Takemitsu Morikawa
Biographic Data
| ID | 4017048 |
|---|---|
| NAME | Takemitsu Morikawa |
| GIVEN NAMES | Takemitsu |
| FAMILY NAME | Morikawa |
| SIGNATURE | MORIKAWA T |
| AFFILIATIONS | Keio University Department of Humanities and Social Sciences, Faculty of Letter 2-15-45 Mita, Minato-ku, J-108-8345 Tokyo Japan |
| ORCID | 0000-0001-6974-6466 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 29 |
| TOTAL CITATIONS | 0 |
| AUTHOR COUNT | 27 |
| EDITOR COUNT | 2 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2001 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 0 |
Max Webers Logik und Methodik der Sozialwissenschaften im Schatten von John Stuart Mills System of Logic
The Effects of Centre/Periphery-Differentiation and the Semantics of Civilisation, With an Example of Devolutional changes in Love Semantics in Late 19 th and Early 20 th Century Japan
In this paper, the author discusses the concept of differentiation between the center and periphery and its structural effects within larger society. The author goes on to illustrate how the process of globalization – and increasingly intensified contact with the functionally differentiated “center”– does not always promote functional differentiation in every local society outside of it but can instead destroy the evolutionary potential existing …
Meaning-Making and Sociocultural Change from the Perspective of Niklas Luhmann’s Sociological Theory: A Case Study of the Semantics of Love in Japan
Der Artikel entwirft einen Ansatz zur Sinngenese und zum soziokulturellen Wandel, basier end auf den Arbeiten Niklas Luhmanns. Obwohl die Kultursoziologie der Sinngenese eine zentrale Rolle beimisst, hat sie sich bisher kaum mit der Frage des langfristigen historischen Wandels auseinandergesetzt, wie er ursprünglich von Max Weber vorgeschlagen wurde. Eine Reihe neuerer Veröffentlichungen kritisiert diese Lücke hinsichtlich eines theoretischen Rah…
Der Fall Friedrich von Gottl-Ottlilienfeld: Vom Liberalismus zum Nationalsozialismus
Vergebung, Gabe und Dankbarkeit
Personenregister
Sachregister
Verzeihen, Versöhnen, Vergessen: Soziologische Perspektiven
Das Thema »Verzeihen« wird in den Human- und Sozialwissenschaften viel diskutiert. Es kann als eine universale, anthropologische Konstante des menschlichen Zusammenlebens aufgefasst werden, die ihre Allgemeingültigkeit an die Fehlbarkeit von Menschen knüpft. Doch trotz seiner großen Reichweite ist das Verzeihen in der Soziologie eher wenig beachtet worden. Anhand zahlreicher historischer Beispiele von Gesellschaften, die von einer schweren Humank…
Inhalt
Autorinnen und Autoren
Eine Zwischenbetrachtung als Nachwort
Vorwort und Danksagung des Herausgebers
Verzeihen, Versöhnen, Vergessen: Einführung
Kultursoziologie in Japan
Die Welt der Liebe: Liebessemantiken zwischen Globalität und Lokalität
Wie ist der globale Konsum von Liebe möglich? Was geschieht, wenn lokale und globale Semantiken zusammenstoßen? Fördert diese Begegnung die Evolution der Liebessemantik - oder wird sie dadurch behindert? Dieser Band beleuchtet das Spannungsverhältnis von Globalität und Lokalität anhand von unterschiedlichen Rezeptionen der modernen, westlich geprägten Liebessemantik in verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Schichten. Systematisch präsentieren …
Japanizität aus dem Geist der europäischen Romantik. Der interkulturelle Vermittler Mori Ogai und die Reorganisierung des japanischen ‚Selbstbildes‘ in der Weltgesellschaft um 1900
After the opening of the country in the middle of the 19th century, Japan quickly moved towards becoming an industrialized world power. But the romanticist syndrome, imported from Europe by Mori Ogai since the 1890s, especially enchanted young intellectuals and drove their search of a Japanese cultural identity. The goal was, internally, to integrate the entire population, and externally, to make the country distinguishable from the »West« ─ para…
Platonic Bias in der Sozialtheorie: Über den Begriff des Handelns bei Hannah Arendt und eine philosophische Kritik an der soziologischen Praxistheorie
