Hartmut Lüdtke
Biographic Data
| ID | 5130867 |
|---|---|
| NAME | Hartmut Lüdtke |
| GIVEN NAMES | Hartmut |
| FAMILY NAME | Lüdtke |
| SIGNATURE | LÜDTKE H |
| AFFILIATIONS | Universität Hannover, Fachbereich Erziehungswissenschaften Bismarckstraße 2, D-3000 Hannover 1 |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 19 |
| TOTAL CITATIONS | 18 |
| WORKS AS AUTHOR | 18 |
| WORKS AS EDITOR | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1973 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2013 |
| H-INDEX | 1 |
O Tempora, o Mores
O Tempora, o Mores
O Tempora, o Mores
Social Support and Adjustment in Mothers with Young Children
Social support in the lives of single, divorced, and manied mothers was explored using both qualitative and quantita- tive measures. The social support network was defined as the num- ber of people available to the mother for social support, while per- ceived support was examined through a self-report measure. The social support network was further broken down into both the type of support (emotional and instrumental) and the source of support (r…
Habit-Specific Locus of Control Scales for Drinking, Smoking, and Eating
The internal consistencies of three habit-specific locus of control scales measuring drinking, smoking, and eating behavior were evaluated using coefficient alpha. The three scales, along with Rotter's 1-E scale, were administered to 202 undergraduate students. Estimates indicated the scales showed reasonably high internal consistency. Scores on the smoking and drinking scales had the lowest correlations with scores on Rotter's generalized measur…
Zwei Jugendkulturen? Freizeitmuster in Ost und West
Freizeit ist derjenige Verhaltensraum, in dem sich die altersspezifische Alltagserfahrung und die Kultur der Jugendlichen wohl am deutlichsten artikulieren können. Als Sozialisations-, Moratoriums-, Konsum-, Distinktions- und Identifikationsfeld ist Freizeit in dieser typischen Mehrfachfunktion auf vielfältige Weise gesamtgesellschaftlich geprägt und vernetzt
Zwölf Lebensstile — eine explorative Studie an 100 Erwachsenen
Eine eigene Studie des Verfassers diente der ersten exemplarischen Umsetzung seines theoretischen Konzepts, die dem Komplexitätsanspruch des zuvor entwickelten Schemas der Rekonstruktion von Lebensstilen einigermaßen gerecht werden sollte. Befragt wurden zwischen April 1986 und März 1987 98 Personen in mittleren Lebensjahren anhand eines standardisierten Fragebogens. Interviewer waren Studierende und, bei einem Dutzend der Interviews, der Verfass…
Lebensstile im sozialökologischen Kontext
Die Wirklichkeit von Lebensstilen hat zumeist auch eine sozialräumliche Komponente, die in früheren Abschnitten bereits angedeutet worden ist: So läßt sich Distinktion via Lebensstil als Expression eines soziokulturellen Territoriums verstehen (2.3.1). Soziotope und Habitate können durch gemeinsame Lebensstile ihrer Bewohner oder Segmente daraus definiert sein (2.3.3). Schließlich können sich Lebensstile über Prozesse sozialer Schließung und Segr…
Zur Kritik der empirischen Forschung
In diesem Kapitel unternehme ich den Versuch einer kritischen, überblickartigen Sichtung der vorliegenden Lebensstilforschung. Man darf natürlich nicht erwarten, daß diese Studien nach meinem theoretischen Rekonstruktionsschema und entwickelten Forschungsprogramm angelegt sind. Dies beinhaltet eine Maximallinie zur Integration und Weiterfuhrung divergierender Lebensstilkonzepte; seine forschungspraktische Ausführung ist daher noch eine Utopie. Es…
Schluß
Mir scheint als Ertrag der in diesem Buch vorgeführten Demonstrationen und Analysen der Schluß gerechtfertigt, daß ein differenziertes Konzept der Lebensstile, das Mechanismen der Lebensorganisation unter handlungstheoretischen Aspekten, Prozesse der Identitätsbildung und Strukturen sozialer Ungleichheit verknüpft und die traditionellen Grenzen der Schichtungstheorie überwindet, sich im Ansatz theoretisch wie empirisch bewährt hat.
