Skip to main content

ETHNOS_APP

Home • Search • Journals • List 0

"Man denkt natürlich zuerst an Bachsche Praeludien"

Gedanken zu Fryderyk Chopins Préludes op. 28

Bibliographic Data

ID20440427
AuthorsEgon Voss (corresponding author)
Year2013
Volume66
Issue2
Pages120-127
Publication date2013-06-15
Open AccessYes
TypeARTICLE
VenueDie Musikforschung (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0027-4801
PublisherSachsische Landesbibliothek, Staats- und Universitatsbibliothek Dresden (PUBLISHER)
DOI10.52412/mf.2013.h2.110
OpenAlexW3204805089
LanguageDE

Die Verknüpfung von Chopins "Préludes" mit Johann Sebastian Bach und vor allem dessen "Wohltemperiertem Klavier" scheint eine Entdeckung (oder Erfindung) des 20. Jahrhunderts zu sein. Zwar legt die Tatsache, dass es sich um eine Folge von 24 Kompositionen handelt und diesen eine bestimmte Anordnung der Tonarten zugrunde liegt, diesen Gedanken nahe, doch der Schein trügt. Während Bach mit seiner chromatisch ansteigenden Tonartenfolge beweisen wollte, dass man alle zwölf Halbtöne der Oktave als tonale Grundlage eines Musiksücks verwenden kann, ging es Chopin, für den das Bach'sche Anliegen längst zur Selbstverständlichkeit geworden war, um Tonarten-Verwandtschaft. Hierfür lassen sich verschiedene Vorbilder finden. Es bleibt zudem offen, ob die "Préludes" als Zyklus gespielt und verstanden werden sollten. Möglich ist, dass sie für den Hörer als einzelne Stücke gedacht waren, als Ganzes aber dem Leser vorbehalten. bms online (Cornelia Schöntube)

Art · Humanities · Bach Studies and Logistics Development · Historical Influence and Diplomacy · Musicology and Musical Analysis · Philosophy

Highly citedNo

Tools

Open DOIOpen Access
Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae