Helga Kelle
Biographic Data
| ID | 3674439 |
|---|---|
| NAME | Helga Kelle |
| GIVEN NAMES | Helga |
| FAMILY NAME | Kelle |
| SIGNATURE | KELLE H |
| AFFILIATIONS | Bielefeld University |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 41 |
| TOTAL CITATIONS | 19 |
| AUTHOR COUNT | 39 |
| EDITOR COUNT | 2 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1988 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 3 |
Organisationale Vernetzung von präventivem und intervenierendem Kinderschutz: Frühe Hilfen zwischen Grenz- und Integrationsarbeit
Der Beitrag präsentiert Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Risikoeinschätzung und Fallprozessierung in Frühen Hilfen und Kinderschutz“ (RiFFKi), das mit dem Ansatz einer Institutional Ethnography die Institutionalisierung von Frühen Hilfen in Kommunen untersucht. Frühe Hilfen bezeichnen in Deutschland familienunterstützende Leistungen in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes, die z.B. von Familienhebammen erbracht werden, im Bundeskindersc…
DFG-Projekt: Risikoeinschätzung und Fallprozessierung in Frühen Hilfen und Kinderschutz
Kinderarztpraxis
Kindheit als anthropologische und soziale Kategorie
Die Unterscheidung in Kinder und Erwachsene wird über unterschiedliche Kulturen, Zeiten und Gesellschaften hinweg in einem Maße selbstverständlich praktiziert, dass es nahe zu liegen scheint, sie als eine anthropologische Universalie zu betrachten
Entgrenzung der vorschulischen Diagnostik
Entstehung und Abbau von Bildungsungleichheiten
Herausforderungen ethnographischer Forschung zu Pädagogik und Geschlecht
Child Health Records as Socio‐Material Instruments of Distributing Responsibility. A Comparative Analysis of Paediatric Documents from Austria, England and Germany
Internationally child health records are central instruments of paediatric early detection and prevention of developmental disorders. Regarding children's developmental processes, child health records act as agents of developmental norms, moderate the distribution of tasks between parents and paediatricians and thus materially mediate practices of generational ordering. Drawing on actor‐network‐theoretical and ethnomethodological approaches to do…
Documentation in Childhood
Differenzdokumentationen in Einschulungsverfahren: Ethnographische Instrumentenanalyse am Beispiel von Beurteilungsbögen in Grundschulen
The implicit construction of ‘children at risk’: On the dynamics of practice and programme in development screenings in early childhood
This article presents findings from an ethnographic study on preventive paediatric check-ups in Germany. In accordance with system-theoretical and governmentality approaches (referencing Foucault), preventive check-ups are conceptualised as fields where risk concepts related to children’s development are applied, produced and reworked. In order to show how the construction of development risks in the check-ups’ conduct is linked to a variety of p…
Feld und Theorie: Herausforderungen Erziehungswissenschaftlicher Ethnographie
Interaktionsdynamiken in der Triade Kind-Eltern-Arzt in Kindervorsorgeuntersuchungen
Seit den 1990er Jahren richtet eine mit qualitativen Methoden arbeitende Medizinsoziologie ihre Aufmerksamkeit vermehrt auf den Bereich der konkreten Prozessierung (medizinischen) Wissens in der klinischen Praxis (vgl. Stollberg 2001; Begenau et al. 2005). In diesem Kontext kommen die Interaktionen zwischen Arzt bzw. medizinischem Personal und Patienten vermehrt in den Blick. Insbesondere über ethnographische, konversations- und praxisanalytische…
Vergleichen und Kontrastieren: Zur analytischen Konstruktion von Feldern und Vergleichsobjekten in der ethnographischen Forschung
Kinder unter Beobachtung: Kulturanalytische Studien zur pädiatrischen Entwicklungsdiagnostik