Genese, Tradition und systematische Explikation des Lebensstilbegriffs
Lebensstile sind ein bestimmter Ausdruck der Ungleichheit zwischen Menschen, der sowohl theoriegeschichtlich als auch vom Standpunkt der Entwicklung moderner Gesellschaften besonders aktuell ist. Es ist daher zunächst zu klären, innerhalb welchen allgemeinen Rahmens einer Theorie gesellschaftlicher Ungleichheit die Ebene der Lebensstile anzusiedeln ist. In dieser, keineswegs einheitlich durchgearbeiteten, Theorie werden Antworten auf folgende Fra…
Entstehungsbedingungen, Entwicklungsdynamik, Konsistenz und Wirkungen von Lebensstilen
Die bisher angestellten Betrachtungen verblieben weitgehend im Rahmen einer Begriffsexplikation oder dimensionalen Analyse unseres Phänomens. Auf der erarbeiteten Basis versuche ich in diesem Kapitel die Umrisse einer Theorie der Lebensstile zu skizzieren, die folgende Aspekte einschließt: Erklärung der differentiellen Genese von Lebensstilen, Verknüpfung von Mikroprozessen und Makrostrukturen, Explikation und allgemeine handlungstheoretische Int…
Einleitung
Die theoretische Diskussion über soziale Ungleichheit befindet sich im Aufbruch. Dieser hat inzwischen Bereiche erfaßt, die über die traditionellen Grenzen der Klassen- und Schichtungstheorie weit hinausgehen, und er läßt viele der bisher gebrauchten Kriterien der Abgrenzung sozialer Kategorien zunehmend als obsolet oder ergänzungsbedürftig erscheinen. In diesem Buch wird daher folgende These entwickelt und zu begründen versucht: Lebensstile sind…
Expressive Ungleichheit
Mit diesem Bueh versuehe ieh die Diskussion uber eine teils verges sene, teils erst wieder in Ansatzen neu entdeekte Dimension sozialer Ungleichheit zu beleben.Sie erstreekt sich teilweise "quer" zur vertikal fixierten Sehichtungstheorie und verbindet soziologisehe Mikro-und Makrotheorie, Sozialpsyehologie und Soziologie sowie versehiedene "Bindestrichsoziologien".Dieser grenzubersehreitende Charakter der Lebensstiltheorie maeht sie gerade intere…
Methoden der Freizeitforschung
Gleichförmigkeiten im alltäglichen Freizeitverhalten
Die verbreitete Bedeutung der Freizeit als Sphäre der individuell disponiblen Tätigkeit ist für die Alltagssituation erheblich zu relativieren. Zur empirischen Spezifizierung sozialer Gleichförmigkeiten der Freizeit werden Zeitbudgetdaten des Verlaufs dreier „Feierabende“ aus Telefoninterviews mit zwei begrenzten großstädtischen Stichproben analysiert. Dabei werden Aktivitäten und beteiligte Interaktionskontexte parallel untersucht und über drei …
Arbeitsteilung und Statusunterschiede in der empirischen Sozialforschung — Eine Untersuchung der Interview-Projektforschung 1968–1972
In dieser Untersuchung wird die Organisation der Arbeitsteilung in der akademischen empirischen Sozialforschung erstmals einer systematischen empirischen Analyse unterzogen. Grundlage der Untersuchung sind die Daten der Mitarbeiter (n = 680) von empirischen, die Interviewmethode verwendenden Forschungsprojekten (n = 143), die zwischen 1968 und 1972 in der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich durchgeführt worden sind. Mit Hilfe verschiedener…
Freizeit in der Industriegesellschaft
Entgangene Bildungschancen / Missed Educational Opportunities
The acquisition of the educational attainment level, a person’s major determinant of his life chances as an adult member of society, is bound to early stages of his life cycle. In the educational field, research and theory are primarily concerned with social and psychological factors affecting access to and performance in the 3 echelons of the institutionalized education system and with its sociological and political implications for social diffe…
Expressive Ungleichheit
