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Die Gesellschaft(en)

Distinktionen von Journalismus-Systemen

Bibliographic Data

ID23738407
AuthorsArmin Schöll, Siegfried Weischenberg
Year1998
Pages197-260
Publication date1998-01-01
Peer ReviewedYes
Open AccessNo
TypeCHAPTER
VenueJournalismus in der Gesellschaft (SOURCE_BOOK)
PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE)
DOI10.1007/978-3-322-90688-5_6
OpenAlexW2210675248
ISBN9783322906885
LanguageDE

Zu den härtesten Nüssen, welche Niklas Luhmann der scientific community zu knacken gegeben hat, gehören — neben der Modellierung von Kommunikation ohne Akteure (vgl. Esser 1994; Schmidt 1996: 29 ff.) — sein System- und sein Gesellschaftskonzept. Der Systembegriff, den er gleich zu Beginn seines Hauptwerks „Soziale Systeme“ präsentiert, läßt sich geradezu als Re-Ontologisierung der Systemtheorie lesen: „Die folgenden Überlegungen gehen davon aus, daß es Systeme gibt.“ (Luhmann 1984: 30) Die erkenntnistheoretische Naivität, die aus diesem Satz zu sprechen scheint, forderte massive Kritik (nicht nur) von Konstruktivisten heraus. So macht z. B. Siegfried J. Schmidt (vgl. 1989: 28) darauf aufmerksam, daß ‚soziales System‘ ein Beobachterinstrument sei, das nach seiner wissenschaftlichen Brauchbarkeit und nicht nach seiner Übereinstimmung mit der ‚Realität‘ beurteilt werden müsse.

Humanities · Political science · Cybernetics and Technology in Society · Media Studies and Communication · Philosophy · Sociology and Education Studies

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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