Lebenslanges Lernen und Disparitäten in sozialen Räumen
Dados Bibliográficos
| ID | 20053033 |
|---|---|
| Autores | Jutta Ecarius (0000-0002-6040-6761, autor correspondente) |
| Ano | 1997 |
| Páginas | 33-62 |
| Data de publicação | 1997-01-01 |
| Peer Reviewed | Sim |
| Open Access | Não |
| Tipo | CHAPTER |
| Periódico | Raumbildung Bildungsräume (SOURCE_BOOK) |
| Editora | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-663-11236-5_3 |
| OpenAlex | W130285784 |
| ISBN | 9783663112365 |
| Idioma | DE |
| Citações recebidas | 6 |
| Referências citadas | 19 |
Erziehung, Lernen und Bildung finden in räumlichen Strukturen statt, die sozial ungleich verteilte Möglichkeiten bieten. In Sozialisations- und Erziehungsprozessen werden durch die unterschiedliche räumliche Eingebundenheit die Zugänge zu Bildungsplazierungen in geschlechtsspezifischer und sozialdifferenter Weise vermittelt, hergestellt und reproduziert. Kinder erlernen Kommunikations- und Handlungsmuster an Freizeitorten, in der Schule oder am Wohnort. Zugleich aber verändern sie auch Kommunikationsmuster und Raumanordnungen. Auch in Debatten wie um die zunehmende soziale Ungleichheit, die sich in Firmenzusammenbrüchen, Arbeitsplatzmangel, Einsparungen im Sozialbudget und Kürzungen im Wissenschaftshaushalt aktualisiert, wird die Raum-Zeit-Dimension deutlich. Diskutiert wird die Umverteilung von Ressourcen, die Inanspruchnahme von Räumen sowie die Verteidigung tradierter Rechte und Raumprivilegien. Jungen und alten Menschen sind bestimmte Räume zugeordnet, die Kommunikation ermöglichen oder aber zu gegenseitigen Ausgrenzungen führen. Altenheime wie auch Behinderteneinrichtungen werden oft am Rande einer Stadt erbaut. Der geringe soziale Stellenwert wird dadurch räumlich sichtbar. Auch sind die Lebenswege von Männern und Frauen räumlich unterschiedlich. Männliche Jugendliche besetzen eher öffentliche Plätze, Mädchen nehmen für sich stärker die Privatheit in geschlossenen Räumen in Anspruch. Solche Diskussionen wie um die Umgestaltung der Arbeit, die sonntäglichen Öffnungszeiten, die Ausbildungs- und Rentenzeiten beziehen sich in ihrer Durchsetzung ebenfalls immer auf räumliche Umgestaltungen. Die Welt ist, wie Bourdieu pointiert feststellt, als eine Art Sozialtopologie zu verstehen, die den Trägern von Ressourcen Macht verleiht
Art · Humanities · Political science · Consumer behavior in food and health · Sociology and Education Studies · Youth Education and Societal Dynamics
Jugendkulturelles Kapital in Wissensgesellschaften
Raumtheoretische Ansätze
Überlegungen zur räumlichen Analyse von Bildungs- und Erziehungsprozessen
Same, same but different. Perspektiven erziehungswissenschaftlicher Jugendforschung
Möglichkeitsräume und Teilhabechancen in Bildungsprozessen
Schule und Raum. Inklusion und Exklusion als Prozessdimensionen sozialer Differenzierung
Die Sozialstruktur Deutschlands
Lebenslauf und Familienentwicklung
Sozialstruktur und Kultur Fragen und Antworten zu einem schwierigen Verhältnis
Individualisierung und Lebensstilbildungen
Lebensstil zwischen Sozialstrukturanalyse und Kulturwissenschaft
Raum als Dimension sozialer Ungleichheit und Ort als Bühne der Lebensstilisierung? — Zum Raumbezug sozialer Ungleichheit und von Lebensstilen
Lebensstil zwischen Sozialstrukturanalyse und Kulturwissenschaft
Mobilität, Verlaufsvielfalt und Individualisierung
Die Institutionalisierung des Lebenslaufs
Sozialstruktur und Lebensstile
Bildung in der Lerngesellschaft
Die Erlebnisgesellschaft
Individualisierung und soziale Reproduktion im Lebensverlauf
Expressive Ungleichheit
Lebenslanges Lernen Mögliche Bildungswelten
Geschichte der Soziologie 1
| Obras citantes distintas | 6 |
|---|---|
| Citações por ano | 0,23 |
| Intervalo de citações | 2000 - 2022 (23) |
| Velocidade de citação | historical |
| Altamente citado | Não |
| Tipos de citação | Neutras: 6 |