Évaluer la rentabilité des sociétés non financières
Bibliographic Data
| ID | 11975430 |
|---|---|
| Authors | Claude Picart (corresponding author) |
| Year | 2004 |
| Volume | 372 |
| Issue | 1 |
| Pages | 89-116 |
| Publication date | 2004-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2004.7269 |
| OpenAlex | W2171287137 |
| Language | FR |
| References cited | 9 |
Evaluierung der Rentabilität der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften Über die durchschnittliche Rentabilität der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften liegen viele Zahlen vor, die innerhalb einer Bandbreite von 6 % bis 20 % schwanken. Zurückzuführen sind diese Abweichungen auf unterschiedliche Konzepte, Analysemethoden und Quellen. Insbesondere die Schätzungen anhand von Unternehmensdaten scheinen im Hinblick auf die Entwicklung und das Niveau schwer mit den Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung vereinbar zu sein. Die Rentabilität stellt im Prinzip einen Abzinsungssatz dar, obwohl sie in der Regel als eine Relation zwischen einem Einkommensstrom und einem Kapitalstock gemessen wird. Damit Messung und Konzept kohärent sind, müssen die Preisschwankungen des Kapitals in die Rentabilitätsmessung mit einfließen. Nur die Nettobetriebsrentabilität lässt sich anhand der Daten der Unternehmensrechnungslegung wirtschaftlich relevant schätzen. Diese Bewertung erfordert zuvor aber die Schätzung der Lebensdauer der Anlagen, um den Kapitalstock neu bewerten und die von steuerlichen Erwägungen unabhängigen Abschreibungen auf den Wiederbeschaffungswert errechnen zu können. Die durchschnittliche Lebensdauer der reproduzierbaren Sachanlagen wird auf 12 Jahre geschätzt; ein Ergebnis, das mit demjenigen anderer Studien anhand individueller Daten vergleichbar ist. Diese Neubearbeitungen liefern Schätzungen der Rentabilität auf der Grundlage von Unternehmensdaten, die denjenigen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eher entsprechen als die Schätzungen, die man gewöhnlich mit den Unternehmensdaten erhält. Allerdings gibt es nach wie vor erhebliche Abweichungen, hauptsächlich beim Kapitalstock. Die Neubearbeitung der Unternehmensdaten sowie die Berücksichtigung der Vermögensneubewertung ermöglichen es im Hinblick auf die Entwicklung, die Ergebnisse, die beide Quellen liefern, einander anzugleichen. Für den Zeitraum 1985-2001 zeigen die vorgeschlagenen Schätzungen, dass die Rentabilität der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften relativ stabil bei 8 % liegt, mit Ausnahme eines Spitzenwerts Ende der 1980er Jahre. Zurückzuführen ist diese Stabilität auf den Rückgang der nominalen Kapitalproduktivität, der durch den Anstieg der Margen kompensiert wird. Dies steht allerdings kurzfristigeren Schwankungen nicht entgegen: Verschlechterung der Rentabilität zwischen 1990 und 1993 und Verbesserung zwischen 1993 und 2000. In diesem Kontext führt der starke Rückgang der Realzinsen seit Mitte der 1990 Jahre zu einer Verbesserung der Rentabilität
Gynecology · Physics · Political science · Banking stability, regulation, efficiency · Corporate Finance and Governance · Firm Innovation and Growth · Medicine · Philosophy
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