Skip to main content

ETHNOS_APP

Home • Search • Journals • List 0

Chronique d'une neutralité annoncée

Bibliographic Data

ID12104232
AuthorsPatrick Rozenblatt (Centre Max Weber, corresponding author), Djaouida Séhili (Centre Max Weber)
Year1999
Volume68
Issue1
Pages21-36
Publication date1999-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueFormation emploi (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0759-6340 • E-ISSN: 2107-0946
PublisherPERSEE Program (PUBLISHER)
DOI10.3406/forem.1999.2874
OpenAlexW2468645048
LanguageFR
Citations received4

Patrick Rozenblatt und Djaouida Sehili, Chronik einer angekundigten « Neutralität ». Ausgehend von der Exploration der Arbeit erlaubt der Rückgriff auf die soziologische Geschlechterforschung, den Auf- und Ausbau sozialer Beziehungsformen, von Spannungen und Konflikten, so wie sie in der Gesellschaft gefördert werden, besser zu verstehen. Zu diesem Zweck werden in diesem Beitrag vergleichende und widersprüchliche überlegungen über den Stellenwert entwickelt, der dem Femininum, dem Maskulinum und dem Neutrum innerhalb des Auf- und Ausbaus der sozialen Beziehungen beigemessen wird. Ausgehend von den Daten einer Längsschnittstudie (1994/1999), eine Erhebung, die im Dienstleistungsbereich der staatlichen Elektrizitäts- und Gasgesellschaft (EDF-GDF) durchgeführt wurde, zeigen die Autoren, dass im Rahmen eines neu angewandten Klassifikationssystems theoretisch die Geschlechtsneutralität dann überwiegt, wenn man die Methode zur Arbeitsbewertung einsetzt, geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich der Fähigkeiten und Kenntnisse jedoch sofort wieder auftauchen, wenn diese Methode Anwendung findet. Die vor Ort in Arbeitsbewertungs-Sitzungen gemachten Beobachtungen sowie die Analyse von Werbephotos eines Produkts- und Dienstleistungsführers bestätigen die Hypothese, dass das Geschlechtskriterium als diskriminatorischer Faktor ständig nach den zu einem bestimmten Zeitpunkt bestehenden, vorherrschenden Gesellschaftwerten verstanden und interpretiert wird. Letztlich legitimiert die gesellschaftliche Vorstellung von der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, «objektiv gesehen», die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Diese Objektivation resultiert aus einem gesellschaftlichen Prozess, der sich - im theatralischen Sinne - in ritueller Art und Weise in allen möglichen Inszenierungen abspielt

Art · Humanities · Multiculturalism, Politics, Migration, Gender · Philosophy

  • Les nouvelles images d’Épinal

    Irène Jonas, Djaouida Séhili•Nouvelles Questions Féministes•2008

  • Éthiques et inégalités

    Djaouida Séhili•Cahiers du Genre•2002

  • L'essentialisme au service d'une mixité économiquement performante

    Irène Jonas, Djaouida Séhili•Cahiers du Genre•2009

  • Un salaire égal pour un emploi de valeur comparable

    Séverine Lemière•Travail genre et sociétés•2006

Unique citing works4
Citations per year0.17
Citation span2002 - 2009 (8)
Citation velocityhistorical
Highly citedNo
Citation typesNeutral: 4

Tools

Open DOI
Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae