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Les usagers ont-ils quelque chose à ajouter

Bibliographic Data

ID11977059
AuthorsGaël De Peretti (corresponding author)
Year2006
Volume391
Issue1
Pages151-175
Publication date2006-01-01
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueEconomie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/estat.2006.7158
OpenAlexW1980563639
LanguageFR
Citations received4
References cited4

Haben die Nutzer etwas hinzuzufügen? Die Befragung der Personen, die in Obdachlosenheimen und Suppenküchen verkehren, endete mit einer Frage, die absichtlich sehr vage formuliert war, damit sich eine Bevölkerungsgruppe, die selten zu Wort kommt, frei äußern konnte. Die Hälfte von ihnen nahm diese Gelegenheit aus sehr unterschiedlichen Gründen wahr, und ihre Antworten sind insgesamt sehr heterogen, sei es bei den angesprochenen Themen oder bei der Art ihrer Formulierung. Ein Fünftel von ihnen ging somit auf die Befragung ein, um generell deren Qualität zu betonen, aber auch um deren Länge oder die Redundanz bestimmter Fragen zu kritisieren und nach deren Nutzen zu fragen. Ein Drittel der Befragten behandelte ausführlich die Schwierigkeiten, eine Wohnung oder eine Arbeit oder auch beides zu fi nden, und beklagte den Teufelskreis, in dem sie stecken: um eine Wohnung zu fi nden, braucht man eine Arbeit und umgekehrt. Ein Fünftel nutzte diese Gelegenheit, um seine Meinung zu den Heimen zu äußern, wobei diese entweder als positives Mittel zur Wiedereingliederung gewertet oder wegen der dort herrschenden Lebensbedingungen kritisiert wurden. Jeder zehnte sprach über die Hilfsdienste, um sie eher allgemein zu kritisieren oder ihre Ansprechpartner wie auch die Sozialarbeiter direkt anzuprangern, während acht von zehn Befragten bei anderen Fragen dieser Untersuchung erklärten, sie seien mit ihren Kontakten zu den verschiedenen Stellen zufrieden. Angesprochen wurden noch weitere Themen, allerdings weniger häufi g, wie beispielsweise die Familie: Eltern und konfl iktgeladene Beziehungen oder Kernfamilie und Schwierigkeit, sie unter diesen Umständen zu erhalten, Schwerfälligkeit der Verwaltungsformalitäten, Straße oder Zukunft. Bei diesen Meinungsäußerungen, die neue Ansätze zur Verbesserung derartiger Fragebögen aufzeigten, wurde auch deutlich, dass die Menschen ohne Aufenthaltspapiere, Ehepaare und Familien wie auch Jugendliche mit dauerhaften Problemen konfrontiert sind

Humanities · Political science · Aging, Elder Care, and Social Issues · Philosophy · Social Policies and Family · Social Sciences and Governance

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Citations per year0.2
Citation span2006 - 2024 (19)
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