Burkhard Schäffer
Biographic Data
| ID | 4172331 |
|---|---|
| NAME | Burkhard Schäffer |
| GIVEN NAMES | Burkhard |
| FAMILY NAME | Schäffer |
| SIGNATURE | SCHAFFER B |
| AFFILIATIONS | Berlin Heart (Germany) |
| ORCID | 0000-0001-9396-3081 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 62 |
| TOTAL CITATIONS | 68 |
| AUTHOR COUNT | 49 |
| EDITOR COUNT | 13 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1995 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2026 |
| H-INDEX | 4 |
Adult emergency education: The tacit andragogical fight against the Covid-19 pandemic
Pädagogik des gesellschaftlichen Ausnahmezustandes: Erziehung Erwachsener in der Corona-Pandemie
Der Band untersucht, wie Regierungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf die massenmediale Erziehung der Bevölkerung gesetzt haben.
Distributed interpretation – teaching reconstructive methods in the social sciences supported by artificial intelligence
This article highlights teaching and learning in reconstructive research supported by artificial intelligence (AI) and machine interpretation in particular. The focus is whether the traditional teaching of methodological competence through research workshops can be supplemented with artificial intelligence (natural language processing, NLP) implemented in computer-assisted qualitative data analysis software (CAQDAS). A case study shows that AI mo…
Qualitative Forschung Auf Dem Prüfstand: Beiträge Zur Professionalisierung Qualitativ-Empirischer Forschung in Den Sozial- und Bildungswissenschaften
Das Medium ist die Methode“: Zur Technikgeschichte qualitativer Methoden
Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung von Verfahren Tiefer Interpretation durch Softwareunterstützung
In dem Beitrag werden Parallelen aufgezeigt zwischen Verfahren des sog. Deep Learnings im Kontext von künstlicher Intelligenz (KI) und gängigen Ablaufschemata im Bereich qualitativ-rekonstruktiver Verfahren empirischer Sozialforschung: Methodologien wie die Dokumentarische Methode, die Objektive Hermeneutik, die Grounded Theory oder das Narrationsstrukturelle Verfahren haben alle mehr oder weniger nicht methodisierbare Bereiche, auf die mit Begri…
Softwarevermitteltes Forschen, Lehren und Lernen mit der Dokumentarischen Methode
Am Beispiel der Entwicklung von DokuMet QDA, einer neuen Software für die Auswertung mit der Dokumentarischen Methode wird in dem Beitrag empirisch und theoretisch rekonstruiert, wie methodisches und methodologisches Wissen in Software ‚eingeschrieben‘ wird. Die hierbei auftretenden ‚Übersetzungsprozesse‘ zwischen Methodenexpert*innen auf der einen und Programmierer*innen auf der anderen Seite werden empirisch anhand der Analyse unterschiedlicher…
Typenbildung und Theoriegenerierung: Methoden und Methodologien qualitativer Bildungs- und Biographieforschung
Dokumentarische Methode: Triangulation und blinde Flecken
The volume discusses the possibilities and limits of the documentary method in terms of basic theory, methodology and methodology. Triangulation is important in two ways: as a research practice in itself and as a way of identifying blind spots. The interest in the topic of triangulation - taking on different perspectives - relates above all to questions about the possibilities and limits offered by the documentary method for triangulation in term…
Dokumentarische Methode: Triangulation und blinde Flecken
Der Band diskutiert in grundlagentheoretischer, methodologischer und methodischer Hinsicht Möglichkeiten und Grenzen der Dokumentarischen Methode. Triangulation ist dabei in doppelter Weise von Bedeutung: einmal als Forschungspraxis an sich und einmal als Möglichkeit der Identifikation blinder Flecken. Das Interesse am Thema Triangulation - Einnahme unterschiedlicher Perspektiven - bezieht sich vor allem auf Fragen danach, welche Möglichkeiten un…
Organisationale Selbstbeschreibungen im Medium von Zahlen – Perspektiven dokumentarischer Zahlinterpretation
Lernen in Lebensphasen – eine Alternative zum Lebenslangen Lernen
Die Beteiligung Erwachsener am Lebenslangen Lernen entspricht bei Weitem nicht den Erwartungen, die mit dem Programm verbunden sind. Gründe dafür sind vielfältig und unterschiedlich. Unsere These ist, dass sich Erwachsene in ihren Lernaktivitäten an Lebensphasen orientieren. Die Beteiligung an institutionalisierten Lernarrangements von Weiterbildung ist demnach weniger eine Sache der Akzeptanz Lebenslangen Lernens, sondern vielmehr eine, die in B…
Gruppendiskussionsverfahren: Theoretische Grundlagen und Empirische Anwendung
Exemplarische Textinterpretation: Diskursorganisation und dokumentarische Methode
An der folgenden Passage aus einer Gruppendiskussion wird das Auswertungsverfahren nach der dokumentarischen Methode in den beiden grundlegenden Arbeitsschritten der formulierenden Interpretation und reflektierenden Interpretation forschungspraktisch demonstriert. Dabei stellt die Rekonstruktion der Diskursorganisation im Falle der Auswertung von Gruppendiskussionen eine wesentliche Komponente der refl ektierenden Interpretation dar.
