Offre de travail des mères en France
L’effet causal du passage de deux à trois enfants
Bibliographic Data
| ID | 11977916 |
|---|---|
| Authors | Julie Moschion (0000-0002-7064-7366, corresponding author) |
| Year | 2009 |
| Volume | 422 |
| Issue | 1 |
| Pages | 51-78 |
| Publication date | 2009-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2009.8018 |
| OpenAlex | W1982545395 |
| Language | FR |
| Citations received | 7 |
| References cited | 6 |
Zwischen 1962 und 2005 nahm die Erwerbsquote der Frauen in Frankreich (von 45,8 % auf 63,8 %) zu, steht aber weiterhin in negativem Verhältnis zur Anzahl der Kinder. Inwiefern schränkt die Geburt eines zusätzlichen Kinds die Teilnahme der Mütter am Arbeitsmarkt ein? Die Relation zwischen Kinderzahl und Erwerbstätigkeit ist komplex, da die Entscheidungen zugunsten einer Geburt und einer Erwerbstätigkeit gemeinsame Determinanten haben und sich gegenseitig beeinflussen. Somit ist es schwierig, a priori zu sagen, ob die Entscheidung, zu arbeiten oder nicht zu arbeiten, der Grund oder die Folge einer bestimmten Anzahl von Kindern ist. Um das Vorhandensein eines negativen kausalen Zusammenhangs zwischen Kinderzahl und Arbeitsangebot der Mütter zu testen, greifen wir auf instrumentale Variablen zurück, d. h. Variablen, die sich auf die Erwerbstätigkeit der Frauen nur indirekt, d. h. durch ihren Einfluss auf die Kinderzahl auswirken. Das Geschlecht der beiden älteren Kinder und die Tatsache, dass eine Frau bei der Erstgeburt Zwillinge bekommt, sind zwei aleatorische Quellen für die exogene Schwankung der Fruchtbarkeit. Zwei ältere Kinder gleichen Geschlechts oder Zwillinge bei der zweiten Geburt erhöhen die Wahrscheinlichkeit, mehr als zwei Kinder zu haben; in diesem Fall schränken die Mütter ihre Erwerbstätigkeit ein. Anhand dieser beiden Variablen lässt sich der kausale Einfluss des Vorhandenseins von mehr als zwei Kindern auf die Erwerbstätigkeit der Mütter schätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei mehr als zwei Kindern die Wahrscheinlichkeit einer Erwerbstätigkeit der Mütter um ca. 20 Prozentpunkte und im Fall einer Erwerbstätigkeit die Anzahl der gearbeiteten Wochenstunden um zwei Stunden abnimmt. Die negative Auswirkung auf die Erwerbstätigkeit der Mütter könnte umso größer sein, je geringer die Beschäftigungs-und Entlohnungsperspektiven der Mütter am Arbeitsmarkt sind oder je mehr sie ihre Kinder betreuen lassen müssen. Dieser Effekt ist bei den gering qualifizierten Müttern besonders ausgeprägt; er dauert an, wenn die Kinder größer werden, und schwankt nicht entsprechend der Größe des Wohnorts
Art · Gynecology · Humanities · Political science · Gender, Labor, and Family Dynamics · Medicine · Philosophy · Social Policies and Family · Work-Family Balance Challenges
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| Unique citing works | 7 |
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| Citations per year | 0.13 |
| Citation span | 1970 - 2018 (49) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 7 |