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Man gewöhnt sich daran, immer nur sich selber zu loben“ Psychosoziale Anforderungen des Bildungsaufstiegs und der sozialen Mobilität junger Frauen

Bibliographic Data

ID20076926
AuthorsVera King (corresponding author)
Year2009
Pages85-100
Publication date2009-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeCHAPTER
VenuePrävention - Intervention - Konfliktlösung (SOURCE_BOOK)
PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE)
DOI10.1007/978-3-531-91702-3_7
OpenAlexW69989584
ISBN9783531917023
LanguageDE
Citations received2
References cited4

Die individuelle ‚Beweglichkeit‘ im sozialen Raum wie auch die soziale Mobilität in modernisierten Gesellschaften ist in der sozialwissenschaftlichen Diskussion vielfach überschätzt worden: Denn wie auch die jüngeren Forschungen erneut gezeigt haben, ist der im Erwachsenenleben erreichte soziale Status mit dem der Herkunftsfamilie hoch korreliert (Becke & Lauterbach, 2004). Die biographischen Situierungen bewegen sich insofern nicht einfach „jenseits von Klasse und Schicht“(Beck, 1986, S. 121) und auch nicht ‚jenseits von Geschlecht‘, auch wenn sich die Formen der Reproduktion von Ungleichheitsverhältnissen verändert haben – und zwar insbesondere die Art der biographischen Vermittlung zwischen ‚äußeren‘ gesellschaftlichen Faktoren und der subjektiven Bewältigung. Dabei ist die soziale Position nicht einfach starr fixiert, sondern Teil einer Dynamik der gesellschaftlichen Veränderungen wie auch der variierenden Reproduktion von sozialen Verhältnissen im Spannungsfeld von Klasse, Geschlecht, Migrationsstatus. In welcher Weise die verschiedenen Strukturgeber sozialer Ungleichheit interagieren, tritt bei der biographischen Betrachtung auf spezifische Weise hervor – und die Komplexität der Dynamik von Reproduktion und Transformation zeigt sich wiederum besonders deutlich, wenn strukturell ungünstige Herkunftsbedingungen Ausgangspunkt für Aufstiegsversuche über Bildungskarrieren sind. Ungleiche Startbedingungen, Kapitalausstattungen und Bildungsressourcen sollten im Rahmen eines prinzipiell durchlässigen Bildungssystems potentiell ausgeglichen werden können

Political science · Social and Demographic Issues in Germany · Social Policies and Healthcare Reform · Sociology and Education Studies

  • Intergenerationalität – theoretische und methodologische Forschungsperspektiven

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  • Zur Bedeutung familialer Geschlechter- und Generationenbeziehungen für die Konstituierung des Bildungsselbst

    Open Access•Julia Labede, Mirja Silkenbeumer•Schülerhabitus•2014

  • Ungleiche Karrieren

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  • Dauerhafte Bildungsungleichheiten — Ursachen, Mechanismen, Prozesse und Wirkungen

    Rolf Becker, Wolfgang Lauterbach•Bildung Als Privileg?•2004

  • Schule und Geschlecht

    Hannelore Faulstich-Wieland•Handbuch der Schulforschung•2008

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Citations per year0,17
Citation span2014 - 2017 (4)
Citation velocityhistorical
Highly citedNo
Citation typesNeutral: 2

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