Generationen -- Medien -- Bildung: Medienpraxiskulturen Im Generationenvergleich
Kontagion” mit dem Technischen: Zur dokumentarischen Interpretation der generationenspezifischen Einbindung in die Welt medientechnischer Dinge
In diesem Beitrag wird die These entfaltet, dass verschiedene Generationen unterschiedliche habituelle Zugänge zu Medientechnologien entwickeln, die sich in Form von „generationsspezifischen Medienpraxiskulturen“ (Schäffer 2003a) auf Ebenen bemerkbar machen, die dem erziehungs- und sozialwissenschaftlichen common-sense-Verständnis vom Handeln mit den Dingen und daran anschließenden Bildungsprozessen entgegenstehen (vgl. zum Verhältnis von Dingen …
Dokumentarische Methode: Grundlagen – Entwicklungen – Anwendungen
Zum Verhältnis von Gegenstands- und Grundlagentheorien zu Methodologien und Methoden in der Erwachsenen- und Weiterbildungsforschung
Gruppendiskussionsverfahren und Focus Groups: Geschichte, aktueller Stand und Perspektiven
Dokumentarische Methode: Einordnung, Prinzipien und Arbeitsschritte einer praxeologischen Methodologie
Erziehungswissenschaftliche Medienforschung – Medienpraxiskulturen im Generationenvergleich
In diesem Beitrag wird zunächst ein kurzer Überblick über grundlagen- und gegenstandstheoretische Aspekte sowie Methoden und Methodologien erziehungswissenschaftlicher Medienforschung gegeben. Im Anschluss wird näher auf einige Aspekte der dokumentarischen Methode der Interpretation in der erziehungswissenschaftlichen Medienforschung eingegangen. Am Beispiel des Themas Medien und Generation werden Möglichkeiten und Grenzen qualitativer erziehungs…
Erwachsenenbildung im Kontext: Theoretische Rahmungen, empirische Spielräume und praktische Regulative
Ein Rahmen ist keine Grenze - er kann auch zur Auseinandersetzung mit dem gerahmten Inhalt und zur Rahmenüberschreitung anregen. Die Werke von Piet Mondrian gehören zu den bekanntesten "rahmensprengenden" Bildern. In der Erwachsenenbildung stehen die Arbeiten von Jürgen Wittpoth für rahmenüberschreitende Gedanken und Konzepte. Schon 1994 beschäftigt sich Jürgen Wittpoth in seiner Habilitationsschrift "Rahmungen und Spielräume des Selbst" kritisch…
Handbuch Qualitative Erwachsenen- und Weiterbildungsforschung
Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis
Neuere Entwicklungen in der qualitativen Erwachsenenbildungsforschung
Einen Artikel über qualitative Erwachsenenbildungsforschung zu schreiben, mag anachronistisch sein, da diese Einteilung von verschiedener Seite als überholt abgetan und weitaus stärker die Unterteilung in hypothesenprüfende versus rekonstruktive Forschung (vgl. Bohnsack 2007) bzw. in „Typen empirischer Untersuchungen“ (Schrader 2006, S. 36) favorisiert wird. Jedoch zeigt die Forschungspraxis in der Disziplin Erwachsenenbildung (vgl. auch Eckert i…
Die Suche nach Gemeinsamkeit und die Gewalt der Gruppe: Hooligans, Musikgruppen und andere Jugendcliquen
Die Suche nach Orientierungen während der Adoleszenzphase bei Lehrlingen steht im Zentrum unserer Untersuchung. Diese Suche ist eine handlungs praktische, aktionistische. Sie birgt gleichermaßen Poten
Generationen — Medien — Bildung
Film- und Fotoanalyse in der Erziehungswissenschaft: Ein Handbuch
Softwarevermitteltes Forschen, Lehren und Lernen mit der Dokumentarischen Methode
Am Beispiel der Entwicklung von DokuMet QDA, einer neuen Software für die Auswertung mit der Dokumentarischen Methode wird in dem Beitrag empirisch und theoretisch rekonstruiert, wie methodisches und methodologisches Wissen in Software ‚eingeschrieben‘ wird. Die hierbei auftretenden ‚Übersetzungsprozesse‘ zwischen Methodenexpert*innen auf der einen und Programmierer*innen auf der anderen Seite werden empirisch anhand der Analyse unterschiedlicher…
