Informationen zur reproduktiven Gesundheit in digitalen Medien
Quantitative Inhaltsanalysen ausgewählter deutschsprachiger Websites zum Schwangerschaftsabbruch
Dados Bibliográficos
| ID | 21586900 |
|---|---|
| Autores | Eva Kubitza (0009-0002-4961-8074, Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur, Hochschule Merseburg), Maika Böhm (0000-0003-3465-7492, Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur, Hochschule Merseburg) |
| Ano | 2023 |
| Volume | 36 |
| Fascículo | 04 |
| Páginas | 203-212 |
| Data de publicação | 2023-12-01 |
| Peer Reviewed | Sim |
| Open Access | Não |
| Tipo | ARTICLE |
| Periódico | Zeitschrift für Sexualforschung (JOURNAL) |
| Identificadores do periódico | ISSN: 0932-8114 • E-ISSN: 1438-9460 |
| Editora | Georg Thieme Verlag KG (PUBLISHER) |
| DOI | 10.1055/a-2192-5411 |
| OpenAlex | W4389349180 |
| Idioma | DE |
| Citações recebidas | 4 |
| Referências citadas | 28 |
Einleitung Die Versorgung im Kontext eines Schwangerschaftsabbruchs ist Teil der reproduktiven Gesundheit. Der Zugang zu sachlichen Informationen über medizinische und rechtliche Aspekte und den Ablauf eines Schwangerschaftsabbruchs ist für eine informierte Entscheidungsfindung von zentraler Bedeutung. Das Internet dient als niedrigschwellige und anonyme Informationsquelle für Menschen, die sich über die Gesundheitsleistung Schwangerschaftsabbruch informieren möchten. Forschungsziele Die Arbeit untersucht, welche deutschsprachigen Websites zum Thema Schwangerschaftsabbruch über eine Google-Suche angezeigt werden und wer die Anbietenden dieser Seiten sind. Darüber hinaus wird analysiert, welche rechtlichen und medizinischen Informationen auf Websites von Schwangerschaftsberatungsstellen und Ärzt*innen gefunden werden. Methoden Zwischen Juni 2021 und Juli 2023 wurden mittels dreier quantitativer Medieninhaltsanalysen Google-Treffer (n = 124), Beratungsstellen-Websites (n = 319) sowie Websites von Ärzt*innen/medizinischen Einrichtungen (n = 65) analysiert. Für die Datenerhebungen wurden reliabilitätsgeprüfte Codebücher verwendet, die Daten wurden deskriptivstatistisch ausgewertet. Ergebnisse Bei einer Google-Recherche mittels Suchbegriffen dominieren die Websites von Medienschaffenden, während Seiten von Gesundheitsfachkräften/-organisationen, Schwangerschaftsberatungsstellen sowie politisch bzw. religiös motivierten Akteur*innen im Sinne des sogenannten Lebensschutzes eine nachrangige Rolle spielen. Die Thematisierung des rechtlichen Kontextes von Schwangerschaftsabbrüchen ist abhängig vom Anbietendentyp. Entsprechende Informationen finden sich v. a. auf Websites der Schwangerschaftsberatungsstellen. Medizinische Informationen können vorrangig auf den Seiten von Ärzt*innen/medizinischen Einrichtungen identifiziert werden. Schlussfolgerung Abhängig vom Anbietendentyp werden unterschiedliche Informationen zum Schwangerschaftsabbruch in den Mittelpunkt gestellt. Die Ergebnisse weisen auf einen Weiterentwicklungsbedarf von Beratungsstellen- bzw. praxiseigenen Websites hin, u. a. damit entsprechende Angebote von Suchmaschinen besser gefunden werden. Insbesondere die digitale Bereitstellung schwangerschaftsabbruchbezogener Informationen durch Fachkräfte kann zu einer Versachlichung und Verbesserung der Informationslandschaft beitragen
Art · Gynecology · Humanities · Political science · Demographic Trends and Gender Preferences · Medicine · Reproductive Health and Contraception · Reproductive Health and Technologies
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Effects of Sponsorship, Web Site Design, and Google Ranking on the Credibility of Online Information
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| Obras citantes distintas | 4 |
|---|---|
| Citações por ano | 1,33 |
| Intervalo de citações | 2023 - 2026 (4) |
| Velocidade de citação | current |
| Altamente citado | Não |
| Tipos de citação | Neutras: 4 |