Although Hannah Arendt distinguishes three human activities from each other in Human Condition - labor, work and action - they are supposed not to be three different types of human activities but to be three different aspects of human activity. Assuming this to be the case, this paper demonstrates that social theory has not enough taken action in the sense of Arendt into account, even modern scholars such as Bourdieu, but it has continued to rema…
Schlußbetrachtung: Die Weltlichkeit des Handelns und die Handlungsbezogenheit der Welt
Die vorliegende Arbeit ist von einem Hinweis Tenbrucks ausgegangen, nach dem der Nationalökonom Friedrich Gottl bei der Genese der Methodologie Max Webers eine herausragende Rolle gespielt hat. Die vorangegangenen Kapitel haben versucht, zur Aufklärung der Entstehungsgeschichte und zum wissenschaftstheoretischen Selbstverständnis der Soziologie beizutragen. Zu diesem Zwecke wurden die Wissenschaftslehre und -auffassung beider Gelehrter trotz der …
Wert und Kultur
Wir sind jetzt vorbereitet, auf Webers Lehre von den Wertbeziehungen einzugehen. Sie ist nicht zuletzt bisher aus der oben dargelegten erkenntnistheoretischen Annahme verstanden worden. Hier geht es um die Frage, was man unter Erkenntnis verstehen soll und wie es noch möglich ist, sie weder als Abbildung noch als Übernahme der äußeren Wirklichkeit durch unser Bewußtsein zu verstehen. Begriffe als Erkenntnisformen haben die Aufgabe, die Unendlichk…
Idealtypus
In diesem Kapitel sollen logische Eigenschaften des Idealtypus Max Webers verdeutlicht und seine Tragweite klar gemacht werden. Zwar sieht man im Idealtypus schon seit langem einen der wichtigsten Beiträge Webers auf dem Gebiet der Wissenschaftstheorie an, aber immer wieder betont man gleichzeitig seine Uneindeutigkeit und Uneinheitlichkeit, Unklarheit und mangelnde Strenge.2 Hingegen möchte ich hier versuchen zu zeigen, daß Weber umgekehrt den I…
Handeln und Verstehen des Handelns
Wie wir schon gesehen haben, sind die Naturwissenschaft und die Aktionswissenschaft voneinander unterschieden im Hinblick auf ihren Stoff, ihre Methode, und ihr Ziel. Denn die Naturwissenschaft behandelt die Erscheinung, während die Aktionswissenschaft ihren Stoff in der Erlebung sieht. Bei der Naturwissenschaft werden Deduktion und Induktion verwendet, während füir die Aktionswissenschaft die ‚Theorie vor den Tatsachen‘, d. h. Idealtypen, und si…
Einleitung. Fragestellung: Friedrich Gottl und Max Weber
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem bisher vernachlässigten und, wie es zunächst scheint, befremdlichen und abwegigen Thema: Logik, Erkenntniskritik und Wissenschaftstheorie bei Max Weber und Friedrich Gottl. Während der erstere nicht nur in der Soziologie als einer ihrer Gründervater, sondern auch in anderen Fachgebieten wie der Ökonomie, der Geschichtswissenschaft, der Politologie und der Philosophie als einer der einflußreichsten…
Handlungserklärung durch Verstehen
In diesem Kapitel werden wir Max Webers Handlungs- und Erklärungstheorie menschlichen Handelns erörtern. Davor richten wir aber einen Blick auf die Erklärungstheorie des ‚main stream‘ der Sozialwissenschaften der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, um klarzumachen, welchem Paradigma Webers Erklärungstheorie nicht angehört.1
Gottl. Denken der Relation. Denken der Differenz
Bisher haben wir versucht, Gottls Ausführungen, in denen es um das Problem der Alltagswelt und des Alltagsdenkens geht, getreu wiederzugeben, weil Vorzüge seiner Arbeit in Details liegen, die sich der Zusammenfassung entziehen, wie Böhm-Bawerk einst meinte.1 Sie lassen sich inhaltlich in vier Teile einteilen: die Logik, die Erkenntniskritik, die Wissenschaftstheorie und die phänomenologische Beschreibung der Struktur des Alltags und des Handelns.…
Handeln, Welt und Wissenschaft: Zur Logik, Erkenntniskritik und Wissenschaftstheorie für Kulturwissenschaften bei Friedrich Gottl und Max Weber
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Schlußbetrachtung: Die Weltlichkeit des Handelns und die Handlungsbezogenheit der Welt
