Fernsehen und Video
Bibliographic Data
| ID | 23614775 |
|---|---|
| Authors | Lothar Mikos (0000-0002-9735-0933, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, corresponding author) |
| Year | 2008 |
| Pages | 402-406 |
| Publication date | 2008-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Handbuch Medienpädagogik (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-91158-8_60 |
| OpenAlex | W206869264 |
| ISBN | 9783531911588 |
| Language | DE |
| References cited | 5 |
Medienpädagogik ist sowohl in ihren theoretischen Bemühungen als auch in ihrer praktischen Arbeit von den Entwicklungen der technischen Medien beeinflusst. Einerseits muss sie sich mit neuen Technologien auseinandersetzen, um deren Bedeutung im Prozess der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen angemessen verstehen zu können. Erst aus diesem Verständnis heraus lassen sich Handlungsperspektiven für die Vermittlung von Medienkompetenz und die Konzeption von Medienbildung gewinnen. Auf der anderen Seite müssen die neuen Technologien auch daraufhin geprüft werden, ob sie sich für medienpädagogische Projekte in der aktiven, produktiven Medienarbeit verwenden lassen. Dabei ist es allerdings lediglich ein schmaler Grat zwischen einer kritischen Einbindung neuer Medien in die Medienarbeit und einer dadurch vorangetriebenen Technisierung und Mediatisierung medienpädagogischer Projekte. So ist es sicher wichtig, Kindern schon recht früh den Umgang mit dem PC beizubringen, da dies eine der Schlüsselqualifikationen für das Berufsleben im 21. Jahrhundert darstellt. Aber gleichzeitig wird mit Projekten wie ‚Schulen ans Netz‘ eine Technisierung von Schule vorangetrieben, die unter lerntheoretischen und didaktischen Gesichtspunkten erst in Bezug auf Aufgaben, Funktionen und Grenzen näher definiert werden muss. Im Folgenden geht es nicht um die neuen Medien des 21. Jahrhunderts, sondern um die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts modernen (und damals neuen) Medien Fernsehen und Video. Auf einen knappen Abriss der technischen Entwicklung mit markanten Eckdaten, folgt eine Beschreibung des Umgangs mit diesen Medien in der Medienpädagogik, und zwar bezogen auf drei Funktionen: 1) dem Einsatz in der aktiven, produktiven Medienarbeit, 2) der Erleichterung von Arbeitsprozessen, und 3) der sozialen und ethischen Evaluation der Rolle von Fernsehen und Video im gesellschaftlichen Kommunikationsprozess und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Förderung von Medienkompetenz.
Art · Humanities · Political science · Education Methods and Technologies · Linguistic Education and Pedagogy · Philosophy · Sociology and Education Studies
| Citation velocity | historical |
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| Highly cited | No |