Silvia Staub-Bernasconi
Biographic Data
| ID | 5126006 |
|---|---|
| NAME | Silvia Staub-Bernasconi |
| GIVEN NAMES | Silvia |
| FAMILY NAME | Staub-Bernasconi |
| SIGNATURE | STAUB-BERNASCONI S |
| AFFILIATIONS | Department of Social Pedagogy, Technical University Berlin, Berlin, Germany |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 15 |
| TOTAL CITATIONS | 0 |
| WORKS AS AUTHOR | 14 |
| WORKS AS EDITOR | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2000 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2018 |
| H-INDEX | 0 |
Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft
Silvia Staub-Bernasconi stellt in diesem Band die Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft umfassend und vielschichtig vor. Auf der Grundlage von systemischer Theorie erläutert sie Wege der Sozialen Arbeit zur Profession. Neben historischen und (meta)theoretischen Überlegungen wird die Praxisrelevanz des systemischen Paradigmas erläutert. Erläutert wird auch die Entwicklung des Verständnisses vom beruflichen Doppelmandat zum professionellen Tripe…
Jane Addams (1860–1935) als Begründerin einer „kritischen Sozialen Arbeit“
The problem with ‘social problems’ as domain of social work
After 14 years of debate, a new ‘Global Definition of Social Work’ has been ratified at the World Conference by the International Organisations IASSW/IFSW in Melbourne in 2004. Looking at it, it shows different problems: (1) the ‘domain’ of social work is very vaguely defined as ‘life challenges’; (2) there is a ‘moral-overload’ of partially contradictory values underlying a profession as an example of ‘moral-entrepreneurship’, which is always on…
Das Werk von Birgit Rommelspacher
Der Professionalisierungsdiskurs zur Sozialen Arbeit (SA/SP) im deutschsprachigen Kontext im Spiegel internationaler Ausbildungsstandards
Die Zitate sollen nicht nur die 130-jährige Zeitspanne, innerhalb derer die Verwissenschaftlichung des Sozialwesens und der Sozialen Arbeit gefordert wurde, skizzieren, sondern ebenfalls die jüngsten Verkürzungen der Professionalitätsvorstellung auf die Arbeit mit (Einzel)Fällen und als neueste, zeitgeistige, aber durchaus machtwirksame Variante: auf den Marktwert einer Profession
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Die Gründe, der Sozialen Arbeit Disziplin- und Professionswürdigkeit abzusprechen, sind unerschöpflich (vgl. u.a. Bommes/Scherr 2000, S. 225-246; Oevermann 1996). Die Schlussfolgerung dabei ist meist die, den Begriff Soziale Arbeit als eine Sammelkategorie für verschiedenste Praxisfelder zu bezeichnen. Bemerkenswert ist, dass sich die Argumente trotz international gegenteiliger Evidenz (Weiss/Welbourne 2007; Staub-Bernasconi 2007e) hartnäckig hal…
Der „transformative Dreischritt“ als Vorschlag zur Überwindung der Dichotomie von wissenschaftlicher Disziplin und praktischer Profession
Einem verbreiteten Verständnis zufolge ist – u. a. unter Berufung auf Stichweh (1994) – „Disziplin“ dasjenige soziale Teilsystem, in welchem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrheitlich beobachtend und kritisch debattierend Theoriebildung und Forschung betreiben und nach wissenschaftlicher Wahrheit suchen; und „Profession“ bezieht sich auf dasjenige Teilsystem, in welchem Praktikerinnen und Praktiker unter Finanz-, Zeit- und Entscheidung…
Macht in der Sozialen Arbeit
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft
Um sich über den Stand der Disziplin ins Bild zu setzen, dürfte es angemessen sein, sich an einem Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit (QR SArb, 2006) zu orientieren, der im Rahmen des Bolognaprozesses entstanden ist. Er dürfte im Hinblick auf Akkreditierungsverfahren den Takt angeben.
Der Professionalisierungsdiskurs zur Sozialen Arbeit (SA/SP) im deutschsprachigen Kontext im Spiegel internationaler Ausbildungsstandards Soziale Arbeit – eine verspätete Profession
Die Zitate sollen nicht nur die 130-jährige Zeitspanne, innerhalb derer die Verwissenschaftlichung des Sozialwesens und der Sozialen Arbeit gefordert wurde, skizzieren, sondern ebenfalls die jüngsten Verkürzungen der Professionalitätsvorstellung auf die Arbeit mit (Einzel)Fällen und als neueste, zeitgeistige, aber durchaus machtwirksame Variante: auf den Marktwert einer Profession. Angesichts der heute in der Fachwelt stark divergierenden Positio…
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Systemtheorien im Vergleich
Die Autorinnen und Autoren erarbeiten verschiedene systemtheoretisch-paradigmatische Zugänge zu einer Theorie Sozialer Arbeit. Anhand zentraler Kategorien zu theoretischen Voraussetzungen und handlungstheoretischen Implikationen entsteht eine Vergleichsanalyse unter der Fragestellung, was Systemtheorien fÃ1⁄4r die Soziale Arbeit leisten können
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Die Gründe, der Sozialen Arbeit Disziplin- und Professionswürdigkeit abzusprechen, sind unerschöpflich (vgl. u. a. Bommes/Scherr 2000, S. 225–246). Die Schlussfolgerung dabei ist meist die, den Begriff Soziale Arbeit als eine Sammelkategorie für verschiedenste Praxisfelder zu bezeichnen. Bemerkenswert ist, dass sich die Argumente trotz international gegenteiliger Evidenz hartnäckig halten, was keine sachbezogenen, sondern vielmehr statuspolitisch…
Machtblindheit und Machtvollkommenheit Luhmannscher Theorie
Die Fachdiskussionen in der Sozialen Arbeit beziehen sich zur Zeit schwergewichtig auf Probleme der neuen Steuerung in Organisationen des Sozialwesens. Parallel dazu werden Forderungen laut, neben der "Lebensweltkategorie"wieder vermehrt "die Gesellschaft"in die Theoriediskussion einzubringen. Die Luhmannsche Systemtheorie ist eine Variante hievon, die sich besonders gut mit Themen des Managements von Organisationen verknüpfen läßt. In diesem Bei…
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Machtblindheit und Machtvollkommenheit Luhmannscher Theorie
Die Fachdiskussionen in der Sozialen Arbeit beziehen sich zur Zeit schwergewichtig auf Probleme der neuen Steuerung in Organisationen des Sozialwesens. Parallel dazu werden Forderungen laut, neben der "Lebensweltkategorie"wieder vermehrt "die Gesellschaft"in die Theoriediskussion einzubringen. Die Luhmannsche Systemtheorie ist eine Variante hievon, die sich besonders gut mit Themen des Managements von Organisationen verknüpfen läßt. In diesem Bei…
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Die Gründe, der Sozialen Arbeit Disziplin- und Professionswürdigkeit abzusprechen, sind unerschöpflich (vgl. u. a. Bommes/Scherr 2000, S. 225–246). Die Schlussfolgerung dabei ist meist die, den Begriff Soziale Arbeit als eine Sammelkategorie für verschiedenste Praxisfelder zu bezeichnen. Bemerkenswert ist, dass sich die Argumente trotz international gegenteiliger Evidenz hartnäckig halten, was keine sachbezogenen, sondern vielmehr statuspolitisch…
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Systemtheorien im Vergleich
Die Autorinnen und Autoren erarbeiten verschiedene systemtheoretisch-paradigmatische Zugänge zu einer Theorie Sozialer Arbeit. Anhand zentraler Kategorien zu theoretischen Voraussetzungen und handlungstheoretischen Implikationen entsteht eine Vergleichsanalyse unter der Fragestellung, was Systemtheorien fÃ1⁄4r die Soziale Arbeit leisten können
Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft
Um sich über den Stand der Disziplin ins Bild zu setzen, dürfte es angemessen sein, sich an einem Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit (QR SArb, 2006) zu orientieren, der im Rahmen des Bolognaprozesses entstanden ist. Er dürfte im Hinblick auf Akkreditierungsverfahren den Takt angeben.
Der Professionalisierungsdiskurs zur Sozialen Arbeit (SA/SP) im deutschsprachigen Kontext im Spiegel internationaler Ausbildungsstandards Soziale Arbeit – eine verspätete Profession
Die Zitate sollen nicht nur die 130-jährige Zeitspanne, innerhalb derer die Verwissenschaftlichung des Sozialwesens und der Sozialen Arbeit gefordert wurde, skizzieren, sondern ebenfalls die jüngsten Verkürzungen der Professionalitätsvorstellung auf die Arbeit mit (Einzel)Fällen und als neueste, zeitgeistige, aber durchaus machtwirksame Variante: auf den Marktwert einer Profession. Angesichts der heute in der Fachwelt stark divergierenden Positio…
Macht in der Sozialen Arbeit
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Soziale Arbeit und soziale Probleme
Die Gründe, der Sozialen Arbeit Disziplin- und Professionswürdigkeit abzusprechen, sind unerschöpflich (vgl. u.a. Bommes/Scherr 2000, S. 225-246; Oevermann 1996). Die Schlussfolgerung dabei ist meist die, den Begriff Soziale Arbeit als eine Sammelkategorie für verschiedenste Praxisfelder zu bezeichnen. Bemerkenswert ist, dass sich die Argumente trotz international gegenteiliger Evidenz (Weiss/Welbourne 2007; Staub-Bernasconi 2007e) hartnäckig hal…
Der „transformative Dreischritt“ als Vorschlag zur Überwindung der Dichotomie von wissenschaftlicher Disziplin und praktischer Profession
Einem verbreiteten Verständnis zufolge ist – u. a. unter Berufung auf Stichweh (1994) – „Disziplin“ dasjenige soziale Teilsystem, in welchem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrheitlich beobachtend und kritisch debattierend Theoriebildung und Forschung betreiben und nach wissenschaftlicher Wahrheit suchen; und „Profession“ bezieht sich auf dasjenige Teilsystem, in welchem Praktikerinnen und Praktiker unter Finanz-, Zeit- und Entscheidung…
Der Professionalisierungsdiskurs zur Sozialen Arbeit (SA/SP) im deutschsprachigen Kontext im Spiegel internationaler Ausbildungsstandards
Die Zitate sollen nicht nur die 130-jährige Zeitspanne, innerhalb derer die Verwissenschaftlichung des Sozialwesens und der Sozialen Arbeit gefordert wurde, skizzieren, sondern ebenfalls die jüngsten Verkürzungen der Professionalitätsvorstellung auf die Arbeit mit (Einzel)Fällen und als neueste, zeitgeistige, aber durchaus machtwirksame Variante: auf den Marktwert einer Profession
Das Werk von Birgit Rommelspacher
Jane Addams (1860–1935) als Begründerin einer „kritischen Sozialen Arbeit“
The problem with ‘social problems’ as domain of social work
After 14 years of debate, a new ‘Global Definition of Social Work’ has been ratified at the World Conference by the International Organisations IASSW/IFSW in Melbourne in 2004. Looking at it, it shows different problems: (1) the ‘domain’ of social work is very vaguely defined as ‘life challenges’; (2) there is a ‘moral-overload’ of partially contradictory values underlying a profession as an example of ‘moral-entrepreneurship’, which is always on…
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