Die vorliegende Arbeit ist von einem Hinweis Tenbrucks ausgegangen, nach dem der Nationalökonom Friedrich Gottl bei der Genese der Methodologie Max Webers eine herausragende Rolle gespielt hat. Die vorangegangenen Kapitel haben versucht, zur Aufklärung der Entstehungsgeschichte und zum wissenschaftstheoretischen Selbstverständnis der Soziologie beizutragen. Zu diesem Zwecke wurden die Wissenschaftslehre und -auffassung beider Gelehrter trotz der …
Wert und Kultur
Wir sind jetzt vorbereitet, auf Webers Lehre von den Wertbeziehungen einzugehen. Sie ist nicht zuletzt bisher aus der oben dargelegten erkenntnistheoretischen Annahme verstanden worden. Hier geht es um die Frage, was man unter Erkenntnis verstehen soll und wie es noch möglich ist, sie weder als Abbildung noch als Übernahme der äußeren Wirklichkeit durch unser Bewußtsein zu verstehen. Begriffe als Erkenntnisformen haben die Aufgabe, die Unendlichk…
Idealtypus
In diesem Kapitel sollen logische Eigenschaften des Idealtypus Max Webers verdeutlicht und seine Tragweite klar gemacht werden. Zwar sieht man im Idealtypus schon seit langem einen der wichtigsten Beiträge Webers auf dem Gebiet der Wissenschaftstheorie an, aber immer wieder betont man gleichzeitig seine Uneindeutigkeit und Uneinheitlichkeit, Unklarheit und mangelnde Strenge.2 Hingegen möchte ich hier versuchen zu zeigen, daß Weber umgekehrt den I…
Handeln und Verstehen des Handelns
Wie wir schon gesehen haben, sind die Naturwissenschaft und die Aktionswissenschaft voneinander unterschieden im Hinblick auf ihren Stoff, ihre Methode, und ihr Ziel. Denn die Naturwissenschaft behandelt die Erscheinung, während die Aktionswissenschaft ihren Stoff in der Erlebung sieht. Bei der Naturwissenschaft werden Deduktion und Induktion verwendet, während füir die Aktionswissenschaft die ‚Theorie vor den Tatsachen‘, d. h. Idealtypen, und si…
Einleitung. Fragestellung: Friedrich Gottl und Max Weber
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem bisher vernachlässigten und, wie es zunächst scheint, befremdlichen und abwegigen Thema: Logik, Erkenntniskritik und Wissenschaftstheorie bei Max Weber und Friedrich Gottl. Während der erstere nicht nur in der Soziologie als einer ihrer Gründervater, sondern auch in anderen Fachgebieten wie der Ökonomie, der Geschichtswissenschaft, der Politologie und der Philosophie als einer der einflußreichsten…
Handlungserklärung durch Verstehen
In diesem Kapitel werden wir Max Webers Handlungs- und Erklärungstheorie menschlichen Handelns erörtern. Davor richten wir aber einen Blick auf die Erklärungstheorie des ‚main stream‘ der Sozialwissenschaften der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, um klarzumachen, welchem Paradigma Webers Erklärungstheorie nicht angehört.1
Gottl. Denken der Relation. Denken der Differenz
Bisher haben wir versucht, Gottls Ausführungen, in denen es um das Problem der Alltagswelt und des Alltagsdenkens geht, getreu wiederzugeben, weil Vorzüge seiner Arbeit in Details liegen, die sich der Zusammenfassung entziehen, wie Böhm-Bawerk einst meinte.1 Sie lassen sich inhaltlich in vier Teile einteilen: die Logik, die Erkenntniskritik, die Wissenschaftstheorie und die phänomenologische Beschreibung der Struktur des Alltags und des Handelns.…
Zur Logik und Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaft
Im folgenden Kapitel werden wir zuerst noch genauer auf die Begriffslehre Gottls eingehen. Wie bereits dargestellt, hat schon der junge Gottl bemerkt, daß die traditionelle Schullogik mit ‚genus proximum‘ und ‚differentia specifica‘ ihr Unvermögen vor der Begriffsbildung der Nationalökonomie verrät, sogar Unheil stiftet. Darauf bezieht sich Gottls Kritik der ‚Herrschaft des Wortes‘. Die traditionelle Aristotelische Logik entstand auf der Basis je…
Gottls Wissenschaftsauffassung
