Cornelia Gresch
Biographic Data
| ID | 4370412 |
|---|---|
| NAME | Cornelia Gresch |
| GIVEN NAMES | Cornelia |
| FAMILY NAME | Gresch |
| SIGNATURE | GRESCH C |
| AFFILIATIONS | Berlin Heart (Germany) |
| ORCID | 0000-0001-6665-8313 |
| VERIFIED | Yes |
| TOTAL WORKS | 26 |
| TOTAL CITATIONS | 30 |
| AUTHOR COUNT | 25 |
| EDITOR COUNT | 1 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 2011 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 3 |
Der Umfang an eingeschätzten sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen und Kompetenzunterschiede an Förderschulen und allgemeinen Schulen
Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben an allgemeinen Schulen höhere schulische Kompetenzen als an Förderschulen. Inwiefern dies auf unterschiedliche Unterstützungsbedarfe zurückzuführen ist, ist offen. Die Studie untersucht, wie Lehrkräfte die Unterstützungsbedarfe der Kinder einschätzen, die Rolle individueller Merkmale und des Klassenkontextes und den möglichen Beitrag dieser Einschätzungen für die Erklärung der Unterschiede …
Der „Fingerzeig“ der Lehrkraft
Schüler*innen, die deutliche Lernrückstände aufweisen, kann in Deutschland ein „sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Lernen“ (SPU-L) zugeschrieben werden. In allen Bundesländern wird mit dieser individuumsbezogenen Kategorie zieldifferente Unterrichtung für das betreffende Kind ermöglicht. Aktuelle Studien lieferten Hinweise darauf, dass referenzgruppenbezogene Einflüsse analog zu jenen bei der schulischen Leistungsbeurteilung auch in den …
The Role of School Context Factors for Gender Role Attitudes
During adolescence, socialization of gender role attitudes (GRA) shifts from parents to peers, friends, and classmates; thus, it takes place primarily in the school context. Accordingly, previous studies identified school-related factors associated to adolescents' GRA. However, little is known about the relative importance of these factors as well as about the factors' differences between females' and males' GRA. This study investigates the relev…
Are They Still Aiming High? The Development of Educational Aspirations of Lower Secondary School Students With Immigrant Backgrounds in Germany
Although research indicates that students with immigrant backgrounds often have higher educational aspirations than students without immigrant backgrounds at the same performance level, little is known about the longitudinal development of this difference in aspirations. This article analyzes how idealistic and realistic educational aspirations from Grade 5 until Grade 9 in Germany develop for students from various migrant groups, compared with t…
Zusammenhänge zwischen nachbarschaftlicher Wohnumgebung und schulischem Bildungserfolg
Ob Merkmale der nachbarschaftlichen Wohnumgebung den schulischen Bildungserfolg beeinflussen, wurde in Deutschland bislang kaum untersucht. Epidemische Theorieansätze lassen erwarten, dass Effekte der Wohnumgebung nicht linear sind, sondern erst ab bestimmten Schwellenwerten auftreten. Der Artikel untersucht den Beitrag der Sozialstruktur der Wohnumgebung zur statistischen Erklärung schulischer Kompetenzen. Dabei wird im Gegensatz zu bereits vorl…
Die soziale Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen und Förderschulen
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) werden in Deutschland an Förderschulen und inklusiv an allgemeinen Schulen unterrichtet. Ein Ziel dieser inklusiven Beschulung ist eine bessere soziale Integration der Schülerinnen und Schüler mit SPF in der Gesellschaft. Inwiefern diese Schülerinnen und Schüler mit SPF in allgemeinen Schulen im Schulalltag sozial integriert sind, wird bisher wenig thematisiert. Dieser Beitrag un…
Ethnische Ungleichheit in der Grundschule
Bildungsaspirationen in Familien mit Migrationshintergrund
Inklusion Von Schülerinnen und Schülern Mit Sonderpädagogischem Förderbedarf in Schulleistungserhebungen
Empirische Analysen I
In diesem Kapitel werden verschiedene Analysen zur schulischen Leistung, Leistungsbeurteilung und der Ausstellung der Übergangsempfehlung vorgestellt. Hierbei handelt es in Anlehnung an Boudon (1974) um die zentralen Mediatoren der primären Migrationseffekte. Einen Indikator für „tertiäre Migrationseffekte“ liefern darüber hinaus Effekte des Migrationshintergrunds, die über die schulischen Leistungen hinausgehend einen Beitrag zur Erklärung der e…