Mit diesem Bueh versuehe ieh die Diskussion uber eine teils verges sene, teils erst wieder in Ansatzen neu entdeekte Dimension sozialer Ungleichheit zu beleben.Sie erstreekt sich teilweise "quer" zur vertikal fixierten Sehichtungstheorie und verbindet soziologisehe Mikro-und Makrotheorie, Sozialpsyehologie und Soziologie sowie versehiedene "Bindestrichsoziologien".Dieser grenzubersehreitende Charakter der Lebensstiltheorie maeht sie gerade intere…
Freizeit in der Industriegesellschaft
Entgangene Bildungschancen / Missed Educational Opportunities
The acquisition of the educational attainment level, a person’s major determinant of his life chances as an adult member of society, is bound to early stages of his life cycle. In the educational field, research and theory are primarily concerned with social and psychological factors affecting access to and performance in the 3 echelons of the institutionalized education system and with its sociological and political implications for social diffe…
Freizeit in der Industriegesellschaft
Arbeitsteilung und Statusunterschiede in der empirischen Sozialforschung — Eine Untersuchung der Interview-Projektforschung 1968–1972
In dieser Untersuchung wird die Organisation der Arbeitsteilung in der akademischen empirischen Sozialforschung erstmals einer systematischen empirischen Analyse unterzogen. Grundlage der Untersuchung sind die Daten der Mitarbeiter (n = 680) von empirischen, die Interviewmethode verwendenden Forschungsprojekten (n = 143), die zwischen 1968 und 1972 in der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich durchgeführt worden sind. Mit Hilfe verschiedener…
Gleichförmigkeiten im alltäglichen Freizeitverhalten
Die verbreitete Bedeutung der Freizeit als Sphäre der individuell disponiblen Tätigkeit ist für die Alltagssituation erheblich zu relativieren. Zur empirischen Spezifizierung sozialer Gleichförmigkeiten der Freizeit werden Zeitbudgetdaten des Verlaufs dreier „Feierabende“ aus Telefoninterviews mit zwei begrenzten großstädtischen Stichproben analysiert. Dabei werden Aktivitäten und beteiligte Interaktionskontexte parallel untersucht und über drei …
Methoden der Freizeitforschung
Zwölf Lebensstile — eine explorative Studie an 100 Erwachsenen
Eine eigene Studie des Verfassers diente der ersten exemplarischen Umsetzung seines theoretischen Konzepts, die dem Komplexitätsanspruch des zuvor entwickelten Schemas der Rekonstruktion von Lebensstilen einigermaßen gerecht werden sollte. Befragt wurden zwischen April 1986 und März 1987 98 Personen in mittleren Lebensjahren anhand eines standardisierten Fragebogens. Interviewer waren Studierende und, bei einem Dutzend der Interviews, der Verfass…
Lebensstile im sozialökologischen Kontext
Die Wirklichkeit von Lebensstilen hat zumeist auch eine sozialräumliche Komponente, die in früheren Abschnitten bereits angedeutet worden ist: So läßt sich Distinktion via Lebensstil als Expression eines soziokulturellen Territoriums verstehen (2.3.1). Soziotope und Habitate können durch gemeinsame Lebensstile ihrer Bewohner oder Segmente daraus definiert sein (2.3.3). Schließlich können sich Lebensstile über Prozesse sozialer Schließung und Segr…
Zur Kritik der empirischen Forschung
In diesem Kapitel unternehme ich den Versuch einer kritischen, überblickartigen Sichtung der vorliegenden Lebensstilforschung. Man darf natürlich nicht erwarten, daß diese Studien nach meinem theoretischen Rekonstruktionsschema und entwickelten Forschungsprogramm angelegt sind. Dies beinhaltet eine Maximallinie zur Integration und Weiterfuhrung divergierender Lebensstilkonzepte; seine forschungspraktische Ausführung ist daher noch eine Utopie. Es…
Schluß
Mir scheint als Ertrag der in diesem Buch vorgeführten Demonstrationen und Analysen der Schluß gerechtfertigt, daß ein differenziertes Konzept der Lebensstile, das Mechanismen der Lebensorganisation unter handlungstheoretischen Aspekten, Prozesse der Identitätsbildung und Strukturen sozialer Ungleichheit verknüpft und die traditionellen Grenzen der Schichtungstheorie überwindet, sich im Ansatz theoretisch wie empirisch bewährt hat.
