Profils sur le marché du travail et caractéristiques familiales des actifs pauvres
Bibliographic Data
| ID | 11977779 |
|---|---|
| Authors | Pascale Breuil-Genier (corresponding author), Sophie Ponthieux, Jean-Paul Zoyem |
| Year | 2001 |
| Volume | 349 |
| Issue | 1 |
| Pages | 99-124 |
| Publication date | 2001-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2001.7416 |
| OpenAlex | W1987437646 |
| Language | FR |
| Citations received | 5 |
| References cited | 5 |
Der Zahl der armen Arbeitnehmer schwankt erheblich je nach der gewahlten Armutsgrenze und der Dauer der Prasenz am Arbeitsmarkt. Mit einer Armutsgrenze von 60 % des Medianeinkommens pro Verbrauchereinheit wurden 1994 3,7 Millionen arme Erwerbstatige (die am Arbeitsmarkt mindestens die Hälfte des Jahres präsent sind und in einem armen Haushalt leben) gezahlt. Mit den ersten vier Reihen des europaischen Panels (1994 bis 1997) kann man den Wechsel von Beschäftigung und Nichtbeschäftigung dieser Personen und die Beziehungen zwischen dem Profil der Erwerbstätigkeit und dem Armutsrisiko untersuchen. In einem Zeithorizont von drei Jahren sind die Profile der armen Erwerbstatigen relativ stabil : fast zwei Drittel von ihnen gehören 1994 und 1997 der gleichen Kategorie an (Beschäftigung, Wechsel von Beschäftigung/Nichtbeschäftigung, Erwerbslosigkeit). Der Begriff « arme Erwerbstätige » fasst aber Personen zusammen, die sich im Hinblick auf die jeweiligen Situationen und die Entwicklung ihrer Erwerbstatigkeit stark unterscheiden : vier von zehn sind in den vier beobachteten Jahren immer noch erwerbstatig, wahrend jeder Zehnte es nie ist. Die Untersuchung von fünf Kategorien von Erwerbstatigen bestätigt die Beziehung zwischen dem Profil der Erwerbstätigkeit und dem Armutsrisiko. Ein und dasselbe Profil der Erwerbstätigkeit wird allerdings je nach den familiaren Konfigurationen unterschiedlichen Armutsrisiken zugeordnet. Insbesondere mindert ein erwerbsloser Ehepartner die Wahrscheinlichkeit, die Armut zu überwinden, und zwar unabhangig von der Zahl der Kinder. Verantwortlich für die grössten Unterschiede hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, die Armut zu überwinden, waren zudem familiare Faktoren
Art · Political science · Employment and Welfare Studies · Social Policies and Family
| Unique citing works | 5 |
|---|---|
| Citations per year | 0,21 |
| Citation span | 2002 - 2011 (10) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 5 |