Medien - Macht - Gesellschaft
Medien werden bisweilen als die 'vierte Gewalt' betrachtet. Insofern stellt sich die Frage, inwieweit politische Prozesse von den Medien begleitet, inszeniert und kommentiert bzw. eben auch konstituiert werden. Die Autorinnen und Autoren beschreiben und diskutieren in diesem neuen Sammelband den Zusammenhang von Medien, Macht und Gesellschaft aus verschiedenen Perspektiven. DarÃ1⁄4ber hinaus werden Prozesse der Mediennutzung vor dem Hintergrund d…
Adult emergency education: The tacit andragogical fight against the Covid-19 pandemic
Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung von Verfahren Tiefer Interpretation durch Softwareunterstützung
In dem Beitrag werden Parallelen aufgezeigt zwischen Verfahren des sog. Deep Learnings im Kontext von künstlicher Intelligenz (KI) und gängigen Ablaufschemata im Bereich qualitativ-rekonstruktiver Verfahren empirischer Sozialforschung: Methodologien wie die Dokumentarische Methode, die Objektive Hermeneutik, die Grounded Theory oder das Narrationsstrukturelle Verfahren haben alle mehr oder weniger nicht methodisierbare Bereiche, auf die mit Begri…
Die Hooligans
Als Repräsentanten der Ost-Berliner Hooligan-Szene haben wir drei Gruppen einer intensiven Fallanalyse unterzogen: Pulle aus dem Altbauviertel Nordstadt, Kunde aus der Plattensiedlung Oststadt und Dialekt, die Freundinnen von Angehörigen der Gruppe Kunde aus demselben Bezirk.
Methodologie und Methoden
Die unserer wissenssoziologischen Analyse zugrundeliegende Methodologie, die sich nach Mannheim (1964a) schlagwortartig als „dokumentarische Methode“ bezeichnen läßt, ist an anderer Stelle ausführlich erläutert worden (Bohnsack 1993, 1992a sowie 1995b). Hier soll deshalb vor allem auf die komparative Analyse, und auf den für die vorliegende Studie charakteristischen Methodenvergleich oder — wie es auch genannt wird — Methodentriangulation von Gru…
Zusammenfassung der Ergebnisse
Mit dem Übergang von der Schule zur beruflichen Ausbildung werden die Lehrlinge zum ersten Mal mit den Erfahrungen eines Arbeitsalltages konfrontiert, durch dessen immergleiche Abläufe und Strapazen möglicherweise — wie sie nun erkennen — ihr gesamtes weiteres Leben geprägt sein wird. Hiermit stellen sich Orientierungs- und Sinnprobleme, durch die die Jugendlichen in eine mehr oder weniger ausgeprägte Krisenphase hineingeraten. Dies vor allem auc…
Anhang
Eine linke Gruppe: Basis
Kennengelernt haben wir die Gruppe Basis im Jugendclub SL. Dieser Jugendclub ist in einem der für Oststadt typischen „Versorgungswürfel“ im ersten Stockwerk untergebracht — in direkter Nähe zum Club ZD und der Gaststätte Pinienhöhle, den Treffpunkten der Gruppe Kunde. Ebenfalls in direkter Nähe befand sich der Jugendclub FE, in dem die Band Konkurrenz ihre Übungsräume hat.
Die Musikgruppen
An die Band Hiptext aus dem Stadtteil Oststadt wurden wir durch Bm der Gruppe Konkurrenz verwiesen: Diese Band würde in einem Kulturzentrum proben, in dem sich ein Verein zur Förderung von „HipHop“-Musik etabliert hätte. Er riet uns, Kontakt mit dem einen der beiden Sänger aufzunehmen, der auch „der Kopf“ der Band sei und gab uns dessen Telefonnummer „auf Arbeit“. Tags darauf riefen wir dort an und wurden auf Nachfragen mit einer Außenstelle des …
Einleitung
Seit die Soziologie abweichendes und gewaltbereites Handeln Jugendlicher zum ersten Mal in systematischer Weise zum Gegenstand empirischer Forschung gemacht hat (Thrasher 1927, Shaw 1930), ist auf zwei zentrale Merkmale immer wieder hingewiesen worden: Die Episodenhaftigkeit von Jugendkriminalität und die Bedeutung der peer-group in diesem Zusammenhang.