Age-Appropriate Development' as Measure and Norm: An ethnographic study of the practical anthropology of routine paediatric checkups
The article provides an ethnographic study of the logic of conducting routine paediatric checkups in children from birth to the age of 5 in Germany (U1 to U9). These checkups are meant as a continual evaluation of a child's developmental process and progress, and their outcomes inform decisions on children's careers in educational institutions. The article focuses on the concept of 'age-appropriate development' as applied in the field of study, d…
Kommentar zum Beitrag: »Intersectionality« - ein neues Paradigma der Geschlechterforschung
Landweer, Hilge#Opitz-Belakhal, Claudia#Kelle, HelgaEinleitung
Biographie und kulturelle Praxis. Methodologische Überlegungen zur Verknüpfung von Ethnographie und Biographieforschung
Ganz normal“: Die Repräsentation von Kinderkörpernormen in Somatogrammen / “Just Normal”: The Representation of Children’s Development Norms in Somatograms
Der Artikel entstammt einem ethnografischen Forschungsprojekt, das an der Schnittstelle von Kindheits-, Körper- und Medizinsoziologie angesiedelt ist. Er geht der praxisanalytischen Frage nach, wie Modelle kindlicher Entwicklungsverläufe die Praxis von Kindervorsorgeuntersuchungen strukturieren und in diesem Zuge dazu beitragen, kindliche Entwicklungsprozesse wissensbasiert zu konfigurieren und zu konstituieren. Der Beitrag analysiert die Konstru…
Sozialisation und Geschlecht in kindheitssoziologischer Perspektive
Kinder in der Schule. Zum Zusammenhang von Schulpädagogik und Kindheitsforschung
In der TAGESZEITUNG vom 13. 1. 2001 war eine Stellenausschreibung der „Freien Werkschule Meißen“ veröffentlicht, mit der GründungslehrerInnen für die 1. und 5. Klasse gesucht wurden. Zur Pädagogik der Schule teilt die Anzeige mit: „im Mittelpunkt das Kind als Kind“. In dieser — wie soll man es nennen? selbstreferenziellen? rekursiven? — Wendung ist eine inzwischen über hundert Jahre alte Geschichte der Reformpädagogik kondensiert. Nach der wissen…
Biographie und kulturelle Praxis. Methodologische Überlegungen zur Verknüpfung von Ethnographie und Biographieforschung
Ein Blick in die Geschichte soziologischer Forschung zeigt, dass die Erkundungen sozialer Welten durch teilnehmende Beobachtung, Informantenbefragungen, Dokumentenanalysen und andere ethnographische Verfahren, wie sie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts im Kontext der Chicago School entwickelt wurden, auch biographische Dokumente einbezogen hatten. Einige Vertreter wie William I. Thomas, Florian Znaniecki oder Clifford Shaw (1966(1930]…
Kinder und Erwachsene. Die Differenzierung von Generationen als kulturelle Praxis
Dem Alltagswissen gilt die Differenz von Kindern und Erwachsenen — ähnlich wie die Geschlechterdifferenz — als natürliche Tatsache. Während darüber gestritten wird, inwiefern von der 68er, der 89er und dergleichen Generationen mehr gesprochen werden kann, wird nicht bezweifelt, dass es Kinder, Erwach-sene und Alte tatsächlich gibt. Dennoch - oder gerade deshalb - will ich in diesem Beitrag eine Forschungsperspektive entwickeln, die danach fragt, …
Einleitung
Age-Appropriate Development' as Measure and Norm: An ethnographic study of the practical anthropology of routine paediatric checkups
The article provides an ethnographic study of the logic of conducting routine paediatric checkups in children from birth to the age of 5 in Germany (U1 to U9). These checkups are meant as a continual evaluation of a child's developmental process and progress, and their outcomes inform decisions on children's careers in educational institutions. The article focuses on the concept of 'age-appropriate development' as applied in the field of study, d…
