Hartmut Ditton
Dados Biográficos
| ID | 258745 |
|---|---|
| NOME | Hartmut Ditton |
| PRENOMES | Hartmut |
| SOBRENOME | Ditton |
| ASSINATURA | DITTON H |
| AFILIAÇÕES | Ludwig-Maximilians-Universität München |
| VERIFICADO | Não |
| TOTAL DE OBRAS | 54 |
| TOTAL DE CITAÇÕES | 28 |
| TOTAL COMO AUTOR | 45 |
| TOTAL COMO EDITOR | 5 |
| PRIMEIRO ANO DE PUBLICAÇÃO | 1996 |
| ANO MAIS RECENTE DE PUBLICAÇÃO | 2022 |
| ÍNDICE H | 2 |
Empirische Bildungsforschung
Matthew or compensatory effects? Factors that influence the math literacy of primary-school children in Germany
Background and aimsThis study focuses on individual differences in the math competencies of primary-school children in Germany. It considers whether or not there are Matthew or compensatory effects in math literacy and which factors and background characteristics of primary-school children can affect competence development. Despite the abundant research on this topic, the findings are often ambiguous, and studies in the German context are sparse.…
Makroorganisatorische Vorstrukturierungen der Schulgestaltung
Measuring Motivational Concepts and Personality Aspects in the National Educational Panel Study
Structural and motivational mechanisms of academic achievement
This paper takes up ongoing discussions on the inequality of educational opportunities and formulates a conceptual model to link separate lines of research. Our particular focus is on combining motivational and structural approaches into a mediation model that explains differences in academic achievement. In the literature, four main mechanisms of social reproduction are discussed. Two main pathways refer to (1) parents' expectations regarding th…
Der Beitrag von Schule und Lehrern zur Reproduktion von Bildungsungleichheit
VIII-4 Sozioökonomischer Status und soziale Ungleichheit
Nach einer Darstellung grundlegender Begriffe, Konzepte und Erhebungsverfahren werden Ansätze zur Erklärung der Beziehung zwischen sozioökonomischem Status und Bildungserfolg sowie Bildungsteilhabe besprochen. Dem folgt ein Überblick zu vorliegenden Ergebnissen aus nationalen und internationalen empirischen Untersuchungen. Im Ausblick wird auf Forschungsdesiderate hingewiesen
Empirische Bildungsforschung
Empirische Bildungsforschung
Empirische Bildungsforschung' gibt eine umfassende EinfÃ1⁄4hrung in den Gegenstand unter besonderer BerÃ1⁄4cksichtigung ausgewählter Themenfelder. Das zweibändige Lehrbuch geht in konzentrierter Weise auf die Inhalte ein, die fÃ1⁄4r Studierende aller sozialwissenschaftlichen und Lehramts-Studiengänge von grundsätzlicher Bedeutung sind. Alle Teile des Lehrbuchs folgen einer einheitlichen Binnenstruktur. In diesem zweiten Band werden Gegenstandsber…
Kontexteffekte und Bildungsungleichheit
Entwicklungslinien der Bildungsforschung
Im vorliegenden Beitrag werden am Beispiel wichtiger Untersuchungen in der Nachkriegszeit zentrale Fragestellungen der Bildungsforschung im Überblick vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen neben einigen Klassikern der Bildungsforschung die Gutachten und Studien, die im Auftrag des Deutschen Bildungsrates in den 1960er Jahren erstellt wurden
Schuleffekte und institutionelle Diskriminierung – eine kritische Auseinandersetzung mit Mythen und Legenden in der Schulforschung
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden üblicherweise sehr verallgemeinernd zu den Bildungsverlierern in Deutschland gezählt. Diese „Tatsache“ scheint durch eine Vielzahl von Studien völlig eindeutig bestätigt zu sein. Auch die aktuellen Ergebnisse aus IGLU und PISA gelten als überzeugender Nachweis dafür. Zurückgeführt wird dieser Tatbestand, der in einer modernen Demokratie innerhalb einer globalisierten Welt als unerwünscht gel…
Empirische Bildungsforschung
Empirische Bildungsforschung
Empirische Bildungsforschung