Empirische Analysen IV
Im Folgenden werden drei rechtliche Regelungen, die den Übergangsprozess in Familien mit Migrationshintergrund maßgeblich beeinflussen können, vertieft untersucht: die primären Kriterien bei der Empfehlungsvergabe, der Verbindlichkeitsgrad der Übergangsempfehlung und die Sonderregelungen für Migranten. Im ersten Teilkapitel 12.1 wird untersucht, ob die Möglichkeiten, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten, bei Migranten und Nicht-Migranten in Abhän…
Empirische Analysen III
Die beiden vorherigen Kapitel beschäftigten sich mit zwei zentralen Mediatoren der Übergangsentscheidung: die Übergangsempfehlung und die Bildungsaspiration. Im Folgenden werden diese beiden Konzepte zusammengeführt und in ihrer Funktion als Mediatoren der Übergangsentscheidung näher untersucht. Zunächst sollen die geringeren Übergangschancen auf das Gymnasium von Migranten repliziert werden (Hypothese 4). Weiter wird erwartet, dass sich dieser B…
Bildungsaspiration in Migrantenfamilien
In der Literatur werden nach Fuchs (2007) unterschiedliche Bezeichnungen verwendet, die unter dem Begriff der Bildungsaspiration zusammengefasst werden können, wie „Bildungsabsicht“ (Becker 2000), „Bildungsmotivation“ (Esser 1999b; Herwartz-Emden 2003), „motivation or drive to achieve“ (Kao und Tienda 1998), „academic orientation“ (Kao und Thompson 2003), „attitudes towards education“ (Mickelson 1990) oder auch „ambition“ (Keller und Zavalloni 19…
Einleitung
In Deutschland finden sich in sämtlichen Bildungs- und Berufspositionen deutliche Unterschiede zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund: Diejenigen mit Migrationshintergrund besuchen seltener die Vorschule oder den Kindergarten, sind auf dem Gymnasium unter- und auf nicht akademisch ausgerichteten Schulformen überrepräsentiert, brechen häufiger die Schule ohne Abschluss ab, finden sich häufiger auf Schulen mit gesondertem Förderbedarf…
Fragestellung
Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Übergangsprozess von der Primar- in die Sekundarstufe in Familien mit Migrationshintergrund vor dem Hintergrund variierender rechtlicher Regelungen. Nach einer Eingrenzung der Fragestellung (Abschnitt 7.1) folgt eine Übersicht über die Hypothesen und Forschungsfragen (Abschnitt 7.2).
Formal-theoretischer Rahmen
Das Ziel der Arbeit liegt darin, ethnische Bildungsungleichheit bei der Übergangsentscheidung in die Sekundarstufe vor dem Hintergrund unterschiedlicher institutioneller Regelungen zu analysieren. Hierbei soll ein Makrophänomen – die ethnische Segregation im Bildungswesen, die zudem zwischen den Bundesländern variiert – auf Individualebene über einen elterlichen Entscheidungsprozess erklärt werden. In der empirischen Forschung zur Bildungsungleic…
Datengrundlage und Methoden
Die Datengrundlage der Analysen bildet die TIMSS-Übergangsstudie „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule – Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten“, welche im Jahr 2007 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) durchgeführt wurde (vgl. Maaz et al. 2010a). Bei dieser Studie handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung mit dem In…
Migrationshintergrund in Deutschland
Deutschland ist ein Einwanderungsland – dieses Eingeständnis wurde von 17 Unionspolitikern in einem offenen Brief in der Wochenzeitung „Die Zeit“ (06/2008) veröffentlicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lebten im Jahr 2005 rund 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (vgl. Konsortium Bildungsberichterstattung 2006). Dies entspricht etwa 19 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Migranten unterscheiden sich dabei in…
Empirische Analysen II
Mit den Analysen zur Bildungsaspiration von Migranten werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits soll in einem ersten Schritt geklärt werden, inwiefern zugewanderte Eltern eine höhere realistische Bildungsaspiration aufweisen als Eltern ohne Migrationshintergrund (Forschungsfrage 4) und welche Rolle dem sozioökonomischen Hintergrund und den schulischen Leistungen bzw. Noten für die Bildungsaspiration zukommt (Forschungsfrage 5). Zudem wird in einem z…
