Interaktion im Raum Interaktionstheoretische Bemerkungen zu einem vernachlässigten Aspekt von Anwesenheit
Bibliographic Data
| ID | 20079531 |
|---|---|
| Authors | Heiko Hausendorf (corresponding author) |
| Editors | Arnulf Deppermann (0000-0001-7575-8236), Angelika Linke |
| Year | 2010 |
| Publication date | 2010-01-12 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Sprache Intermedial (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | De Gruyter (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/9783110223613.163 |
| OpenAlex | W4243214720 |
| ISBN | 9783110223613 |
| Language | DE |
| Citations received | 5 |
| References cited | 11 |
Es ist nicht zu übersehen, dass die neuere Gesprächsforschung der Zeitlichkeit der Interaktion, also der Organisation von Nacheinander und Reihenfolge, viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt hat als der Räumlichkeit der Interaktion, also der Organisation der Verortung und Platzierung Anwesender im Raum. Für Zeitlichkeit haben wir mit dem Konzept der Sequentialität eine methodologische Leitorientierung, die sich in unzähligen Analysen empirisch bewährt hat und theoretisch explizierbar ist. Für Räumlichkeit gilt das (trotz der Pionierarbeiten von Goffman, Hall, Birdwhistell, Kendon und anderen) offenkundig nicht, obwohl man mit Fug und Recht behaupten kann, dass Raum und Räumlichkeit – genauso wie Zeit und Zeitlichkeit – interaktiv in Anspruch genommen und interaktiv hergestellt werden. Kann man daraus schließen, dass der Raum für die Interaktion weniger wichtig ist als die Zeit? Oder hat es damit zu tun, dass Raum und Räumlichkeit für eine an sprachlichen Erscheinungsformen orientierte linguistische Gesprächsforschung empirisch und methodisch schwerer zu fassen sind? Und welcher Art sind die Phänomene, die man zu sehen bekommt, und die Konzepte, die man braucht, wenn man Räumlichkeit als Aspekt von Anwesenheit zu thematisieren versucht? Was schließlich leistet Sprache für die interaktive Inanspruchnahme von Raum und Räumlichkeit? Diesen und ähnlichen Fragen geht der folgende Beitrag am Beispiel einer Interaktionsepisode in einer Kunstausstellung nach
Political science · Philosophy · Psychology, Coaching, and Therapy · Social Power and Status Dynamics · Sociology and Education Studies
Co-creation of Activity Spaces in an amateur dance group
Participation practices in mother-child interactions
The social construction of embodied experiences
Ordnungen universitärer Lehre
Ich schreib das mal hier rein ähm“Modality-taking – Schreibhinweise in professionellen mündlichen Interaktionssituationen
Conducting interaction
Analyzing Multimodal Interaction
Modelling vague places with knowledge from the Web
Studies in ethnomethodology
Discourses in Place
Deutsche Satzsemantik
Konversationsanalyse
Configuring Action in Objects
Linking Discourse and Space
Embodied reference
Action and embodiment within situated human interaction
| Unique citing works | 5 |
|---|---|
| Citations per year | 0,5 |
| Citation span | 2016 - 2025 (10) |
| Citation velocity | recent |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 5 |