Selektion und Exklusion im Bildungssystem
Obwohl der Begriff Exklusion erst in der jüngeren Vergangenheit eine so herausgehobene Aufmerksamkeit erfährt, hat er eine längere Tradition. Bezüglich der Begriffsgenese können unterschiedliche Wurzeln benannt werden (Bude 2004). Eine Gemeinsamkeit findet sich jedoch darin, dass mit dem Exklusionsbegriff auf Brüche in der gesamtgesellschaftlichen Identität bzw. Solidarität hingewiesen wird. Bestimmte Bevölkerungsgruppen scheinen aus den üblichen…
Schullaufbahnen und soziale Herkunft – eine Frage von Leistung oder Diskriminierung
Der Beitrag von Schule und Lehrern zur Reproduktion von Bildungsungleichheit
Bedeutsame Unterschiede in der Bildungsteilhabe und im schulischen Erfolg be-stehen im deutschen Bildungssystem in Abhängigkeit vom Geschlecht, der Natio-nalität und der sozialen Herkunft. Die Differenzen bezüglich der sozialen Her-kunft sind im internationalen Vergleich in Deutschland außergewöhnlich stark ausgeprägt (Baumert et al. 2000). Auch die regionalen Disparitäten in Deutsch-land sind beträchtlich, sowohl hinsichtlich der allgemeinen Leb…
Familie und Schule – eine Bestandsaufnahme der bildungssoziologischen Schuleffektforschung von James S. Coleman bis heute
Familie und Schule sind die beiden Sozialisationsinstanzen von herausragender Bedeutung für die Entwicklung in der Kindheit und Jugend. Kinder und Jugendliche sind über eine lange Phase des Lebenslaufs zeitgleich in beiden Institutionen Mitglied, und es ist eine besondere Herausforderung für die Forschung, die Wechselwirkungen beider Bereiche zu analysieren. Bereits beim Eintritt in das Schulsystem bringen Kinder unterschiedliche kognitive, motiv…
Der Beitrag von Schule und Lehrern zur Reproduktion von Bildungsungleichheit
Bedeutsame Unterschiede in der Bildungsteilhabe und im schulischen Erfolg bestehen im deutschen Bildungssystem in Abhängigkeit vom Geschlecht, der Nationalität und der sozialen Herkunft. Die Differenzen bezüglich der sozialen Herkunft sind im internationalen Vergleich in Deutschland außergewöhnlich stark ausgeprägt (Baumert et al. 2000). Auch die regionalen Disparitäten in Deutschland sind beträchtlich, sowohl hinsichtlich der allgemeinen Lebensq…
Schule und sozial-regionale Ungleichheit
Von sozialer Ungleichheit wird üblicherweise dann gesprochen, „wenn Menschen aufgrund ihrer Stellung in sozialen Beziehungsgefügen von den ‚wertvollen Gütern‘ einer Gesellschaft regelmäßig mehr als andere erhalten“ (Hradil 2001, S. 30). Soziale Ungleichheit bezeichnet somit nicht eine neutral zu verstehende Verschiedenartigkeit, sondern geht mit Vorstellungen von höher und niedriger, mehr und weniger, Vor- und Nachteilen einher. Klassische Dimens…
Der Beitrag von Schule und Lehrern zur Reproduktion von Bildungsungleichheit
Bedeutsame Unterschiede in der Bildungsteilhabe und im schulischen Erfolg bestehen im deutschen Bildungssystem in Abhängigkeit vom Geschlecht, der Nationalität und der sozialen Herkunft. Die Differenzen bezüglich der sozialen Herkunft sind im internationalen Vergleich in Deutschland außergewöhnlich stark ausgeprägt (Baumert et al. 2000). Auch die regionalen Disparitäten in Deutschland sind beträchtlich, sowohl hinsichtlich der allgemeinen Lebensq…
Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I
Bildungsungleichheit — der Beitrag von Familie und Schule
Schule und sozial-regionale Ungleichheit
Von sozialer Ungleichheit wird üblicherweise dann gesprochen, „wenn Menschen aufgrund ihrer Stellung in sozialen Beziehungsgefügen von den »wertvollen Gütern’ einer Gesellschaft regelmäßig mehr als andere erhalten“(Hradil 2001, S. 30). Soziale Ungleichheit bezeichnet somit nicht eine neutral zu verstehende Verschiedenartigkeit, sondern geht mit Vorstellungen von höher und niedriger, mehr und weniger, Vor- und Nachteilen einher. Klassische Dimensi…
