Anerkennungsverhältnisse unter Peers – Möglichkeiten der Selbstbezugnahme spielerisch aushandeln
Bibliographic Data
| ID | 21818229 |
|---|---|
| Authors | Hannah Nitschmann (University of Cologne), H J Nitschmann (University of Cologne, corresponding author) |
| Year | 2026 |
| Volume | 21 |
| Issue | 2-2026 |
| Pages | 201 |
| Publication date | 2026-06-25 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Diskurs Kindheits- und Jugendforschung / Discourse Journal of Childhood and Adolescence Research (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 1862-5002 • E-ISSN: 2193-9713 |
| Publisher | Verlag Barbara Budrich GmbH (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3224/diskurs.v21i2.03 |
| OpenAlex | W7165922501 |
| Language | DE |
| References cited | 14 |
Der vorliegende Beitrag nimmt Anerkennungsverhältnisse unter Peers im inklusionsorientierten Grundschulunterricht in den Blick und geht insbesondere der Frage nach, wie Selbstverhältnisse unter Kindern in spielerischen Einsätzen ausgehandelt werden. Ausgehend von der inklusionspädagogischen Forderung nach ‚Anerkennung von Vielfalt‘ wird zunächst ein machtkritisches Verständnis von Anerkennung dargelegt und das Begehren nach Überschreitung differenter Subjektpositionen theoretisch beleuchtet. Das Spiel wird vor diesem Hintergrund als besonderer Möglichkeitsraum vorgestellt. In einer sequenziellen Interpretation videoethnografisch erhobenen Materials wird das Spielerische in Peer-Interaktionen exemplarisch analysiert. Dabei kann gezeigt werden, dass interaktiv eröffnete Spielräume einerseits situativ das Potential bieten, sich als Andere*r zu zeigen und andererseits ambivalent und brüchig erscheinen, weil ein spielerisch erzeugtes Selbst auf bestätigende Antworten angewiesen ist
Ambivalence · Education Methods and Technologies · Psychology, Coaching, and Therapy · Sociology and Education Studies
Ethnografie
Die doppelte Bedeutung der Anerkennung Anmerkungen zum Zusammenhang von Anerkennung, Macht und Gerechtigkeit
Pädagogische Beziehungen zwischen Anerkennung, Verletzung und Ambivalenz
Spuren der Anerkennung
Das Spiel mit der Geschlechterdifferenz – aufs Spiel gesetzte Grenzen? Geschlechterkonstruktionen beim Pausenspiel von Grundschulkindern und ihren Peers aus praxistheoretischer Perspektive
Selbstentfaltung - Das Formen der Person und die Ausdifferenzierung des Subjektiven
Pädagogik der Vielfalt
Die Sprachlichkeit der Anerkennung
Handbuch schulische Inklusion
Teilnahme am Unterricht
| Citation velocity | historical |
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| Highly cited | No |