Mädchenkultur - Jungenkultur oder eine Kultur der Zweigeschlechtlichkeit
Gender and Territoriality in Games Played by Nine- to Twelve-Year-Old Schoolchildren
Taking recent ethnomethodological insights into gender as an ongoing interactional accomplishment as a starting point, a research group conducted an ethnographic exploration of the practices of gender differentiation among nine- to twelve-year-old schoolchildren in Germany. This article deals with a small segment of these practices: spontaneous territorial games, characterized by a high degree of physical activity in which the children split up i…
The Discourse of Development: How 9- to 12-year-old Children Construct `Childish' and `Further Developed' Identities within their Peer Culture
This ethnographic account focuses on the theoretical object of `development' in its reconstruction by 9- to 12-year-old children and its situated meaning in their peer culture. In concentrating the analysis on interview data, the children's discourse of development takes shape in identical rhetorical figures across different interviews. The children distinguish more childish from more mature types of identity within their age group. The implicit …
Ganz normal“: Die Repräsentation von Kinderkörpernormen in Somatogrammen / “Just Normal”: The Representation of Children’s Development Norms in Somatograms
Der Artikel entstammt einem ethnografischen Forschungsprojekt, das an der Schnittstelle von Kindheits-, Körper- und Medizinsoziologie angesiedelt ist. Er geht der praxisanalytischen Frage nach, wie Modelle kindlicher Entwicklungsverläufe die Praxis von Kindervorsorgeuntersuchungen strukturieren und in diesem Zuge dazu beitragen, kindliche Entwicklungsprozesse wissensbasiert zu konfigurieren und zu konstituieren. Der Beitrag analysiert die Konstru…
Ich bin der die das macht«: Oder: Über die Schwierigkeit, »doing gender«-Prozesse zu erforschen
Erziehung jenseits patriarchaler Leitbilder? Probleme einer feministischen Erziehungswissenschaft
Inhalt: - Die Anfänge der Pädagogik und das weibliche Geschlecht - Reformpädagogik und weibliche Pädagogik - Feministische Pädagogik - Exkurs: Frauen, Natur und die Dialektik der Aufklärung - Thesen für ein feministisches Bildungskonzept? - Der blinde Fleck im weiblichen Blick
Politische Sozialisation bei Jungen und Mädchen. Kritik und Perspektiven der Forschung
Mädchenkultur - Jungenkultur oder eine Kultur der Zweigeschlechtlichkeit
Geschlechterunterschiede oder Geschlechterunterscheidung? Methodologische Reflexion eines ethnographischen Forschungsprozesses
Judith und Tanja kommen vom „ Handarbeiten“, es ist erst kurz nach 11 Uhr. Ich frage die beiden, ob nur Mädchen Handarbeiten haben. Judith erklärt, daß alle Handarbeiten haben, daß es aber verschiedene Förderunterrichtsgruppen gibt, die besseren und die schlechteren, und abwechselnd habe man „ Förder“ oder „Handarbeiten“. Ich frage weiter, ob denn alle Mädchen bessere und alle Jungen schlechtere Schüler seien. Nein, meint Judith. Doch es gibt in …
In eigener Sache
In eigener Sache
Gender and Territoriality in Games Played by Nine- to Twelve-Year-Old Schoolchildren
Taking recent ethnomethodological insights into gender as an ongoing interactional accomplishment as a starting point, a research group conducted an ethnographic exploration of the practices of gender differentiation among nine- to twelve-year-old schoolchildren in Germany. This article deals with a small segment of these practices: spontaneous territorial games, characterized by a high degree of physical activity in which the children split up i…
Ich bin der die das macht«: Oder: Über die Schwierigkeit, »doing gender«-Prozesse zu erforschen
In eigener Sache
Einleitung
In eigener Sache
The Discourse of Development: How 9- to 12-year-old Children Construct `Childish' and `Further Developed' Identities within their Peer Culture