Bildungsbericht für Deutschland
Das Werk einschließlich aner seiner Teile
Structural and motivational mechanisms of academic achievement
This paper takes up ongoing discussions on the inequality of educational opportunities and formulates a conceptual model to link separate lines of research. Our particular focus is on combining motivational and structural approaches into a mediation model that explains differences in academic achievement. In the literature, four main mechanisms of social reproduction are discussed. Two main pathways refer to (1) parents' expectations regarding th…
Empirische Bildungsforschung
Empirische Bildungsforschung' gibt eine umfassende EinfÃ1⁄4hrung in den Gegenstand unter besonderer BerÃ1⁄4cksichtigung ausgewählter Themenfelder. Das zweibändige Lehrbuch geht in konzentrierter Weise auf die Inhalte ein, die fÃ1⁄4r Studierende aller sozialwissenschaftlichen und Lehramts-Studiengänge von grundsätzlicher Bedeutung sind. Alle Teile des Lehrbuchs folgen einer einheitlichen Binnenstruktur. In diesem zweiten Band werden Gegenstandsber…
Empirische Bildungsforschung
Zyklen, Grundlagen und Perspektiven der Gesamtschuldiskussion
Themen-, Paradigmen- oder Trendwenden in der Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik sind nicht unbedingt ein Hinweis darauf, daß die bislang vorrangig behandelten Problematiken hinreichend geklärt oder gar einer Lösung zugeführt wären. Wenden scheinen oftmals eher dadurch bedingt zu sein, daß sich für kontrovers behandelte Themen üüber eine genügend lange Zeit kein Konsens abzeichnet, die Debatten als festgefahren gelten und in den Hintergrun…
Evaluation und Qualitätssicherung
Obwohl Evaluation und Qualitätssicherung vieldiskutierte und hochaktuelle Themen sind, lassen sich keine eindeutig abgrenzbaren Definitionen oder allgemein akzeptierte Systematisierungen der damit bezeichneten und durchaus unterschiedlichen Ansätze geben. Überwiegend wird Evaluation als zeitlich begrenztes Vorgehen für Zwecke einer konkreten Entscheidungsfindung angesehen, während Qualitätssicherung ein auf Dauer gestelltes System bezeichnet. Für…
Maßnahmen der Länder zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in den sieben Handlungsfeldern
Bildungspolitische Schwerpunktsetzungen in den einzelnen Ländern
Eckpunkt einer umfassenden Bildungsreform in Baden-Württemberg sind die Stärkung der Eigenständigkeit sowie der Rechenschaftslegung der einzelnen Schule. Im Mittelpunkt steht die Einführung neuer Bildungspläne ab dem Schuljahr 2004/05 mit dem Ziel einer Modernisierung und stetigen Verbesserung der Unterrichtskultur. Das Konzept stützt sich auf vier wesentliche Säulen: die Entwicklung von Bildungsstandards mit Kerncurricula, die Einführung von Kon…
Lehrende
In Deutschland unterrichten zu Beginn des 21. Jahrhunderts an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen nahezu 900.000 Lehrer und Lehrerinnen: knapp 500.000 (56%) davon vollzeitbeschäftigt, weitere knapp 300.000 (33%) teilzeitbeschäftigt und zusätzlich nahezu 100.000 (11%) stundenweise beschäftigt (vgl. Abbildung A7/1). Mit etwa 550.000 aller Lehrenden (61%) überwiegen die Frauen im Lehrberuf deutlich. Die überwiegende Zahl der Teilzeitbesc…
Regionale Verfügbarkeit von BiIdungsangeboten
Institutionalisierte Bildungsprozesse sind an erreichbare Angebote von Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen gebunden. Deren regionale Verteilung und damit ihre gute und ausgewogene Erreichbarkeit ist eine wichtige Voraussetzung für die Verfolgung individueller Bildungsinteressen ebenso wie für Schaffung eines gut verteilten Angebots qualifizierter Absolventen des Bildungs- und Ausbildungssystems. Im Folgenden sollen …
Struktur des Bildungssystems
In den einzelnen Bildungsbereichen bestehen in Deutschland länderspezifische Unterschiede in den Angebotsstrukturen.