Leistung, Noten und die Übergangsempfehlung
Ein primäres Ziel der Arbeit besteht darin zu untersuchen, inwiefern sich die Mechanismen bei Schülern mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden, mit denen die schulischen Leistungen in die Noten und die Übergangsempfehlung einfließen. Bei diesen drei Faktoren – Leistungen, Noten und der Empfehlung – handelt es sich dem Ausgangsmodell nach (vgl. Abbildung 3.3, S. 53) um die zentralen Mediatoren zwischen der ethnischen Herkunft und der Über…
Föderativ unterschiedliche Gesetzgebung
Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe ist in Deutschland in einen rechtlichen Kontext eingebettet, der zwischen den Bundesländern variiert. In Anlehnung an das Ausgangsmodell (Abschnitt 3.3) bildet dieser rechtliche Kontext den Rahmen, innerhalb dessen der gesamte Übergangsprozess stattfindet. Welche Regelungen vorliegen und inwiefern Migranten durch diese Regelungen betroffen sein können, ist Gegenstand des vorliegenden Kapitels.…
Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit dem Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe I bei Schülern mit Migrationshintergrund. Theoretische Grundlage bildete das Modell der primären und sekundären Disparitäten von Boudon (1974). Dieses zur Erklärung sozialer Disparitäten konzipierte Modell wurde im Rahmen der Arbeit auf die Entscheidungssituation in Familien mit Migrationshintergrund übertragen. Dem Modell liegt die Annahme eines wert-e…
Übergang in Die Sekundarstufe I
Der Übergang in die Sekundarstufe I
Der Übergang in die Sekundarstufe I
Staatsbürgerschaft oder Migrationshintergrund? / Citizenship or Immigrant Background
Bislang konnten die Folgen unterschiedlicher Operationalisierungen des Migrationshintergrunds im deutschen Kontext kaum abgeschätzt werden. Mit dem Mikrozensus 2005 eröffnet sich nun die Gelegenheit einer solchen Gegenüberstellung. Sie steht im Zentrum des Beitrags. Betrachtet werden unterschiedliche Strategien der Operationalisierung der Herkunft und des Generationenstatus. Es kann gezeigt werden, dass je nach Umsetzung abweichende Anteile von P…
Der Übergang in die Sekundarstufe I
Are They Still Aiming High? The Development of Educational Aspirations of Lower Secondary School Students With Immigrant Backgrounds in Germany
Although research indicates that students with immigrant backgrounds often have higher educational aspirations than students without immigrant backgrounds at the same performance level, little is known about the longitudinal development of this difference in aspirations. This article analyzes how idealistic and realistic educational aspirations from Grade 5 until Grade 9 in Germany develop for students from various migrant groups, compared with t…
Staatsbürgerschaft oder Migrationshintergrund? / Citizenship or Immigrant Background
Bislang konnten die Folgen unterschiedlicher Operationalisierungen des Migrationshintergrunds im deutschen Kontext kaum abgeschätzt werden. Mit dem Mikrozensus 2005 eröffnet sich nun die Gelegenheit einer solchen Gegenüberstellung. Sie steht im Zentrum des Beitrags. Betrachtet werden unterschiedliche Strategien der Operationalisierung der Herkunft und des Generationenstatus. Es kann gezeigt werden, dass je nach Umsetzung abweichende Anteile von P…
Empirische Analysen I
In diesem Kapitel werden verschiedene Analysen zur schulischen Leistung, Leistungsbeurteilung und der Ausstellung der Übergangsempfehlung vorgestellt. Hierbei handelt es in Anlehnung an Boudon (1974) um die zentralen Mediatoren der primären Migrationseffekte. Einen Indikator für „tertiäre Migrationseffekte“ liefern darüber hinaus Effekte des Migrationshintergrunds, die über die schulischen Leistungen hinausgehend einen Beitrag zur Erklärung der e…
Empirische Analysen IV
Im Folgenden werden drei rechtliche Regelungen, die den Übergangsprozess in Familien mit Migrationshintergrund maßgeblich beeinflussen können, vertieft untersucht: die primären Kriterien bei der Empfehlungsvergabe, der Verbindlichkeitsgrad der Übergangsempfehlung und die Sonderregelungen für Migranten. Im ersten Teilkapitel 12.1 wird untersucht, ob die Möglichkeiten, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten, bei Migranten und Nicht-Migranten in Abhän…