Eine familienbezogene Gruppe: Schau
Zur Gruppe Schau gehören vier männliche Jugendliche (Am, Bm, Cm und Dm) und eine junge Frau (Ew), die Schwester von Bm. Das Alter der Jugendlichen variiert zwischen 18 Jahren (Dm) und 25 Jahren (Am). Mit Ausnahme von Ew, die eine eigene Wohnung in Nordstadt hat, wohnen alle Jugendlichen wie auch deren Eltern in A-Dorf. Bm wohnt dabei als einziger noch bei den Eltern, Am hat eine Wohnung zusammen mit seiner Freundin, die anderen wohnen alleine. A-…
Die Suche nach Gemeinsamkeit und die Gewalt der Gruppe: Hooligans, Musikgruppen und andere Jugendcliquen
Die Suche nach Orientierungen während der Adoleszenzphase bei Lehrlingen steht im Zentrum unserer Untersuchung. Diese Suche ist eine handlungs praktische, aktionistische. Sie birgt gleichermaßen Poten
Generation, Mediennutzungskultur und (Weiter)Bildung. Zur empirischen Rekonstruktion medial vermittelter Generationenverhältnisse
Auf die Frage nach ihrem Musikstil antworteten zwei 20jährige Amateurmu-siker mit einem Verweis auf die 68er Generation. Die von ihnen bevorzugte Seattle Szene orientiere sich am Sound der 68er Zeit: „Der Sound an sich wie’s klingt und dis geht alles sehr in die Richtung so: Die ganze Jugend und Studentenbewegung der 68er und das ist jetzt wieder populär“ 1. Unter Zuhilfenahme des offenbar notwendig diffusen Begriffs Sound setzt sich die Gruppe a…
Exemplarische Textinterpretation: Diskursorganisation und dokumentarische Methode
An der folgenden Passage aus einer Gruppendiskussion wird das Auswertungsverfahren nach der dokumentarischen Methode in den beiden grundlegenden Arbeitsschritten der formulierenden Interpretation und reflektierenden Interpretation forschungspraktisch demonstriert.1 Dabei stellt die Rekonstruktion der Diskursorganisation im Falle der Auswertung von Gruppendiskussionen eine wesentliche Komponente der reflektierenden Interpretation dar. Im Diskurs d…
Das Gruppendiskussionsverfahren
Das Gruppendiskussionsverfahren. Theoretische Grundlagen und empirische Anwendung
Kontagion“ mit dem Technischen. Zur generationsspezifischen Einbindung in die Welt medientechnischer Dinge
Die generationsspezifische Einbindung in die Welt medientechnischer Dinge lässt sich als ein Aspekt der „Seinsverbundenheit“ des Denkens begreifen, wie sie von Mannheim bereits Anfang der 20er Jahre (Mannheim 1980, 201 ff.) herausgearbeitet wurde. Mannheims Interesse und damit auch seine dokumentarische Interpretation sind hier zwar vorrangig an der „Seinsverbundenheit“ des Denkens, Fühlens und Handelns innerhalb „konjunktiver Erfahrungsräume“ or…
Generation als konjunktiver Erfahrungsraum
In Soziologie und Erziehungswissenschaft hat der Generationenbegriff eine ungeahnte Renaissance erfahren. Betrachtet man einschlägige Publikationen, so scheint sich gerade nach der Wende und den damit verbundenen Reflexionen auf Prozesse zeitgeschichtlichen Wandels (vgl. u.a. Joas/Kohli 1993) das Generationenkonzept (wieder) als ein Schlüsselbegriff für die Bearbeitung gesellschaftlichen Wandels anzubieten. Dabei werden in vielen soziologischen u…
Samplebildung, Überblick über die Gruppen und Zielstellung der empirischen Analyse
Für die empirische Analyse generationsspezifischer Medienpraxiskulturen erschien es mir sinnvoll, nach Realgruppen unterschiedlichen Alters, unterschiedlichen Geschlechts und unterschiedlichen Bildungsmilieus zu suchen, die in irgendeiner Weise mit neuen Medientechnologien handeln. Die Vergleichsgruppenbildung habe ich dabei so zugeschnitten, dass die Gruppenmitglieder in ihrer Jugend- und frühen Erwachsenenphase je nach Kohortenzugehörigkeit unt…
Methodologie und Methoden
In dieser Arbeit kamen zwei Erhebungsverfahren zum Einsatz: Zur Erhebung kollektiver Orientierungen wurde das Gruppendiskussionsverfahren und zur Erhebung der Soziogenese dieser Orientierungen das narrativ-biographische Interview in Anschlag gebracht. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Erhebung der kollektiven Orientierungsmuster (Bohnsack 1997c) der Gruppen, die biographischen Interviews haben einen exemplifizierenden und vertiefenden Stat…
