Des mobilités résidentielles de début de carrière moins favorables aux femmes
Bibliographic Data
| ID | 11975402 |
|---|---|
| Authors | Jean-Jacques Arrighi (corresponding author), Céline Gasquet (0000-0002-4990-3900), Valérie Roux |
| Year | 2008 |
| Volume | 415 |
| Issue | 1 |
| Pages | 61-80 |
| Publication date | 2008-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2008.7020 |
| OpenAlex | W2166353521 |
| Language | FR |
| Citations received | 3 |
| References cited | 12 |
40 % der 742 000 Jugendlichen, die 1998 ihre Erstausbildung abschlossen, sind in den ersten sieben Jahren ihres Berufslebens in eine andere Beschäftigungszone gezogen. 13 % davon wechselten sogar mindestens zweimal den Ort. In sieben von zehn Fällen zogen die Jugendlichen in ein anderes Departement rund jeder zweite ging in eine andere Region. In 15 % der Fälle handelte es sich um eine Rückkehr in die Region, die sie wegen ihres Studiums verlassen hatten. Unter den jungen Generationen ist die territoriale Verankerung somit gering. Obgleich die Jugendlichen in ihrer großen Mehrheit potenziell mobil sind, trifft dies in der Praxis nicht zu. Mehrere Faktoren beeinfl ussen den Beschluss wegzuziehen. Manche dieser Faktoren, die oftmals angeführt werden, haben sich bestätigt: Alter, Ausbildungsniveau, vor der Mobilität gesammelte Erfahrungen und Vorhandensein von Kindern. Andere Faktoren werden aufgezeigt wie etwa die Tatsache, dass die Eltern im Ausland geboren wurden, und die Beschäftigungslage: Im Vergleich zu den Beschäftigten mit prekären Arbeitsverhältnissen (befristete Arbeitsverträge, Zeitarbeit, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen) sind die Arbeitslosen mobiler und die Beschäftigten mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag weniger mobil. Auch Geschlecht und Familienstand spielen eine Rolle. Bei Ehepaaren hat so das Ausbildungsniveau der Frau keinen Einfl uss auf die Bereitschaft zur Mobilität, während es beim Mann weiterhin ausschlaggebend ist. Wohnsitzmobilität und berufl iche Mobilität hängen oftmals miteinander zusammen. Zwei Drittel der Umzüge in eine andere Beschäftigungszone gehen mit einem Berufswechsel einher. Bei den Migranten, die in Paaren leben, wechseln die Männer viel häufi ger den Beruf als die Frauen eine Diskrepanz, die im Laufe der Zeit zunehmen wird. Dagegen sind die Frauen in stärkerem Maße vom Übergang von der Beschäftigung zur Arbeitslosigkeit betroffen. Die Frauen von Paaren, die umziehen, verlieren dreimal so oft (13 %) ihre Arbeit als die Männer (4 %)
Art · Gynecology · Political science · French Urban and Social Studies · Medicine
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| Citations per year | 0.18 |
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| Citation span | 2009 - 2015 (7) |
| Highly cited | No |