Empirische Analysen III
Die beiden vorherigen Kapitel beschäftigten sich mit zwei zentralen Mediatoren der Übergangsentscheidung: die Übergangsempfehlung und die Bildungsaspiration. Im Folgenden werden diese beiden Konzepte zusammengeführt und in ihrer Funktion als Mediatoren der Übergangsentscheidung näher untersucht. Zunächst sollen die geringeren Übergangschancen auf das Gymnasium von Migranten repliziert werden (Hypothese 4). Weiter wird erwartet, dass sich dieser B…
Bildungsaspiration in Migrantenfamilien
In der Literatur werden nach Fuchs (2007) unterschiedliche Bezeichnungen verwendet, die unter dem Begriff der Bildungsaspiration zusammengefasst werden können, wie „Bildungsabsicht“ (Becker 2000), „Bildungsmotivation“ (Esser 1999b; Herwartz-Emden 2003), „motivation or drive to achieve“ (Kao und Tienda 1998), „academic orientation“ (Kao und Thompson 2003), „attitudes towards education“ (Mickelson 1990) oder auch „ambition“ (Keller und Zavalloni 19…
Einleitung
In Deutschland finden sich in sämtlichen Bildungs- und Berufspositionen deutliche Unterschiede zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund: Diejenigen mit Migrationshintergrund besuchen seltener die Vorschule oder den Kindergarten, sind auf dem Gymnasium unter- und auf nicht akademisch ausgerichteten Schulformen überrepräsentiert, brechen häufiger die Schule ohne Abschluss ab, finden sich häufiger auf Schulen mit gesondertem Förderbedarf…
Fragestellung
Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Übergangsprozess von der Primar- in die Sekundarstufe in Familien mit Migrationshintergrund vor dem Hintergrund variierender rechtlicher Regelungen. Nach einer Eingrenzung der Fragestellung (Abschnitt 7.1) folgt eine Übersicht über die Hypothesen und Forschungsfragen (Abschnitt 7.2).
Formal-theoretischer Rahmen
Das Ziel der Arbeit liegt darin, ethnische Bildungsungleichheit bei der Übergangsentscheidung in die Sekundarstufe vor dem Hintergrund unterschiedlicher institutioneller Regelungen zu analysieren. Hierbei soll ein Makrophänomen – die ethnische Segregation im Bildungswesen, die zudem zwischen den Bundesländern variiert – auf Individualebene über einen elterlichen Entscheidungsprozess erklärt werden. In der empirischen Forschung zur Bildungsungleic…
Datengrundlage und Methoden
Die Datengrundlage der Analysen bildet die TIMSS-Übergangsstudie „Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule – Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten“, welche im Jahr 2007 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) durchgeführt wurde (vgl. Maaz et al. 2010a). Bei dieser Studie handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung mit dem In…
Migrationshintergrund in Deutschland
Deutschland ist ein Einwanderungsland – dieses Eingeständnis wurde von 17 Unionspolitikern in einem offenen Brief in der Wochenzeitung „Die Zeit“ (06/2008) veröffentlicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lebten im Jahr 2005 rund 15,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (vgl. Konsortium Bildungsberichterstattung 2006). Dies entspricht etwa 19 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Migranten unterscheiden sich dabei in…
Empirische Analysen II
Mit den Analysen zur Bildungsaspiration von Migranten werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits soll in einem ersten Schritt geklärt werden, inwiefern zugewanderte Eltern eine höhere realistische Bildungsaspiration aufweisen als Eltern ohne Migrationshintergrund (Forschungsfrage 4) und welche Rolle dem sozioökonomischen Hintergrund und den schulischen Leistungen bzw. Noten für die Bildungsaspiration zukommt (Forschungsfrage 5). Zudem wird in einem z…
Leistung, Noten und die Übergangsempfehlung
Ein primäres Ziel der Arbeit besteht darin zu untersuchen, inwiefern sich die Mechanismen bei Schülern mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden, mit denen die schulischen Leistungen in die Noten und die Übergangsempfehlung einfließen. Bei diesen drei Faktoren – Leistungen, Noten und der Empfehlung – handelt es sich dem Ausgangsmodell nach (vgl. Abbildung 3.3, S. 53) um die zentralen Mediatoren zwischen der ethnischen Herkunft und der Über…
Föderativ unterschiedliche Gesetzgebung
Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe ist in Deutschland in einen rechtlichen Kontext eingebettet, der zwischen den Bundesländern variiert. In Anlehnung an das Ausgangsmodell (Abschnitt 3.3) bildet dieser rechtliche Kontext den Rahmen, innerhalb dessen der gesamte Übergangsprozess stattfindet. Welche Regelungen vorliegen und inwiefern Migranten durch diese Regelungen betroffen sein können, ist Gegenstand des vorliegenden Kapitels.…
Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit dem Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe I bei Schülern mit Migrationshintergrund. Theoretische Grundlage bildete das Modell der primären und sekundären Disparitäten von Boudon (1974). Dieses zur Erklärung sozialer Disparitäten konzipierte Modell wurde im Rahmen der Arbeit auf die Entscheidungssituation in Familien mit Migrationshintergrund übertragen. Dem Modell liegt die Annahme eines wert-e…
Übergang in Die Sekundarstufe I
Der Übergang in die Sekundarstufe I
Der Übergang in die Sekundarstufe I
Inklusion Von Schülerinnen und Schülern Mit Sonderpädagogischem Förderbedarf in Schulleistungserhebungen
Ethnische Ungleichheit in der Grundschule
Bildungsaspirationen in Familien mit Migrationshintergrund
Die soziale Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen und Förderschulen
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) werden in Deutschland an Förderschulen und inklusiv an allgemeinen Schulen unterrichtet. Ein Ziel dieser inklusiven Beschulung ist eine bessere soziale Integration der Schülerinnen und Schüler mit SPF in der Gesellschaft. Inwiefern diese Schülerinnen und Schüler mit SPF in allgemeinen Schulen im Schulalltag sozial integriert sind, wird bisher wenig thematisiert. Dieser Beitrag un…
Are They Still Aiming High? The Development of Educational Aspirations of Lower Secondary School Students With Immigrant Backgrounds in Germany
Although research indicates that students with immigrant backgrounds often have higher educational aspirations than students without immigrant backgrounds at the same performance level, little is known about the longitudinal development of this difference in aspirations. This article analyzes how idealistic and realistic educational aspirations from Grade 5 until Grade 9 in Germany develop for students from various migrant groups, compared with t…
Zusammenhänge zwischen nachbarschaftlicher Wohnumgebung und schulischem Bildungserfolg
Ob Merkmale der nachbarschaftlichen Wohnumgebung den schulischen Bildungserfolg beeinflussen, wurde in Deutschland bislang kaum untersucht. Epidemische Theorieansätze lassen erwarten, dass Effekte der Wohnumgebung nicht linear sind, sondern erst ab bestimmten Schwellenwerten auftreten. Der Artikel untersucht den Beitrag der Sozialstruktur der Wohnumgebung zur statistischen Erklärung schulischer Kompetenzen. Dabei wird im Gegensatz zu bereits vorl…
Der „Fingerzeig“ der Lehrkraft
Schüler*innen, die deutliche Lernrückstände aufweisen, kann in Deutschland ein „sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf im Lernen“ (SPU-L) zugeschrieben werden. In allen Bundesländern wird mit dieser individuumsbezogenen Kategorie zieldifferente Unterrichtung für das betreffende Kind ermöglicht. Aktuelle Studien lieferten Hinweise darauf, dass referenzgruppenbezogene Einflüsse analog zu jenen bei der schulischen Leistungsbeurteilung auch in den …
The Role of School Context Factors for Gender Role Attitudes
During adolescence, socialization of gender role attitudes (GRA) shifts from parents to peers, friends, and classmates; thus, it takes place primarily in the school context. Accordingly, previous studies identified school-related factors associated to adolescents' GRA. However, little is known about the relative importance of these factors as well as about the factors' differences between females' and males' GRA. This study investigates the relev…
Political science (21 works) · Humanities (18 works) · Philosophy (11 works) · Sociology and Education Studies (10 works) · Art (8 works) · Early Childhood Education and Development (7 works) · Education Methods and Technologies (6 works) · Global Educational Reforms and Inequalities (6 works) · Medicine (5 works) · Education and experiences of immigrants and refugees (4 works)