Genese, Tradition und systematische Explikation des Lebensstilbegriffs
Lebensstile sind ein bestimmter Ausdruck der Ungleichheit zwischen Menschen, der sowohl theoriegeschichtlich als auch vom Standpunkt der Entwicklung moderner Gesellschaften besonders aktuell ist. Es ist daher zunächst zu klären, innerhalb welchen allgemeinen Rahmens einer Theorie gesellschaftlicher Ungleichheit die Ebene der Lebensstile anzusiedeln ist. In dieser, keineswegs einheitlich durchgearbeiteten, Theorie werden Antworten auf folgende Fra…
Entstehungsbedingungen, Entwicklungsdynamik, Konsistenz und Wirkungen von Lebensstilen
Die bisher angestellten Betrachtungen verblieben weitgehend im Rahmen einer Begriffsexplikation oder dimensionalen Analyse unseres Phänomens. Auf der erarbeiteten Basis versuche ich in diesem Kapitel die Umrisse einer Theorie der Lebensstile zu skizzieren, die folgende Aspekte einschließt: Erklärung der differentiellen Genese von Lebensstilen, Verknüpfung von Mikroprozessen und Makrostrukturen, Explikation und allgemeine handlungstheoretische Int…
Einleitung
Die theoretische Diskussion über soziale Ungleichheit befindet sich im Aufbruch. Dieser hat inzwischen Bereiche erfaßt, die über die traditionellen Grenzen der Klassen- und Schichtungstheorie weit hinausgehen, und er läßt viele der bisher gebrauchten Kriterien der Abgrenzung sozialer Kategorien zunehmend als obsolet oder ergänzungsbedürftig erscheinen. In diesem Buch wird daher folgende These entwickelt und zu begründen versucht: Lebensstile sind…
Expressive Ungleichheit
Mit diesem Bueh versuehe ieh die Diskussion uber eine teils verges sene, teils erst wieder in Ansatzen neu entdeekte Dimension sozialer Ungleichheit zu beleben.Sie erstreekt sich teilweise "quer" zur vertikal fixierten Sehichtungstheorie und verbindet soziologisehe Mikro-und Makrotheorie, Sozialpsyehologie und Soziologie sowie versehiedene "Bindestrichsoziologien".Dieser grenzubersehreitende Charakter der Lebensstiltheorie maeht sie gerade intere…
Zwei Jugendkulturen? Freizeitmuster in Ost und West
Freizeit ist derjenige Verhaltensraum, in dem sich die altersspezifische Alltagserfahrung und die Kultur der Jugendlichen wohl am deutlichsten artikulieren können. Als Sozialisations-, Moratoriums-, Konsum-, Distinktions- und Identifikationsfeld ist Freizeit in dieser typischen Mehrfachfunktion auf vielfältige Weise gesamtgesellschaftlich geprägt und vernetzt
Social Support and Adjustment in Mothers with Young Children
Social support in the lives of single, divorced, and manied mothers was explored using both qualitative and quantita- tive measures. The social support network was defined as the num- ber of people available to the mother for social support, while per- ceived support was examined through a self-report measure. The social support network was further broken down into both the type of support (emotional and instrumental) and the source of support (r…
Habit-Specific Locus of Control Scales for Drinking, Smoking, and Eating
The internal consistencies of three habit-specific locus of control scales measuring drinking, smoking, and eating behavior were evaluated using coefficient alpha. The three scales, along with Rotter's 1-E scale, were administered to 202 undergraduate students. Estimates indicated the scales showed reasonably high internal consistency. Scores on the smoking and drinking scales had the lowest correlations with scores on Rotter's generalized measur…
O Tempora, o Mores
O Tempora, o Mores
O Tempora, o Mores
Sociology and Education Studies (11 works) · Political science (10 works) · Philosophy (8 works) · Humanities (6 works) · Consumer behavior in food and health (4 works) · Psychology (4 works) · Developmental psychology (3 works) · Innovation, Technology, and Society (3 works) · Philosophy (3 works) · Social Psychology (3 works)