This ethnographic account focuses on the theoretical object of `development' in its reconstruction by 9- to 12-year-old children and its situated meaning in their peer culture. In concentrating the analysis on interview data, the children's discourse of development takes shape in identical rhetorical figures across different interviews. The children distinguish more childish from more mature types of identity within their age group. The implicit …
In eigener Sache
Einleitung
Mädchen: Zur Entwicklung der Mädchenforschung
Die Frauen- und Geschlechterforschung beschäftigt sich seit ihren Anfängen mit Mädchen. International war im anglo-amerikanischen Raum in den 1960er und 1970er Jahren die eigenschaftspsychologische Frage nach Geschlechtstypik und Unterschieden zwischen Mädchen und Jungen im Hinblick auf Sozialverhalten und kognitive Fähigkeiten populär. Mit dieser Perspektive rechnet Hagemann-White (1984) ab: Auf der Basis einer Zusammenschau vorliegender Studien…
Zur Bedeutung der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung für die Grundschullehrerbildung
Kinder in der Schule. Zum Zusammenhang von Schulpädagogik und Kindheitsforschung
In der TAGESZEITUNG vom 13. 1. 2001 war eine Stellenausschreibung der „Freien Werkschule Meißen“ veröffentlicht, mit der GründungslehrerInnen für die 1. und 5. Klasse gesucht wurden. Zur Pädagogik der Schule teilt die Anzeige mit: „im Mittelpunkt das Kind als Kind“. In dieser — wie soll man es nennen? selbstreferenziellen? rekursiven? — Wendung ist eine inzwischen über hundert Jahre alte Geschichte der Reformpädagogik kondensiert. Nach der wissen…
Biographie und kulturelle Praxis. Methodologische Überlegungen zur Verknüpfung von Ethnographie und Biographieforschung
Ein Blick in die Geschichte soziologischer Forschung zeigt, dass die Erkundungen sozialer Welten durch teilnehmende Beobachtung, Informantenbefragungen, Dokumentenanalysen und andere ethnographische Verfahren, wie sie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts im Kontext der Chicago School entwickelt wurden, auch biographische Dokumente einbezogen hatten. Einige Vertreter wie William I. Thomas, Florian Znaniecki oder Clifford Shaw (1966(1930]…
Kinder und Erwachsene. Die Differenzierung von Generationen als kulturelle Praxis
Dem Alltagswissen gilt die Differenz von Kindern und Erwachsenen — ähnlich wie die Geschlechterdifferenz — als natürliche Tatsache. Während darüber gestritten wird, inwiefern von der 68er, der 89er und dergleichen Generationen mehr gesprochen werden kann, wird nicht bezweifelt, dass es Kinder, Erwach-sene und Alte tatsächlich gibt. Dennoch - oder gerade deshalb - will ich in diesem Beitrag eine Forschungsperspektive entwickeln, die danach fragt, …
Einleitung
Sozialisation und Geschlecht in kindheitssoziologischer Perspektive
Biographie und kulturelle Praxis. Methodologische Überlegungen zur Verknüpfung von Ethnographie und Biographieforschung
Ganz normal“: Die Repräsentation von Kinderkörpernormen in Somatogrammen / “Just Normal”: The Representation of Children’s Development Norms in Somatograms
Der Artikel entstammt einem ethnografischen Forschungsprojekt, das an der Schnittstelle von Kindheits-, Körper- und Medizinsoziologie angesiedelt ist. Er geht der praxisanalytischen Frage nach, wie Modelle kindlicher Entwicklungsverläufe die Praxis von Kindervorsorgeuntersuchungen strukturieren und in diesem Zuge dazu beitragen, kindliche Entwicklungsprozesse wissensbasiert zu konfigurieren und zu konstituieren. Der Beitrag analysiert die Konstru…
Kommentar zum Beitrag: »Intersectionality« - ein neues Paradigma der Geschlechterforschung
Landweer, Hilge#Opitz-Belakhal, Claudia#Kelle, HelgaEinleitung
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