch zu Gebote stehen können? Und welch besseres Kapital hätte sie sich wünschen dürfen? Zwar fehlte in der sowjetischen Besatzungszone die Freiheit, über dieses Erbe zu verfügen, weil der Marxismus zur bindenden Staatssoziologie erhoben wurde. Aber in den westlichen B…

  • The Problem of Thematic Unity in the Works of Max Weber

    Friedrich H Tenbruck, Max Weber•ARTICLE•British Journal of Sociology•1980•Cited by: 87

    Friedrich H. Tenbruck, Max Weber, The Problem of Thematic Unity in the Works of Max Weber, The British Journal of Sociology, Vol. 31, No. 3, Special Issue. Aspects of Weberian Scholarship (Sep., 1980), pp. 316-351

  • Die Unbewältigten Sozialwissenschaften

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Soziologie in weltbürgerlicher…•1981

    In wenigen Jahrzehnten sind die Sozialwissenschaften wie ein Naturereignis über die westliche Welt hereingebrochen. Der Vorgang läßt sich nicht anders beschreiben, weil es nirgends gelungen ist, ihn geistig zu bewältigen, am wenigsten in der Bundesrepublik, die ihn mangels eigener Traditionen nicht einmal einzudämmen vermochte. Das Versagen gründet in der Eigenart unserer westlichen Kultur, der die Vorstellung, eine Wissenschaft bedürfe der geist…

  • Emile Dürkheim oder die Geburt der Gesellschaft aus dem Geist der Soziologie

    Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Zeitschrift für Soziologie•1981

    Die Soziologie hat sich weitgehend in irreale Betrachtungen verloren, weil sie die „Gesellschaft“ zum Grundbegriff ihrer Analysen gemacht hat. Der Artikel legt dar, wie dieser Begriff anfangs jene willkürlichen Vergesellschaftungen fassen sollte, die durch die Reduktion der korporativ verfaßten Ordnungen auf den modernen Staat entstanden und später durch die Soziologie elaboriert und mit stillen Annahmen umgeben wurden. Während Georg Simmel und M…

  • Geschichte und Gesellschaft.

    Friedrich H Tenbruck•BOOK•Geschichte und Gesellschaft•1986

  • Sociology: The Crisis of Success

    N Stehr, Friedrich H Tenbruck•ARTICLE•Contemporary Sociology A Journal…•1986

  • On the German Reception of Role Theory

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Modern German Sociology•1987

    Action in reference to roles implies a conformist surrender of the individual to the group and expresses the demands and expectations of others. Dahrendorf’s modification of role theory consists in his treatment of roles as depending upon expectations and concomitant sanctions. The major reason for Dahrendorf’s misunderstanding of role theory, it seems to the author, can be found in precisely such considerations. An extremely fictitious situation…

  • Einleitung

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Zu den drei großen Mächten, die die menschliche Daseinswirklichkeit und den Gang der Geschichte bestimmen, zählte Jacob Burckhardt neben Religion und Staat auch die Kultur und durfte damit auf Zustimmung rechnen. Eines solchen Ranges der Kultur versieht sich die Gegenwart nicht mehr und scheint dabei die guten Gründe auf ihrer Seite zu haben. Denn auf uns lastet der Druck von Überlebensproblemen, die technische, wirtschaftliche, politische, sozia…

  • Der Fortschritt der Wissenschaft als Trivialisierungsprozeß

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Seit sich die Soziologie ihre Selbständigkeit mittels des Nachweises der Allgegenwart sozialer Strukturen erkämpft hat, pflegen ihre Analysen an eben diesen institutionellen Tatsachen anzusetzen. Aus dem charakteristischen Zugang wird leicht eine déformation professionelle, wenn die Strukturen als die wesentliche Wirklichkeit gelten, auf deren Analyse die Soziologie beschränkt wird. In eine solche Verengung hat sich auch die Soziologie der Wissen…

  • Die Verselbständigung der modernen Kultur

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Wie selbstverständlich sprechen wir heute von Kultur, Gesellschaft und Geschichte, wo immer wir der Spur des Menschen begegnen und so zurück bis in dunkle Urzeiten. Wir benutzen dann Begriffe des Beobachters, um das Leben und Zusammenleben von Menschen zu beschreiben, die selbst über diese Vorstellungen gar nicht verfügten. Tatsächlich sind diese Begriffe, auch wenn die Wörter schon älter waren, ein spätes Produkt der europäischen und genauer der…

