Commerce et marché du travail en concurrence imparfaite ; suivi d'un commentaire de Joaquim Oliveira Martins
Bibliographic Data
| ID | 11977095 |
|---|---|
| Authors | Daniel Mirza (0000-0002-0685-2939, corresponding author), Joaquim Oliveira Martins (0000-0003-3736-3035) |
| Year | 2003 |
| Volume | 363 |
| Issue | 1 |
| Pages | 47-67 |
| Publication date | 2003-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2003.7325 |
| OpenAlex | W1965385799 |
| Language | FR |
| References cited | 1 |
Unvollständiger Wettbewerb des Handels und des Arbeitsmarkts Welche Rolle fallen den Gewinnen (oder Erträgen) bei den Auswirkungen des Handels auf den Arbeitsmarkt zu? Wie lässt sie sich theoretisch erfassen und empirisch messen? Die Wirtschaftsfachliteratur zur Öffnung, Aufteilung der Erträge und Anpassung der Löhne interessierte sich vor allem für die Importvariable. Aber auch die Exporte müssten zur Öffnung beitragen, da sie Gewinne erwirtschaften. Bei Zugrundelegung der Annahme, dass einerseits zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern effiziente Verträge abgeschlossen werden und andererseits die Märkte international segmentiert sind, wird aufgezeigt, dass sich die Reallöhne als lineare Kombination der durch den Verkauf im Ausland und am heimischen Markt erzielten Marktanteile ausdrücken lassen. Die Auswirkungen dieser Marktanteile auf die Löhne würden dann zugleich von der Macht der Gewerkschaften und vom Wettbewerb an jedem Exportmarkt abhängen. Wenn zwei Voraussetzungen •nämlich Macht der Unternehmen am Gütermarkt (d. h. sie können Gewinne erzielen) und Einflussnahme der Gewerkschaften auf den Arbeitsmarkt (zwecks Teilung der Gewinne) erfüllt sind, geht der Anstieg des Marktanteils mit einem Anstieg der Löhne einher. Mit dieser theoretischen Gleichung lässt sich auf sektoraler Ebene testen, ob diese beiden Voraussetzungen gegeben sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die Exporte zu Gewinnen führen, die in der Hälfte der Sektoren in den Industrieländern mit den Arbeitnehmern geteilt werden. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Importe unweigerlich zum Abbau von Arbeitsplätzen führen, da die importierten Güter die heimischen Erzeugnisse ersetzen. Parallel dazu würden die Exporte neue Arbeitsplätze schaffen, da sie die an den ausländischen Märkten produzierten Güter verdrängen. Allerdings kann auch ein anderer Effekt eintreten, der zumindest genauso wichtig ist, auf die Beschäftigung aber immer einen positiven Einfluss hat, nämlich der Nachfrageeffekt. Neben ihrem direkten und negativen Effekt auf die Beschäftigung bewirken die Importe aufgrund einer größeren Effizienz am Markt (Rückgang der durchschnittlichen Kosten) oder einer höheren Anzahl von Unternehmen und somit eines stärkeren Wettbewerbs einen Preisrückgang. Dieser Preisrückgang findet seinen Niederschlag in einer Zunahme der Nachfrage nach einem Erzeugnis, was allen Marktakteuren zugute kommt. Auch die Exporte haben diese zweifache Auswirkung auf die Beschäftigung eines Exportlandes. Sie können durch die Substitution der am ausländischen Markt produzierten Güter Arbeitsplätze schaffen, aber auch gleichzeitig den Wettbewerb an diesem Markt und/ oder dessen Effizienz steigern, sodass die Preise sinken. Als Folge nimmt die Gesamtnachfrage am entsprechenden Markt zu. Dies führt wiederum zu einem Anstieg der Exporte, was sich auf die Beschäftigung positiv auswirkt. Eine Schätzung der Funktion der sektoralen Arbeitsnachfrage, bei der die beiden Effekte der Substitution und der Nachfrage eine Rolle spielen, zeigt, dass diese beiden Effekte vorhanden sind, und zwar sowohl beim Vertrieb am heimischen Markt als auch beim Export in ausländische Märkte
Humanities · Political science · Global trade and economics · Philosophy
| Citation velocity | historical |
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| Highly cited | No |