Handlungen als Derivate der Interaktion
George H. Mead
Bibliographic Data
| ID | 23626641 |
|---|---|
| Authors | Wolfgang Ludwig Schneider (corresponding author) |
| Year | 2002 |
| Pages | 180-233 |
| Publication date | 2002-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Grundlagen der soziologischen Theorie (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-322-95625-5_4 |
| OpenAlex | W163375986 |
| ISBN | 9783322956255 |
| Language | DE |
| References cited | 1 |
Ausgangspunkt der Weberschen Handlungstheorie, dies haben wir oben gezeigt, ist das „Einzelindividuum und sein Handeln“. Die Identität einer Handlung ist dabei bestimmt durch den subjektiven Sinn, den ein Akteur mit seinem Verhalten verbindet. Sofern ein Akteur sein sinnhaftes Verhalten auf das subjektiv sinnhafte Verhalten eines anderen Akteurs bezieht, handelt er sozial. Orientieren mehrere Akteure ihr Handeln wechselseitig aneinander, dann entsteht eine soziale Beziehung, oder — mit einem heute gebräuchlicheren Begriff — eine Beziehung der Interaktion. Individuell entworfene Handlungen definieren für Weber — und ebenso für Parsons — die grundlegende Ebene der Handlungstheorie. Soziale Beziehungen haben demgegenüber einen abgeleiteten Status. Sie werden erzeugt durch die Verknüpfung je individuell konzipierter Handlungsbeiträge.
Humanities · German Social Sciences and History · Philosophy · Sociology and Education Studies · Weber, Simmel, Sociological Theory
| Highly cited | No |
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