Chick Flicks
Film, Feminismus und Erfahrung
Bibliographic Data
| ID | 23810474 |
|---|---|
| Authors | Sarah-Mai Dang (0000-0002-1960-247X, Philipps University of Marburg) |
| Year | 2016 |
| Publication date | 2016-05-01 |
| Open Access | No |
| Type | BOOK |
| Venue | Chick Flicks (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | oa books (PUBLISHER) |
| DOI | 10.64942/8668dflf8 |
| ISBN | 9783734517617 |
| Language | EN |
In Film, Feminismus und Erfahrung. Chick Flicks oder das Genre des gegenwärtige Woman’s Film geht es um die Frage, warum Chick Flicks so erfolgreich sind bzw. waren. Zeitgleich mit dem Postfeminismus Mitte der 1990er Jahre entstanden, hat dieses Genre für heftige Diskussionen unter feministischen Medienwissenschaftler:innen gesorgt. Aufgrund der stereotypen Inszenierung von Frauen – High Heels, Minirock und Bikini – wird Chick Flicks einerseits vorgeworfen, antifeministische und reaktionäre Geschlechterbilder zu vermitteln. Andererseits gelten die Filme als emanzipatorisch, da sie Protagonistinnen präsentieren, die über agency, d.h. Handlungsmacht, und choice, also Wahlfreiheit, verfügen und in der Regel am Ende als Siegerinnen hervorgehen. Diese gegensätzlichen Wahrnehmungen und feministischen Debatten wurden als Anlass genommen, diesem Genre eine umfassende Studie zu widmen. Anstatt Chick Flicks abschließend bewerten zu wollen, untersucht die Autorin das Genre als popkulturelles Phänomen. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der spezifischen Filmerfahrung, der audiovisuellen Inszenierung von Differenzkategorisierungen und der historischen Entwicklung feministischer Theorien. Unter Rückgriff auf feministische, neophänomenologische und genretheoretische Ansätze wird eine Reihe filmanalytischer Fallstudien durchgeführt, um zu verstehen: Warum gucken Frauen Chick Flicks? Und was sind Chick Flicks überhaupt?
| Highly cited | No |
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