Trajectoires d'emploi précaire et formation continue
Bibliographic Data
| ID | 11975695 |
|---|---|
| Authors | Coralie Pérez (0000-0001-9344-5823, corresponding author), Gwenaëlle Thomas |
| Year | 2005 |
| Volume | 388 |
| Issue | 1 |
| Pages | 107-127 |
| Publication date | 2005-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2005.7172 |
| OpenAlex | W2091995765 |
| Language | FR |
| Citations received | 5 |
| References cited | 4 |
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Weiterbildung Indem die berufliche Weiterbildung den Erwerb und die Weitergabe von Kenntnissen fördert und die Anpassung der Arbeitnehmer an die Beschäftigungsnachfrage der Unternehmen erleichtert, kann sie der Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse entgegenwirken und zur Stabilisierung der beruflichen Laufbahnen, die am meisten von Unsicherheit und Arbeitslosigkeit betroffen sind, beitragen. Um die Prekarität besser als durch die bloße Berücksichtigung des beruflichen Zustands zu einem bestimmten Zeitpunkt anzugehen, werden die Erwerbstätigen, die der Prekarität zwischen 1997 und 2000 am meisten ausgesetzt waren, anhand von sieben typischen beruflichen Werdegängen charakterisiert, angefangen von den von Arbeitslosigkeit dominierten Werdegängen bis hin zu denjenigen, die von der Flexibilisierung der Beschäftigung (befristete Arbeitsverträge, Zeitarbeit) gebracht sind. Unter ansonsten gleichen Voraussetzungen haben die Personen mit solchen Werdegängen weniger Chancen als die anderen (die "stabilen" Arbeitnehmer), Zugang zur Ausbildung zu erlangen. Deren im Schnitt längere Dauer scheint auf den ersten Blick dieses Handikap auszugleichen. Sie ist auch das Indiz für eine qualifizierende Ausbildung. Diese insgesamt positive Feststellung entspricht in Wirklichkeit tiefgreifenden Ungleichheiten innerhalb der von der Prekarität geprägten Population. Beim Zugang zur Ausbildung sind die von Praktika und Fördermaßnahmen dominierten Laufbahnen sowie die Zeitverträge im öffentlichen Dienst die einzigen Kategorien, deren Lage sieh mit derjenigen der stabilen Arbeitnehmer vergleichen lasst. Die langen Ausbildungszeiten sind durch die Arbeitslosigkeit bedingt und werden hauptsächlich vom Staat finanziert, wohingegen bei flexiblen Beschäftigungen eher kürzere Schulungen angeboten werden, die eine Anpassung an die Erfordernisse eines bestehenden Arbeitsverhältnisses ermöglichen sollen. Mithin haben die prekären Arbeitnehmer zugleich weniger Chancen als die anderen, eine von ihrem Arbeitgeber finanzierte Ausbildung zu erhalten, und nur wenige Gelegenheiten, eine vom Staat finanzierte qualifizierende Ausbildung zu absolvieren
Political science · Employment and Welfare Studies · Social Policies and Family
La formation continue, un moyen de réduire les inégalités salariales entre hommes et femmes
Carrière incomplète et départ en retraite
Formation continue des salariés en temps de crise
Pourquoi les travailleurs précaires ne participent-ils pas à la formation professionnelle continue
A Spatial Analysis of Precarious Forms of Employment in F rance
| Citations per year | 0.29 |
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| Citation span | 2009 - 2017 (9) |
| Highly cited | No |