  • Bürgerliche Kultur

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Immer wieder hat man versucht, die bürgerliche Kultur als das Werk eines eigenen Bürgerstandes zu erklären, der sich in der Neuzeit zwischen die älteren Stände geschoben und alsbald seine eigene, eben die bürgerliche Kultur entwickelt habe. Statt von einem bürgerlichen Stand spricht man allerdings heute — auch wenn man nicht streng der marxistischen Lehre folgt — meist von einer bürgerlichen Klasse oder operiert mit dem Begriff einer bürgerlichen…

  • Der Traum der säkularen Ökomene

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Daß jede Gesellschaft in der Regel ihre eigene unverwechselbare Kultur ausbildet, wird in der Geschichte mannigfach modifiziert, weil wie die Gesellschaften, so auch ihre Kulturen miteinander in Verbindung stehen. Sowieso werden Daseinstechniken oft übernommen und der eigenen Kultur eingepaßt, die sich jedoch, wo es um ihre tragenden Daseinsverständnisse geht, als resistent erweist und andernfalls ja auch ihre kulturelle Selbständigkeit schnell v…

  • Freundschaft

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Wenn ich nachstehend einen Vortrag kaum verändert wiedergebe, so sind einige Bemerkungen am Platze.

  • Zur Anthropologie des Handelns

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Das menschliche Handeln weist eine eigentümliche Beziehung zur Zeit auf, so daß es geeignet erscheint, die Problematik des menschlichen Handelns gerade in Hinsicht auf die Zeit zu entwickeln.

  • Modernisierung — Vergesellschaftung — Gruppenbildung — Vereinswesen

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Wie bereits in der Einleitung gezeigt, lag der Moderne eine neue Verfaßtheit von Gesellschaft und Kultur zugrunde. Das 19. Jahrhundert hat denn auch immer wieder versucht, diese neue Wirklichkeit durch den Unterschied zur Vergangenheit in idealtypischen Dichotomien (Gemeinschaft/Gesellschaft, Status/Kontrakt, mechanische/organische Solidarität) zu bestimmen. Wo man sich dabei wie Emile Durkheim (Kapitel 9) auf das Konzept einer „Wissenschaft von …

  • Was sind und was sollen die Geisteswissenschaften heute?

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Es gibt dringliche Gründe für die Frage, ob die Geisteswissenschaften ihren Aufgaben gerecht werden. Man sollte ihnen jedoch nicht mit Zweifeln an ihrer „Verwertbarkeit“ kommen, die nur vom Unverständnis für ihre Aufgaben zeugen. Auch die Wissenschaft ist mit dem Satz angetreten, daß der Mensch nicht allein vom Brot lebt, und die Politik kann davon allein auch nicht leben. Es ist also Anlaß zur Sorge gegeben, wenn heute Politiker auf „Verwertbark…

  • Wanderungen und Wandlungen der Wissenschaft

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Die moderne Wissenschaft ist ein europäisches Erzeugnis, ihre globale Verbreitung ein Vorgang von universalgeschichtlichem Rang. Während aber in Europa moderne Kultur und moderne Wissenschaft im Gleichschritt entstanden, wird der Export der modernen Wissenschaft zu einer Herausforderung der außereuropäischen Kulturen. Denn damit wird nicht bloß ein zusätzliches neutrales Fachwissen gewonnen, sondern eine neue Autorität des öffentlichen Wissens ge…

  • Die Glaubensgeschichte der Moderne

    Friedrich H Tenbruck•CHAPTER•Die Kulturellen Grundlagen der…•1989

    Wir leben in einer Zeit, die randvoll mit Problemen ist. Und umstellt von Problemen, leben wir mit der Frage, wie wir, ja ob wir mit ihnen fertig werden können. Bürger und Öffentlichkeit nehmen dadurch teil an den ins Gigantische gewachsenen gesellschaftlichen Anstrengungen. Denn die moderne Gesellschaft ist ja vor allem zu einer ungeheuren Veranstaltung zur Lösung ihrer Probleme geworden, wie sich das schon an dem ständigen Wachstum ihrer Appara…

Philosophy (39 works) · Humanities (31 works) · German Social Sciences and History (29 works) · Political science (27 works) · Sociology and Education Studies (22 works) · Art (13 works) · Sociology (12 works) · Weber, Simmel, Sociological Theory (8 works) · Epistemology (7 works) · Philosophy (6 works)

Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae