Le logement dans l'Union européenne
La propriété prend le pas sur la location
Bibliographic Data
| ID | 11977359 |
|---|---|
| Authors | Claudie Louvot (corresponding author) |
| Year | 2001 |
| Volume | 343 |
| Issue | 1 |
| Pages | 29-50 |
| Publication date | 2001-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2001.7459 |
| OpenAlex | W2009586923 |
| Language | FR |
| Citations received | 7 |
| References cited | 3 |
In sämtlichen Ländern der Europäischen Union gibt es heute eine Anzahl von Wohnungen, in denen im Schnitt lediglich zwei bis drei Personen untergebracht werden können. Unterschiedlich sind in diesen Ländern jedoch die Anstrengungen im Wohnungsbau. 1999 wurden beispielsweise in Irland mehr als zwölf Wohnungen pro 1 000 Einwohner gebaut, während es Frankreich mehr als fünf und in Schweden weniger als zwei waren. Die Dynamik im Wohnungsbau geht -so scheint es -mit dem wirtschaftlichen Aufholprozess der am wenigsten entwickelten Länder, insbesondere im Süden einher. Der Anteil der Haushalte, die Eigentümer ihres Hauptwohnsitzes sind, weist ebenfalls eine sehr große Streuung auf: sie variiert zwischen 30 % und 80 %. Mit 55% Wohnungseigentümern im Jahre 1999 nimmt Frankreich eine Medianstellung ein. Historisch gesehen waren in den industrialisierten Ländern Nordeuropas vornehmlich Mietwohnungen verbreitet, während das Wohnungseigentum in Südeuropa seit jeher einen zentralen Platz einnimmt. Fast überall hat es die Mietwohnungen mittlerweile verdrängt. Im Vereinigten Königreich verzeichnete es in den 80er Jahren seinen spektakulärsten Anstieg. Gleichzeitig war der Bau von Sozialwohnungen in sämtlichen Ländern der Union rückläufig. Je nach den Ländern entfallen zwischen 15 % und 30 % der Konsumausgaben der Haushalte auf die laufenden Wohnungsausgaben (Miete, Energie und Nebenkosten). Der Immobilienerwerb macht in etwa den gleichen Anteil an den Gesamtinvestitionen aus, weist aber eine etwas geringere Streuung auf (20 % bis 25 %). Alle Mitgliedstaaten fördern die Finanzierung dieser Ausgaben, sei es über direkte Investitionshilfen oder über die Zahlung einer persönlichen finanziellen Unterstützung in Form von «Wohngeld». In allen Ländern liegen diese persönlichen Hilfen nunmehr über den projektbezogenen Beihilfen
Art · Humanities · Political science · European Socioeconomic and Political Studies · Housing, Finance, and Neoliberalism · Urbanization and City Planning
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| Citations per year | 0.29 |
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| Citation span | 2002 - 2013 (12) |
| Highly cited | No |