Gottls Dissertation Wertgedanke wurde 1897 veröffentlicht.1 Darin stellt er den damaligen Stand der Wertlehre unter deutschsprachigen Ökonomen in Frage. In seiner Zeit war die Diskussion im Bereich der sogenannten ‚Wertlehre‘ in Mode, so daß es als eine Art Reifeprüfung für junge Ökonomen betrachtet wurde, eine eigene Werttheorie vorzulegen. Daher versuchte auch Gottl, seine eigene Werttheorie zu entwickeln, d. h. auf die Frage zu antworten, was …
Max Webers Fragestellung
Im folgenden soll es um die logischen Probleme in Webers ‚Roscher‘-Aufsatz gehen, um einen roten Faden, der seine gesamte Wissenschaftslehre durchzieht, hervorzuheben. Denn obwohl der Aufsatz am Anfang des Bandes Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre steht und offenbar Webers Fragestellung im ganzen Band zeigt, wurde sein logischer Kern bisher häufig falsch interpretiert. Hughes faßt z. B. ‚Roscher und Knies‘ wie folgt zusammen: „Thus Rosche…
Handeln, Welt und Wissenschaft: Zur Logik, Erkenntniskritik und Wissenschaftstheorie Für Kulturwissenschaften Bei Friedrich Gottl und Max Weber
Als Wirtschaftstheoretiker und insbesondere als prononcierter Kritiker der Werttheorie erfreute sich Friedrich Gottl-Ottlilienfeld zu seiner Zeit eines beträchtlichen Ansehens und Einflusses. Davon is
Platonic Bias in der Sozialtheorie: Über den Begriff des Handelns bei Hannah Arendt und eine philosophische Kritik an der soziologischen Praxistheorie
Although Hannah Arendt distinguishes three human activities from each other in Human Condition - labor, work and action - they are supposed not to be three different types of human activities but to be three different aspects of human activity. Assuming this to be the case, this paper demonstrates that social theory has not enough taken action in the sense of Arendt into account, even modern scholars such as Bourdieu, but it has continued to rema…
Japanizität aus dem Geist der europäischen Romantik. Der interkulturelle Vermittler Mori Ogai und die Reorganisierung des japanischen ‚Selbstbildes‘ in der Weltgesellschaft um 1900
After the opening of the country in the middle of the 19th century, Japan quickly moved towards becoming an industrialized world power. But the romanticist syndrome, imported from Europe by Mori Ogai since the 1890s, especially enchanted young intellectuals and drove their search of a Japanese cultural identity. The goal was, internally, to integrate the entire population, and externally, to make the country distinguishable from the »West« ─ para…
Die Welt der Liebe: Liebessemantiken zwischen Globalität und Lokalität
Wie ist der globale Konsum von Liebe möglich? Was geschieht, wenn lokale und globale Semantiken zusammenstoßen? Fördert diese Begegnung die Evolution der Liebessemantik - oder wird sie dadurch behindert? Dieser Band beleuchtet das Spannungsverhältnis von Globalität und Lokalität anhand von unterschiedlichen Rezeptionen der modernen, westlich geprägten Liebessemantik in verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Schichten. Systematisch präsentieren …
Kultursoziologie in Japan
Vergebung, Gabe und Dankbarkeit
Personenregister
Sachregister
Verzeihen, Versöhnen, Vergessen: Soziologische Perspektiven
Das Thema »Verzeihen« wird in den Human- und Sozialwissenschaften viel diskutiert. Es kann als eine universale, anthropologische Konstante des menschlichen Zusammenlebens aufgefasst werden, die ihre Allgemeingültigkeit an die Fehlbarkeit von Menschen knüpft. Doch trotz seiner großen Reichweite ist das Verzeihen in der Soziologie eher wenig beachtet worden. Anhand zahlreicher historischer Beispiele von Gesellschaften, die von einer schweren Humank…
Inhalt
Autorinnen und Autoren
Eine Zwischenbetrachtung als Nachwort
Vorwort und Danksagung des Herausgebers
Verzeihen, Versöhnen, Vergessen: Einführung
Der Fall Friedrich von Gottl-Ottlilienfeld: Vom Liberalismus zum Nationalsozialismus
Philosophy (18 works) · Humanities (13 works) · German Social Sciences and History (12 works) · Weber, Simmel, Sociological Theory (8 works) · Art (5 works) · German Literature and Culture Studies (5 works) · Economic and Social Issues (4 works) · Kantian Philosophy and Modern Interpretations (4 works) · Japanese History and Culture (3 works) · Political science (3 works)