Differenz und Selbst-Verortung – Die soziale Konstruktion von Geschlecht in Biographien als Forschungskonzept
Bibliographic Data
| ID | 20083086 |
|---|---|
| Authors | Bettina Dausien (0000-0002-5058-3887, corresponding author) |
| Year | 2009 |
| Pages | 157-177 |
| Publication date | 2009-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Erkenntnis und Methode (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-91566-1_9 |
| OpenAlex | W4235147838 |
| ISBN | 9783531915661 |
| Language | DE |
| Citations received | 6 |
| References cited | 21 |
Die Idee, aus den Alltagserfahrungen von Frauen wissenschaftliches Wissen, Theorie und Kritik zu generieren, spielt seit den Anfängen der Frauenforschung in den 1970er Jahren eine Rolle. Der Zugang über Biographien erschien dabei besonders vielversprechend und wurde, zunächst eher im Stil der Reportage und erst allmählich methodologisch reflektiert, vielfach gewählt, um soziale Erfahrungen „sichtbar“ und „hörbar“ zu machen, die in der androzentrischen Sozialwissenschaft ausgeblendet oder marginalisiert wurden. Die Erforschung „weiblicher Wirklichkeit“ war zentral auf die Selbstauskunft (weiblicher) Subjekte angewiesen, die in biographischen Interviews generiert oder in Tagebüchern, Briefen, Autobiographien und anderen Ego-Dokumenten aufgesucht und rekonstruiert wurde. Ohne als „Königinnenweg“ (Dausien 1994) zu gelten, gehörten biographische Forschungsmethoden zu den wichtigen methodischen Instrumenten feministischer Sozialwissenschaft und lieferten eine empirische Basis für feministische Theoriebildung und die Kritik sozialwissenschaftlichen Wissens. Biographische Studien sind seitdem aus der Geschlechterforschung nicht mehr wegzudenken
European history and politics · Historical Gender and Feminism Studies · Psychology · Sociology and Education Studies
(De-)Thematisierung von Geschlecht
Normalität und Subjektivierung
“Like a Big Cool Family” – Smoothening Out Diversity Within the Police
(De-)Thematisierung von Geschlecht
Zwischen ‚Exzellenz‘ und Existenz. Wissenschaftskarriere, Arbeits- und Geschlechterarrangements in Deutschland und Österreich
Caught between restrictions and freedom
Gender play
Kognitive Figuren des autobiographischen Stegreiferzählens
Studies in ethnomethodology
Sozialisation in der Dynamik von Geschlechterund anderen Machtverhältnissen
Biographie und kulturelle Praxis. Methodologische Überlegungen zur Verknüpfung von Ethnographie und Biographieforschung
Biographische Konstruktionen im multikulturellen Bildungsprozess
Biographizität« als Lernpotential
Biographieforschung
Geschlechterunterschiede oder Geschlechterunterscheidung? Methodologische Reflexion eines ethnographischen Forschungsprozesses
Intersectionality« - ein neues Paradigma der Geschlechterforschung
Repräsentation und Konstruktion. Lebensgeschichte und Biographie in der empirischen Geschlechterforschung
Einleitung
Erzähltes Leben – erzähltes Geschlecht
Geschlecht und Kontext
Frauenbewegung im Wandel der Generationen
Probleme einer feministischen Theorie und Empirie in den Sozialwissenschaften
Der Gebrauch der Geschlechterunterscheidung in der Schulklasse
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 1989
Zur Grundlegung einer Theorie sozialer Prozesse / Towards a Theory of Social Processes
Doing Difference
The arrangement between the sexes
| Unique citing works | 6 |
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| Citations per year | 0,5 |
| Citation span | 2014 - 2022 (9) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 6 |