Einleitung
Das der Arbeit vorangestellte Zitat stammt von einer Teilnehmerin eines Computerkurses für Senioren an einer Volkshochschule in Ostdeutschland (Gruppe Word vgl. Kapitel III). In ihm spiegelt sich die Fragestellung und Thematik dieser Arbeit in doppelter Weise: Zunächst geht es darum aufzuzeigen, wie die von der Informantin beschriebenen Unterschiede zwischen den Altersgruppen beim Handeln mit neuen Medien genau beschaffen sind. Zwar treffen wir h…
Anhang
In dieser Übersicht zu ausgewählten sozialstrukturellen Daten der Gruppen, werden die Antworten, die die Mitglieder der Gruppen auf Fragebögen eintrugen, welche nach der Gruppendiskussion verteilt wurden, so wiedergegeben, wie die Gruppen sie eingetragen haben (analog zum Verbatim Prinzip bei der Teilnehmenden Beobachtung vgl. Hildenbrand 1994). Wenn also beispielsweise die Cf der Gruppe Erdbeere den derzeitig ausgeübten Beruf ihrer Mutter mit „P…
Typologische Verdichtung und erziehungswissenschaftliche Perspektivierung der Ergebnisse
Mit der zweitgeteilten Anlage der Untersuchung in generationsspezifische Medienpraxiskulturen einerseits und intergenerationelle Bildungsprozesse andererseits wird die Entwicklung von zwei Fragestellungen in der Arbeit reflektiert, die sich parallel im Forschungsprozess entfalteten — gewissermaßen in Opposition zur linearen Darstellung im Medium des vorliegenden Textes. Die beiden Fragekomplexe wurden also ausschließlich aus Gründen der Darstellb…
Zum Generationenbegriff der Arbeit
Mit dem Generationenbegriff verhält es sich in den Sozial-, Kultur-, Erziehungs- und Medienwissenschaften ähnlich wie mit dem Begriff der Bildung: Er ist ein „Container-Wort“ (Lenzen 1997, S. 949) bzw. eine „multidisziplinäre Substrat-Kategorie“ (Tenorth 1997, S. 975), die in jeder nur erdenklichen Weise genutzt wird. Dies führt dazu, dass sich auch beim Terminus der Generation, spricht man von ihr nicht in essayistischer, sondern in systematisch…
Zur Theorie Intergenerationeller Bildungsprozesse
Im folgenden geht es mir darum, eine Differenz aufzumachen zwischen fundamentalen generationsspezifischen Lern- und Aneignungsprozessen auf der einen und intergenerationellen Bildungsprozessen auf der anderen Seite. Während die erstgenannten, wie herausgearbeitet, bei der präreflexiven Konstitution und Reproduktion generationsspezifischer Erfahrungsräume und Medienpraxiskulturen eine wichtige Funktion innehaben, werde ich mit dem Terminus ‚interg…
Literaturverzeichnis
Intergenerationelle Bildungsprozesse: Zum kommunikativen Umgang mit Differenzerfahrungen auf medientechnischem Gebiet
In diesem Kapitel werde ich den unterschiedlichen Modi der kommunikativen Bearbeitung von Differenzerfahrungen auf dem Gebiet des handlungspraktischen Wissens im medientechnischen Bereich bei den sechs Gruppen nachgehen, die bereits im ersten empirischen Kapitel analysiert wurden. Ich werde darstellen, welche Formen des kommunikativen Umgangs mit diesem Problem empirisch aufzeigbar sind und welche neuen Orientierungsmuster sich als Resultat aus d…
Zur Theorie Generationspezifischer Medienpraxiskulturen
Bei der Ausbildung generationsspezifischer konjunktiver Erfahrungsräume im Modus fundamentaler Lern- und Aneignungsprozesse kommen m.E. der Praxis mit Medien und den über diese Praxis emergierenden Wissensbeständen eine wichtige Funktion zu. Diese starke Annahme fußt auf der empirischen Beobachtung, dass die massenhafte Ausbreitung neuer Medientechnologien, etwa der des Buchdrucks, des Radios, des Fernsehens oder des Internets, zu Veränderungen i…
Sociology and Education Studies (46 works) · Humanities (29 works) · Philosophy (26 works) · Art (24 works) · Political science (22 works) · Psychology, Coaching, and Therapy (10 works) · Education Methods and Technologies (8 works) · Innovation, Technology, and Society (7 works) · Youth Education and Societal Dynamics (7 works) · German legal, social, and political studies (6 works)