Wozu communiter ? Theoretische Überlegungen zum Gemeinsinn im modernen Olympischen Sport
Bibliographic Data
| ID | 21182552 |
|---|---|
| Authors | Tobias Arenz (German Sport University Cologne), David Jaitner (0000-0002-7839-9643, German Sport University Cologne) |
| Year | 2024 |
| Volume | 21 |
| Issue | 3 |
| Pages | 239-268 |
| Publication date | 2024-11-22 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Sport und Gesellschaft (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 1610-3181 • E-ISSN: 2366-0465 |
| Publisher | Walter de Gruyter GmbH (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1515/sug-2024-2016 |
| OpenAlex | W4402785647 |
| Language | DE |
| References cited | 24 |
Dieser Text nimmt die Erweiterung des Olympischen Mottos zu „citius, altius, fortius – communiter“ zum Anlass, nach der Bedeutung von Gemeinsinn (lat. sensus communis ) im Olympischen Sport zu fragen. Unter Bezugnahme auf eine gesellschaftstheoretische Perspektive argumentieren wir, dass der Gemeinsinn die Fähigkeit des Olympischen Sports bezeichnet, sein normatives Grundprinzip – das Fair Play – zum Thema zu machen. Die Akte der Reflektion haben ihren Ausgangspunkt häufig in individuellen Klagen über unfaire Verhältnisse und fordern dazu auf, traditionelle Verständnisse von Fair Play zu überprüfen. Unter Bezugnahme auf die Athletes‘ Rights and Responsibilities Declaration aus dem Jahr 2018 zeigen wir, dass solche Reflektionen zum einen die inhaltliche Bestimmung von Fair Play im Sinne eines ‚sauberen‘ Sports betreffen. Zum anderen gibt es eine formale Seite, die den individuellen Anspruch auf eine faire Behandlung gegenüber der Verpflichtung, andere fair zu behandeln, priorisiert. Theoretische Überlegungen zum Gemeinsinn im Olympischen Sport haben diese beiden Dimensionen gleichermaßen zu berücksichtigen
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Gemeinsinn
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| Highly cited | No |