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Staat und Kultur bei Hegel

Bibliographic Data

ID23548211
EditorsAndreas Arndt, Jure Zovko (0000-0002-2937-2612)
Year2010
Publication date2010-12-31
Open AccessNo
TypeBOOK
VenueStaat und Kultur Bei Hegel (SOURCE_BOOK)
PublisherAkademie Verlag (PUBLISHER)
DOI10.1524/9783050061351
OpenAlexW1931996049
ISBN9783050061351
Open LibraryOL37202200M
LanguageDE

Staat und Kultur treten erst zu Hegels Lebzeiten in ein Verhältnis, das später mit dem Begriff ‚Kulturstaat’ bezeichnet werden wird. Auch gebraucht Hegel den Terminus Kultur, den Herder gerade erst im modernen Sinne geprägt hatte, so gut wie nicht. Dennoch gehört Hegel zweifellos zu denjenigen Denkern, die das Verhältnis von Staat und Kultur der Sache nach verhandelt und neu bestimmt haben. Grundlage hierfür ist sein Begriff des Geistes, der alle Merkmale des modernen Kulturbegriffs in sich schließt: die Umformung der Natur, die Gesellschaftlichkeit und die Geschichtlichkeit. Der Staat ist zentrales Element des geistigen Prozesses und daher selbst Bestandteil von Kultur, aber nach Hegel auch deren elementare Voraussetzung. Hierdurch ist das Verhältnis von Staat und Kultur bei Hegel hoch komplex gestaltet und mitunter im Einzelnen auch schwer zu bestimmen und spannungsreich.

Epistemology · Hegelianism · Critical Theory and Philosophy · German Social Sciences and History · Philosophy · Philosophy and Historical Thought · Congresses · Criticism and interpretation · Culture · georg wilhelm friedrich Hegel (1770-1831) · Political and social views · Political science · Politics and culture · The State · Themes, motives

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