Zum Verhältnis von qualitativen und quantitativen Methoden in der Sozialforschung, oder
Über den Nutzen methodologischer Regeln bei der Diskussion von Scheinkontroversen
Bibliographic Data
| ID | 20069855 |
|---|---|
| Authors | Hartmut Esser (0000-0002-7768-2244, corresponding author) |
| Year | 1987 |
| Pages | 87-101 |
| Publication date | 1987-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Methoden der Biographie- und Lebenslaufforschung (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-322-92595-4_5 |
| OpenAlex | W10829756 |
| ISBN | 9783322925954 |
| Language | DE |
| Citations received | 7 |
| References cited | 7 |
Neuerdings scheint es zunehmend populärer zu werden, eine Erklärung für die offensichtliche Erfolglosigkeit der Soziologie nicht darin zu suchen, daß Soziologen unzureichend ausgebildet sind, daß die Zersplitterung des Fachs eine kumulative Forschung behindert oder daß die falschen Produkte und Verhaltensweisen belohnt werden, sondern, daß die Unmöglichkeit zur Erklärung sozialer Prozesse dem Gegenstand inhärent und damit auch eine analytische Orientierung der unangemessene methologische Zugang zum Problem sei. Anders gesagt: Aus der Not wird eine Tugend gemacht. Der methodologische Anarchismus eines Paul Feyerabend (1975/1983) hat diesen Prozeß der Umdeutung einer Unfähigkeit in einen Vorzug wahrscheinlich nur beschleunigt. Der Boden dafür war aber — zumal in der deutschen Szene — durch kritische Theorie, durch Historismus, durch Anmaßungen auf Sinngebung als Aufgabe der Sozialwissenschaften und einen romantisierenden Kollektivismus allemal lange vorbereitet
Humanities · Political science · German Social Sciences and History · Philosophy · Philosophy and History of Science · Sociology and Education Studies
Die Auswertung narrativer Interviews. Ein Beispiel für qualitative Verfahren
Hermeneutisch-klassifikatorische Inhaltsanalyse von Leitfadengesprächen
Biographische und lebenslauftheoretische Ansätze und Erwachsenenbildung
Über einige — gute — Gründe für eine (bestimmte) mikrosoziologische Revolution in der Soziologie
Triangulation quantitativer und qualitativer Zugänge in der Schulforschung
Kognitiv oder qualitativ
Gelungene Integration in den Arbeitsmarkt
| Unique citing works | 7 |
|---|---|
| Citations per year | 0,18 |
| Citation span | 1987 - 2019 (33) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 7 |