Theorien des Journalismus
Bibliographic Data
| ID | 20043473 |
|---|---|
| Authors | Martin Löffelholz (0000-0002-9228-5677, Technische Universität Ilmenau, corresponding author) |
| Year | 2000 |
| Pages | 15-60 |
| Publication date | 2000-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Theorien des Journalismus. Ein Diskursives Handbuch. (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-322-97091-6_2 |
| OpenAlex | W148322353 |
| ISBN | 9783322970916 |
| Language | EN |
| Citations received | 42 |
„Journalismus ist Kampf“, schreibt John Hartley (2000: 40; übers. M.L.) in der neuen Fachzeitschrift ‚Journalism‘2. Die Heroen des Journalismus, meint Hartley, seien der kämpferische Interviewer, der Nein als Antwort nicht akzeptiere; der Kriegs-Junkie, der dem Tod um die Welt folge; der konfrontative investigative Reporter; die Zeitung auf dem Kreuzzug. Journalismus sei deshalb die „Profession der Gewalt“. Gute Journalisten kämpfen für die Veröffentlichung von Geschichten, die eigentlich keiner erzählen will. Gute Geschichten enthüllen Gewalt und Korruption in Institutionen, die eigentlich respektabel sind. Als „wichtigste Theorie des Journalismus“ ergebe sich somit: „Wahrheit ist Gewalt, Realität ist Krieg, Nachrichten sind Konflikt“ (Hartley 2000: 40; übers. M.L.). Diese provokant enge Identifikation des Journalismus und seiner „Theorie“ komplettiert Hartley mit dem Hinweis, der moderne Journalismus expandiere gleichzeitig in eine gänzlich andere Richtung — hin zu den „lächelnden Berufen“, die im Namen von Freude, Unterhaltung und Attraktivität mit dem Publikum Kontakt hielten, die Reichweiten der Medien erhöhten, Wissen popularisierten und dem Publikum beibrächten, daß Nichtabschalten Freude bringe (vgl. Hartley 2000: 40)
Weblogs und Qualitätssicherung. Zu Potenzialen weblogbasierter Kritik im Journalismus
Literatur und Journalismus
Forschungslandschaft Kommunikations- und Medienwissenschaft
Kommunikatorforschung
Neue Medien als Herausforderung für die Journalismustheorie
Die Beziehung zwischen Journalisten und ihrem Publikum
Zur Einführung
Professional identity in a participatory media culture
Gemeinsamkeiten statt Unterschiede zwischen Journalismus und PR
Leitmedien“ als Qualitätsmedien. Theoretisches Konzept und Indikatoren
Wandel von Qualitätsmedien
Äquivalenz als Problem
Unternehmenskommunikation und Journalismus
Massenmedien und die Integration der Gesellschaft aus Sicht der autopoietischen Systemtheorie
Stille Post“ in der Kommunikationswissenschaft
Das Organisationsdispositiv des Journalismus
Journalismusforschung als Integrationsdisziplin
Medien als Strukturen und Akteure
Die Herausforderung einer Modellierung von Mikro-Meso- Makro-Links in der Kommunikationswissenschaft
Beobachten, Beeinflussen und Verhandeln via Öffentlichkeit
Die Einheit der Differenz
Personalisierung als sozialer Mechanismus in Medien und gesellschaftlichen Organisationen
Narration freilegen
Organisationskommunikation aus sozialintegrativer Perspektive
Normalität der Pluralität
Journalistisches Publikumsbild und Publikumserwartungen
Im Seichten kann man nicht ertrinken? Boulevardisierung in der überregionalen deutschen Qualitätspresse
Medienökonomisch handeln in der Mediengesellschaft. Eine Mikro-Meso-Makro-Skizze anhand der Ökonomisierung der Medien
Internet und Journalismusforschung. Theoretische Neujustierung und Forschungsagenda
Die Suchmaschine als Danaergeschenk. Zur strukturellen Gewalt der „Googleisierung“ des Journalismus
Das System der Massenmedien, öffentliche Meinung und Öffentlichkeit
Professionell-partizipative Nachrichtensites
Kommunikation und soziale Praxis
Produktion und Reproduktion von Öffentlichkeit
Guter Boulevard ist immer auch außerparlamentarische Opposition“ — Das Handeln von Bild am Beispiel der Berichterstattung über Hartz IV
Subjektiv rationale Akteure
Journalistik als Kulturanalyse. Redaktionskulturen als Schlüssel zur Erforschung journalistischer Praxis
Kommunikationswissenschaft im Wandel
Entertainment as public communication
What is journalism
Martin Loeffelholz and Thorsten Quandt Journalism theory
The Pirate Party – A new star on the horizon of media accountability or a blended, self-serving movement
| Unique citing works | 42 |
|---|---|
| Citations per year | 1,68 |
| Citation span | 2001 - 2014 (14) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 42 |