Innovative Ansätze der Qualitätsentwicklung und -sicherung in den Ländern
Versucht man die weitgehend standardisiert erfassten Informationen zur Realisierung der Maßnahmen der Länder in den sieben Handlungsfeldern, die vertiefenden Informationen zu ausgewählten inhaltlichen Schwerpunkten der Qualitätsverbesserung sowie die Aussagen zu den bildungspolitischen Schwerpunktsetzungen bei der Qualitätsentwicklung und -Sicherung in den Schulsystemen der 16 Länder zu generalisieren und wesentliche innovative Ansätze bei der En…
Unterricht
Gegenüber den traditionellen Theorien des Lernens betonen die neueren kognitiven und konstruktivistischen Theorien die aktive Aneignung des Stoffes durch die Lernenden. Wenn nicht nur „träges Wissen“ erworben werden soll, sind Anwendungsbezüge, die eine kognitive Verankerung gewährleisten und Transferleistungen ermöglichen, wichtig. Dabei gibt es nicht die einzig richtige Möglichkeit, den Unterricht lernwirksam zu gestalten, sondern viele Kombina…
Bildungsausgaben
Die finanziellen Mittel, die in Deutschland jährlich für Bildungszwecke aufgebracht werden, sind erheblich: Einschließlich der Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden im Jahr 2000 von öffentlichen Haushalten für Bildung, Forschung und Wissenschaft 115,3 Mrd. Euro ausgegeben (ohne Ausgaben für Forschung und Entwicklung und für sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur: 95,2 Mrd. Euro). Dieser an sich schon beachtliche Betrag - zum Ve…
Bildungszeit
Mit Blick auf die „oberste, wichtigste und nützlichste Regel aller Erziehung“ formulierte Rousseau: „Sie heißt nicht: Zeit gewinnen, sondern: Zeit verlieren!“ Diese Maxime, dies lässt sich im Rückblick sagen, könnte ein Leitmotiv der auf Rousseau folgenden Schulentwicklung sein: Im Verlauf der zweihundert Jahre seither wurde der institutionalisierten Erziehung immer mehr Zeit eingeräumt: Der mit der Schulpflicht verbundene Entwicklungsprozess hat…
Einsatz personeller Ressourcen
Eine der zentralen Fragen bei der Gestaltung von Schule ist der Einsatz der personellen Ressourcen. Da Personal teuer ist, ist der Rahmen für Personalaufstockungen begrenzt, und es kommt umso mehr auf einen optimalen Personaleinsatz an. Eine entscheidende Rolle spielen hierbei vor allem die Klassengröße bzw. die Schüler-Lehrer-Relation und die erteilten Unterrichtsstunden pro Klasse (bzw. Schüler).
Lernausgangslage der Lernenden
Bei der Charakterisierung der Lernausgangslage der Lernenden oder genauer: derer, die in die jeweiligen Stufen des Bildungssystems eintreten, ist es sinnvoll, weiter auszuholen: Zunächst soll für die hier anstehende Fragestellung noch einmal an ausgewählte demographische und soziodemographische Daten erinnert werden; daran werden sich Daten über das Ausmaß der institutionalisierten vorschulischen Förderung anschließen; schließlich soll — gestützt…
Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse
„Viel wahrscheinlicher ist, dass die unqualifizierten Arbeiter in den reichen Ländern zu den Verlierern der Übergangszeit gehören, die mit aller Gewalt über sie hineinbricht — eine Zeit, in der die Nachfrage nach unqualifizierter Arbeit abrupt zusammenbricht“1. Dieser Satz von Daniel Cohen macht die Bedeutung von Schul- und Ausbildungsabschlüssen eindringlich klar und verweist zugleich auf die Dramatik, die aus dem Verfehlen von Abschlüssen erwäc…
Vorklärungen zum Bildungsbericht
Mit der Vorlage eines ersten ,Nationalen Bildungsberichts’ wird in Deutschland Neuland betreten. Dies beinhaltet Risiken, aber vor allem auch Gestaltungschancen. Zur Nutzung dieser Chancen bedurfte es seitens des Konsortiums zweier wichtiger Vorklärungen: Es mussten ein die Darstellung durchziehender Leitgedanke, ein ,roter Faden’, entwickelt und eine Grundstruktur der Berichterstattung festgelegt werden. Das Ergebnis dieser Vorüberlegungen soll …
Gestaltung von Schule
Der konkreten Gestaltung von Schule und Unterricht kommt eine zentrale Bedeutung für den Lernerfolg zu. Wie Schule und Unterricht von den Beteiligten erlebt und wahrgenommen werden, ist eine wesentliche Komponente schulischer Qualität. Allerdings muss man vor zu einfachen Schlussfolgerungen warnen: Merkmale guter Schulen sind nicht einfach zu benennen, da es jeweils eine Vielzahl von Wegen zu erfolgreicher schulischer Arbeit gibt. Dennoch lassen …
Rahmenbedingungen
Die Entwicklung des Bildungssystems ist eingebettet in allgemeine gesellschaftliche Prozesse. Sie legen Rahmenbedingungen für das Bildungswesen fest, die nicht oder nur innerhalb enger Grenzen durch die Bildungspolitik und -planung beeinflusst werden können. Sie prägen in vielfältiger Weise als komplexe ökonomische, soziale und kulturelle Kontextbedingungen die Ausstattung des Bildungswesens und dessen Leistungen für die Gesellschaft. Die maßgebl…
Erträge schulischer Bildung
Als Folge der anhaltenden staatlichen Finanzkrise und des verschärften Wettbewerbs um knapper gewordene öffentliche Mittel sieht sich auch das Bildungswesen in verstärktem Maße mit der Forderung nach „value-for-money“ konfrontiert. In diesem Zusammenhang hat die — vor allem im Rahmen des bildungsökonomischen Forschungsprogramms thematisierte- Frage nach den von Bildungsinvestitionen zu erwartenden individuellen und gesellschaftlichen Erträgen ein…
Stundentafeln, Lehrpläne, Bildungsstandards
Stundentafeln und Lehrpläne „steuern“ in Deutschland wesentlich den Unterricht. So jedenfalls ist die tradierte Vorstellung der Wirkung dieser beiden Steuerungsinstrumente. Dieses Verständnis der Rolle von Stundentafeln und Lehrplänen bei der Gestaltung von Bildungsprozessen ist eine Besonderheit des deutschen Schulsystems. Ob und wie diese Steuerungsfunktion bei der Gestaltung von Bildungsprozessen tatsächlich genutzt und wirksam wird, soll in d…
Kompetenzen
Das entscheidende „Produkt“ eines Bildungssystems sind zweifellos die Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die es Menschen ermöglichen, sich persönlich zu entfalten, verantwortlich an gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten teilzunehmen und einen befriedigenden und erfolgreichen Berufsweg zu beschreiten. Bildungsqualität ist somit — in den Worten des Schulforschers Helmut Fend — gegeben, wenn „möglichst viele Schüler zu einem bestmögl…
Sächliche Ressourcen und ihre Nutzung
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Ausstattung der Schulen mit sächlichen Ressourcen und auf deren Nutzung. Auf die räumlich-materiellen Bedingungen geht der erste Abschnitt ein. Die Verfügbarkeit und Nutzung von Computern wird als eigenständiger Aspekt im zweiten Abschnitt gesondert behandelt. Die Lernmittelausstattung und Lernmittelfreiheit ist Thema des dritten Abschnitts.
Erweiterte Selbstständigkeit der Schule, veränderte Rolle der Schulaufsicht
Seit etwa einem Jahrzehnt zeichnen sich in der Entwicklung des Schulwesens der deutschen Länder zwei bemerkenswerte Trends ab: die Stärkung schulischer Eigenständigkeit einerseits und die damit einher gehende Veränderung der Rolle der Schulaufsicht andererseits. Diese Neuerungen schlagen sich bislang vornehmlich in rechtlichen Regelungen nieder; es handelt sich um einen Prozess, der noch keine gesicherten empirischen Aussagen zulässt.
Verteilung von Bildungschancen
In den 1960er-Jahren wurde der Ausbau des Bildungssystems doppelt begründet
Politisch relevante Einstellungen
Bildung besteht aus mehr als aus kognitiven Kompetenzen, Bildungseinrichtungen vermitteln mehr als Kompetenzen und Abschlüsse, die Kompetenzerwerb zertifizieren. Institutionalisierte Bildung leistet auch — so wird es in den diesem Bildungsbericht vorangestellten Vorklärungen formuliert — einen Beitrag dazu, den sozialen Zusammenhalt in einer Gesellschaft zu fördern. Insbesondere Schulen sollen dazu beitragen, junge Menschen so zu bilden, dass sie…
Bildungsbericht für Deutschland
Das Werk einschließlich aner seiner Teile
Sociology and Education Studies (37 obras) · Political science (35 obras) · Humanities (30 obras) · Philosophy (25 obras) · Education Methods and Technologies (20 obras) · Art (11 obras) · Social Policy and Reform Studies (6 obras) · School Choice and Performance (5 obras) · Bildungsforschung (4 obras) · Educational Assessment and Improvement (4 obras)