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Zur Kritik der empirischen Forschung

Bibliographic Data

ID23737770
AuthorsHartmut Lüdtke (corresponding author)
Year1989
Pages85-105
Publication date1989-01-01
Open AccessNo
TypeCHAPTER
PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE)
DOI10.1007/978-3-322-93765-0_4
OpenAlexW43170795
ISBN9783322937650
LanguageDE

In diesem Kapitel unternehme ich den Versuch einer kritischen, überblickartigen Sichtung der vorliegenden Lebensstilforschung. Man darf natürlich nicht erwarten, daß diese Studien nach meinem theoretischen Rekonstruktionsschema und entwickelten Forschungsprogramm angelegt sind. Dies beinhaltet eine Maximallinie zur Integration und Weiterfuhrung divergierender Lebensstilkonzepte; seine forschungspraktische Ausführung ist daher noch eine Utopie. Es kann infolgedessen auch nicht als Maßstab einer Kritik dienen. Das Projekt einer empirischen Untersuchung ist zudem durch eine Vielzahl selektiver und begrenzender Entscheidungen bestimmt, die durch die Knappheit von Geld und Zeit sowie die Begrenztheit der Methoden, Forscherinteressen und -kompetenzen erzwungen werden. Alle bisherigen Lebensstiluntersuchungen sind daher äußerst selektiv: Sie umfassen nur mehr oder minder enge Teile aus der nach unserem theoretischen Konzept möglichen Menge der Lebensstilindikatoren.

Gynecology · Humanities · Political science · Consumer behavior in food and health · Medicine · Philosophy

Highly citedNo

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