Genese, Tradition und systematische Explikation des Lebensstilbegriffs
Bibliographic Data
| ID | 23703295 |
|---|---|
| Authors | Hartmut Lüdtke (corresponding author) |
| Year | 1989 |
| Pages | 19-51 |
| Publication date | 1989-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-322-93765-0_2 |
| OpenAlex | W118512894 |
| ISBN | 9783322937650 |
| Language | DE |
| References cited | 2 |
Lebensstile sind ein bestimmter Ausdruck der Ungleichheit zwischen Menschen, der sowohl theoriegeschichtlich als auch vom Standpunkt der Entwicklung moderner Gesellschaften besonders aktuell ist. Es ist daher zunächst zu klären, innerhalb welchen allgemeinen Rahmens einer Theorie gesellschaftlicher Ungleichheit die Ebene der Lebensstile anzusiedeln ist. In dieser, keineswegs einheitlich durchgearbeiteten, Theorie werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: Welche Faktoren und Prozesse bedingen, unabhängig von der einzelnen Person, Ungleichheiten, die sich in dauerhaften Differenzen zwischen Kollektiven niederschlagen? Welche Formen dieser Ungleichheit sind für die Sozialstruktur einer Gesellschaft charakteristisch, welche sind von zweitrangiger Bedeutung? Wie wirkt sich gesellschaftliche Ungleichheit typischerweise auf die Lebenschancen und Verhaltensweisen der betroffenen Individuen aus? Welche Möglichkeiten des politischen Eingriffs in das System sozialer Ungleichheiten ergeben sich aus solchen Erkenntnissen?
Humanities · Economic and Social Issues · German Social Sciences and History · Philosophy · Sociology and Education Studies
| Highly cited | No |
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