Bildungsaspiration in Migrantenfamilien
Bibliographic Data
| ID | 23719945 |
|---|---|
| Authors | Cornelia Gresch (0000-0001-6665-8313, Berlin Heart (Germany), corresponding author) |
| Year | 2012 |
| Pages | 75-86 |
| Publication date | 2012-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Übergang in Die Sekundarstufe I (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-531-18660-3_5 |
| OpenAlex | W1930906252 |
| ISBN | 9783531186603 |
| Language | DE |
In der Literatur werden nach Fuchs (2007) unterschiedliche Bezeichnungen verwendet, die unter dem Begriff der Bildungsaspiration zusammengefasst werden können, wie „Bildungsabsicht“ (Becker 2000), „Bildungsmotivation“ (Esser 1999b; Herwartz-Emden 2003), „motivation or drive to achieve“ (Kao und Tienda 1998), „academic orientation“ (Kao und Thompson 2003), „attitudes towards education“ (Mickelson 1990) oder auch „ambition“ (Keller und Zavalloni 1964). All diesen Begriffen ist gemein, dass sie einen Wunsch hinsichtlich der zukünftigen Bildung darstellen. Entscheidend für den Übergang nach der Grundschule ist dabei aufgrund des niedrigen Alters des Kindes in erster Linie die Bildungsaspiration der Eltern. Diese Bildungsaspiration ist nach Boudon (1974) das Ergebnis einer herkunftsbedingten Evaluation der verschiedenen Schulformen und somit zentraler Mediator der sekundären Effekte. Die Bildungsaspiration ergibt sich infolge der erwarteten Kosten hoher Bildung, des erwarteten Nutzens hoher Bildung und schließlich der Erfolgswahrscheinlichkeit, dass durch die Entscheidung das angestrebte Ziel (Schulabschluss) erreicht wird.
Bildung · Humanities · Political science · Early Childhood Education and Development · Family Support in Illness · Philosophy · Sociology and Education Studies
| Citation velocity | historical |
|---|---|
| Highly cited | No |